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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 840 Euro
2. Jahr: 890 Euro
3. Jahr: 940 Euro

Justizfachangestellte/r

Die Ausbildung als Justizfachangestellte dauert drei Jahre, in manchen Bundesländern auch nur zweieinhalb. Die Hälfte der Zeit verbringst du auf dem Berufskolleg oder einer Verwaltungsfachschule und lernst alle wichtigen theoretischen Grundlagen, zum Beispiel wie ein Verhandlungsprotokoll geführt wird. Die restliche Zeit bist du in deiner Ausbildungsstätte im Einsatz. Die liegt meistens in einem Amtsgericht oder einer Staatsanwaltschaft. Doch auch in Insolvenz- und Registergerichten sowie in Grundbuchämtern kannst du die Ausbildung als Justizfachangestellte absolvieren. Hast du ein paar Jahre in dem Beruf gearbeitet und dabei ein bestimmtes Alter noch nicht überschritten, dann kannst du sogar eine Beamtenkarriere im mittleren Justizdienst anstreben. Alles, was es darüber zu wissen gibt, erfährst du in unserem Karrierepfad.

Wusstest du schon, dass...

  • das Münchener Amtsgericht mit mehr als 1300 Beschäftigten das größte Amtsgericht in Deutschland ist?
  • der Schmücker-Prozess, in dem der Mord an dem Informanten Ulrich Schmücker aufgeklärt werden sollte, als der längste Strafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gilt? Er bestand aus insgesamt vier Strafverfahren, umfasste zwischen 1976 und 1991 ganze 591 Verhandlungstage und endete mit einer Einstellung des Verfahrens.
  • es vier Laufbahngruppen für Beamte gibt? Den einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienst. Dein Abschluss entscheidet, in welcher Laufbahngruppe du landest. Für den gehobenen Dienst brauchst du in den meisten Fällen das Abitur, für den höheren Dienst einen Hochschulabschluss.
  • das Wort Justiz von dem lateinischen Begriff „iustitia“ abgeleitet wird, der auf Deutsch „Gerechtigkeit“ bedeutet?
  • es in Deutschland fünf Bereiche der so genannten Gerichtsbarkeit gibt? Die ordentliche, die Verwaltungs-, die Finanz-, die Arbeits- und die Sozialgerichtsbarkeit. Alle Streitfälle werden einer dieser Gerichtsbarkeiten zugeteilt.

Was du für die Ausbildung als Justizfachangestellte mitbringen musst, das sind in erster Linie Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Schließlich hast du es oft mit vertraulichen Informationen und Unterlagen zu tun. Du solltest sehr gut Deutsch sprechen und schreiben können und du brauchst Fingerspitzengefühl beim Umgang mit den Bürgern, gerade wenn diese bei bestimmten Rechtsangelegenheiten verunsichert oder aufgewühlt sind. Daneben hast du es häufig mit Zahlen zu tun, zum Beispiel, wenn du Gebühren für ein Verfahren berechnest. Daher wäre es hilfreich, wenn Mathe nicht gerade dein schlechtestes Fach war. Und last but not least: Du musst schnell und sauber tippen können, mindestens 180 Anschläge pro Minute solltest du für die Ausbildung als Justizfachangestellte draufhaben.

Du solltest Justizfachangestellte/r werden, wenn …
  1. du die Arbeit im Gericht spannend findest.
  2. dich verwaltende und organisatorische Büroaufgaben reizen.
  3. du später vielleicht Beamter werden möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Justizfachangestellte/r werden, wenn …
  1. du mehrere Minuten brauchst, ehe du auf einer Tastatur den richtigen Buchstaben findest.
  2. Mathe und Deutsch schon immer deine schlechtesten Fächer waren.
  3. du unbedingt an der frischen Luft arbeiten möchtest.
Das Justizfachangestellte/r-Quiz
Frage / 3

Wofür steht die Abkürzung BGB?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, die Abkürzung BGB steht für Bürgerliches Gesetzbuch. Das BGB gibt alle wichtigen Regelungen für Rechtsstreitigkeiten zwischen Privatpersonen vor.
Richtig! Die Abkürzung BGB steht für Bürgerliches Gesetzbuch. Das BGB gibt alle wichtigen Regelungen für Rechtsstreitigkeiten zwischen Privatpersonen vor.

Was dürfen Beamte nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Beamte dürfen nicht streiken, da sie in einem besonderen Verhältnis zum Staat stehen.
Richtig! Beamte dürfen nicht streiken, da sie in einem besonderen Verhältnis zum Staat stehen.

Wie heißt die Amtskleidung von Juristen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, die Amtskleidung von Juristen nennt man Robe.
Richtig! Die Amtskleidung von Juristen nennt man Robe.
Dein persönliches Ergebnis Du hast 0 von 3 Fragen richtig beantwortet!
Dieses Profil wurde von Björn geschrieben
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