Ausbildung zum Beamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst

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Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 1104 Euro
2. Jahr: 1104 Euro
3. Jahr: -

Beamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst

Die Ausbildung als Beamte oder Beamter im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst bietet viele Möglichkeiten. Beamte im mittleren nichttechnischen Dienst werden in sämtlichen Verwaltungen des Bundes gebraucht, also in städtischen Verwaltungen, bei der Bundeswehr, beim Bundesnachrichtendienst oder auch beim Auswärtigen Amt. Du solltest ein Organisationstalent sein, denn in der Verwaltung bist du für reibungslose Abläufe verantwortlich. Ob es um die Zusammenstellung von Akten, die Nachbestellung von Materialien oder Buchung von Rechnungen geht, du bist der erste Ansprechpartner.


Zwei Jahre lang dauert deine Ausbildung zur Beamtin bzw. zum Beamten im mittleren nichttechnischen Dienst, die auch als Vorbereitungsdienst bezeichnet wird. Danach kannst du als sogenannter Regierungssekretär deine Beamtenlaufbahn beginnen. Beamter im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst klingt zunächst kompliziert, wir bringen daher erst einmal etwas Licht ins Dunkle. Zunächst zur Frage, was sind Beamte überhaupt ist: Beamte sind Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, du arbeitest also für die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise eines der Bundesländer. Damit hast du besondere Rechte, so bist du zum Beispiel unkündbar und hast eine besonders gute Altersabsicherung. Natürlich hast du aber auch einige Pflichten zu erfüllen, so musst du zum Beispiel auch bereit sein, dort zu arbeiten, wo du gebraucht wirst.

Beamte gibt es im einfachen, mittleren, gehobene und höheren Dienst. Dies bezieht sich auf den Anspruch der Aufgaben, die du übernehmen darfst. Im mittleren Dienst darfst du im Gegensatz zu deinen Kollegen im einfachen Dienst schon eigenständig und anspruchsvoll arbeiten. Oftmals übernimmst du aber auch Vorbereitungen für die Kollegen aus dem gehobenen Dienst und stellst beispielsweise Akten mit Informationen zusammen, die dann von den Mitarbeitern des gehobenen Dienstes ausgewertet werden. 

Die Ausbildung zum Beamten im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst ist in theoretische und praktische Abschnitte unterteilt. Die ersten Monate verbringst du in der Regel in einer Fachschule, dort ist das Pauken der Theorie angesagt. Danach lernst du die verschiedenen Abteilungen der Verwaltung kennen und darfst in die Praxiswelt hineinschnuppern. Da die Schulen nicht am gleichen Ort sind wie die Verwaltungen, wirst du für diese Zeit dorthin ziehen. Eine Unterkunft wird dir für diese Zeit bereitgestellt und du wohnst zusammen mit deinen Azubikollegen. Am Ende wartet natürlich eine Abschlussprüfung auf dich.

Um am Vorbereitungsdienst teilnehmen zu können, musst du natürlich einige Voraussetzungen erfüllen. So solltest du einen mittleren Schulabschluss und in allen drei Hauptfächern mindestens eine Drei haben. Ebenso ist es nötig, dass du über die deutsche oder eine andere EU-Staatsbürgerschaft verfügst. In den meisten Fällen werden Einstellungstests gemacht. In diesen musst du beweisen, dass du das nötige Allgemeinwissen für den Beruf hast.

 

Wusstest du schon, dass...

  • Beamte nicht gekündigt werden können?
  • angehende Beamte keine Ausbildung sondern einen Vorbereitungsdienst absolvieren?
  • zukünftige Beamte nicht Auszubildende sondern Anwärter genannt werden?
  • es fast 2 Millionen Beamte in Deutschland gibt?
  • Beamte im einfachen Dienst eine Minderheit unter den Beamten sind?

Nach deiner Ausbildung hast du tolle Zukunftsaussichten. Deine Aufgaben hängen zum größten Teil davon ab, wo du deinen Vorbereitungsdienst gemacht hast. Beim Bundesnachrichtendienst beispielsweise gehört die Informationsbeschaffung zu deinen Aufgaben. Du sichtest Nachrichtenmaterial und erstellst übersichtliche Akten, die dann an die Mitarbeiter des gehobenen Dienstes weitergereicht werden.

In der Bundeswehrverwaltung dagegen bist du für reibungslose Abläufe verantwortlich und sorgst dafür, dass die Stützpunkte mit Materialien versorgt sind, Aufräumarbeiten ausgeführt und Rechnungen bezahlt und verbucht werden.  Du übernimmst also Tätigkeiten der Büroorganisation und Sekretariatsaufgaben. Übrigens: Zeigst du überdurchschnittlich gute Leistungen, kannst du aus dem mittleren Dienst in den gehobenen Dienst befördert werden. Als Beamte oder Beamter im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst hast du also einen überdurchschnittlich sicheren Beruf mit tollen Aufstiegschancen.

Du solltest Beamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst werden, wenn …
  1. Sicherheit dir sehr wichtig ist.
  2. du an Planung und Organisation viel Freude hast.
  3. du gute Aufstiegschancen haben möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Beamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst werden, wenn …
  1. das Durchwälzen von Akten dir gar keinen Spaß macht.
  2. du im Beruf sehr viel Abwechslung haben möchtest.
  3. es dir schwer fällt, dich lange auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
Das Beamter/Beamtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Tarnkennzeichen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Tarnkennzeichen ist ein falsches Nummernschild an einem Auto, das vor allem bei der Polizei oder auch beim Bundesnachrichtendienst zum Einsatz kommt.
Richtig! Ein Tarnkennzeichen ist ein falsches Nummernschild an einem Auto, das vor allem bei der Polizei oder auch beim Bundesnachrichtendienst zum Einsatz kommt.

Wer kann nicht verbeamtet werden, obwohl er für den Staat arbeitet?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, der Richter. Für ihn gilt eine Sonderregelung. Obwohl er für den Staat arbeitet, kann er daher nicht verbeamtet werden.
Richtig! Der Richter wird nicht verbeamtet, für ihn gilt eine Sonderregelung. Obwohl er für den Staat arbeitet, kann er daher nicht verbeamtet werden.

Was ist eine Besoldung?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, das Gehalt der Beamten wird als Besoldung bezeichnet.
Richtig! Das Gehalt der Beamten wird als Besoldung bezeichnet.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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