Während deiner Ausbildung bekommst du einen monatlichen Anwärterbezug, da du noch kein fertiger Beamter bist. Dieser ist in jedem Bundesland unterschiedlich und lässt sich in den Besoldungstabellen nachlesen, zum Beispiel beim Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW. Der Anwärterbezug bei Landesbehörden liegt, je nach Bundesland, zwischen 1.467 und 1.528 Euro brutto pro Monat.
Dazu kommen in der Regel noch Anwärterzuschläge, vermögenswirksame Leistungen, ggf. ein Familienzuschlag und weitere Zulagen. Schulgeld oder andere Lehrgangsgebühren fallen üblicherweise nicht an. Es könnten jedoch Fahrtkosten oder Unterbringungskosten am Ausbildungsort auf dich zu kommen.
Wie viel du später verdienst, hängt vom Bundesland ab und von der jeweiligen Besoldungsgruppe. Es gibt nämlich in jedem Bundesland Grundgehaltssätze, die sich am Bundesbesoldungsgesetz oder Landesbesoldungsgesetz orientieren. Beamte im mittleren Dienst steigen meistens im Eingangsamt mit der Besoldungsgruppe A6 oder A7 ein.
In der Besoldungsgruppe A6, Stufe 1, bekommst du monatlich beispielsweise nach dem Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) 2.859 Euro brutto. Du kannst dich mit der Zeit bis zur Besoldungsgruppe A9, Stufe 8 hocharbeiten, die mit bis zu 4.294 Euro brutto im Monat vergütet wird. Zusätzlich kann dein Gehalt durch einen Familienzuschlag, Sonderzulagen und Auslandsbesoldungen ergänzt werden.
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