Ausbildung zum/zur Notarfachangestellte/r

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Bestbezahlte Ausbildungsberufe 2017
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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 640-850 Euro
2. Jahr: 680-950 Euro
3. Jahr: 710-1050 Euro

Notarfachangestellte/r

Die Ausbildung zur Notarfachangestellten dauert drei Jahre und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Ausbildungsplätze findest du meistens in Notariaten; in einer Rechtsanwaltskanzlei mit eigenem Notariat werden eher Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte ausgebildet. Im Notariat lernst du die ganzen Grundlagen des Jobs kennen: Wie führt man Gespräche mit verschiedenen Mandanten? Wie entwirft man Verträge? Was unterscheidet eine beglaubigte Abschrift von einer Urschrift?

In der Berufsschule geht es dann unter anderem um die verschiedenen Rechtsgebiete, zum Beispiel Familien-, Handels- und Erbrecht, und wie du Beurkundungen und Beglaubigungen durchführst. Außerdem stehen hier auch Fächer wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde auf dem Stundenplan. Ob der Unterricht blockweise alle paar Wochen am Stück oder an zwei Tagen pro Woche stattfindet, kommt dabei auf die jeweilige Schule an.

Wusstest du schon, dass...

  • das Wort „Notar“ aus dem Lateinischen stammt und „Geschwindschreiber“ bedeutet?
  • es eine Altersgrenze für Notare gibt? Der Bundesgerichtshof schreibt vor, dass ein Notar mit 70 Jahren sein Amt niederlegen muss.
  • der Beruf bis 1995 noch Notargehilfin hieß? Weil die Aufgaben aber immer komplexer und anspruchsvoller wurden, hat man den Namen geändert.
  • 75 % aller Menschen kein Testament machen? Wenn es in so einem Fall keine Erben gibt, geht das hinterlassene Geld an den Staat.
  • sich der Beruf der Notarfachangestellten oftmals mit dem der Rechtsanwaltsfachangestellten kombinieren lässt? Das ist dann die Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Aber Achtung: Nicht in allen Bundesländern ist das möglich, in Bayern und bestimmten Teilen der Pfalz geht das zum Beispiel nicht.

Für die Ausbildung zur Notarfachangestellten kannst du dich bereits mit einem sehr guten Hauptschulabschluss bewerben, bessere Chancen hast du aber mit einem Realschulabschluss oder sogar dem (Fach-)Abitur. Vor allem auf gute Noten in Deutsch wird großer Wert gelegt, schließlich musst du nicht nur eine ganze Menge Schreib- und Lesearbeit erledigen, sondern auch mit den Mandanten und anderen Beteiligten kommunizieren.

Und wo wir schon beim Kommunizieren sind: Deine Mandanten kommen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, vom mittellosen Pärchen bis hin zum Geschäftsmann. Du musst mit ihnen allen auf die richtige Art und Weise umgehen und ihre Anliegen verstehen können. Dabei sind gleichzeitig Menschenkenntnis, Fingerspitzengefühl und höfliche Umgangsformen gefragt.

Die Anforderungen an zukünftige Notarfachangestellte sind also recht hoch und sie werden während der Ausbildung auch nicht kleiner. Dafür hast du mit deinem Abschluss aber auch ganz hervorragende Berufsaussichten. Qualifiziertes Fachpersonal wie du wird immer gesucht, und zwar nicht nur von Notaren, sondern auch von Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen. Außerdem stehen dir anschließend verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten offen, z. B. zur Notarfachwirtin – mehr zu denen erfährst du bei uns im Karrierebereich.

Du solltest Notarfachangestellte/r werden, wenn …
  1. du dich schriftlich und mündlich gut ausdrücken kannst.
  2. dir der Umgang mit Menschen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten Spaß macht.
  3. dich die Arbeit mit Gesetzen reizt.
Du solltest auf keinen Fall Notarfachangestellte/r werden, wenn …
  1. strukturiertes und sorgfältiges Arbeiten nichts für dich ist.
  2. jedes zweite Wort von dir „ähm“ ist.
  3. du bei Jura nur an Dinosaurier denkst.
Das Notarfachangestellte/r-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Grundbuch?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Grundbuch ist ein Register, in dem Haus- und Grundstückseigentümer eingetragen werden.
Richtig! Ein Register, in dem Haus- und Grundstückseigentümer eingetragen werden.

Wofür steht die Abkürzung BGB?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, die Abkürzung BGB steht für Bürgerliches Gesetzbuch.
Richtig! Die Abkürzung BGB steht für das Bürgerliche Gesetzbuch.

Was sind Mandanten?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, als Mandanten werden die Kunden von Notaren, Rechtsanwälten und Steuerberatern bezeichnet.
Richtig! So werden die Kunden von Notaren, Rechtsanwälten und Steuerberatern bezeichnet.
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Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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