Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellte/r

Sugar image big ausbildung als rechtsanwaltsfachangestellte machen
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 310-810 Euro
2. Jahr: 440-860 Euro
3. Jahr: 520-910 Euro

Rechtsanwaltsfachangestellte/r

Deine dreijährige Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten findet dual statt. Das bedeutet, dass du  nicht nur in der Kanzlei arbeiten wirst, sondern auch die Schulbank drückst. In der Berufsschule stehen die Themen Recht, Wirtschaft und Rechnungswesen ganz oben auf der Tagesordnung. So lernst du zum Beispiel die ganze Bandbreite bürgerlicher Rechte, vom Erbrecht übers Familienrecht bis zum Sachrecht, kennen. Am Ende deiner Ausbildung kannst du in einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung beweisen, dass du die Grundlagen des Berufs verstehst und im Arbeitsleben anwenden kannst. 

 

Wusstest du schon, dass...

  • Jennifer Lopez vor ihrer Karriere als Rechtsanwaltsgehilfin gearbeitet hat?
  • Richter an deutschen Gerichten keinen Hammer haben, auch wenn dies im Fernsehen gerne so dargestellt wird?
  • Anwälte eine 40 Stunden Woche scherzhaft als „Teilzeitarbeit“ bezeichnen?
  • mit der Verfilmung Erin Brokovich, die Julia Roberts ihren ersten Oscar einbrachte, das wahren Leben der gleichnamigen Rechtsanwaltsgehilfin dargestellt wird? Die „echte“ Erin taucht übrigens als Kellnerin „Julia“ in einer kurzen Szene des Films auf.
  • Rechtanwaltsfachangestellter der Ausbildungsberuf mit dem dritthöchsten Frauenanteil in Deutschland ist? Fast 96% sind weiblich.

Du hast tolle Chancen einen Ausbildungsplatz zu ergattern, wenn du einen mittleren Schulabschluss nachweisen kannst. Da du im Laufe der Ausbildung sowohl für den Schriftverkehr, als auch für Rechnungen verantwortlich bist, wird der Ausbilder einen genauen Blick auf deine Mathe und Deutschnoten werfen. Gutes Ausdrucksvermögen und eine sichere Rechtschreibung sind Grundvoraussetzung für den Beruf. Natürlich musst du nicht schon vor der Ausbildung das BGB auswendig kennen, ein gewisses Interesse am Rechtssystem solltest du allerdings ebenfalls mitbringen.

Als Rechtsanwaltsfachangestellter arbeitest du nicht zwangsläufig in einer Anwaltskanzlei, so kannst du auch in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder auch in der Mahnabteilung von Versandhäusern, von größeren Warenhausketten oder von Banken, Sparkassen und Versicherungen eine Anstellung finden. Aufgrund des breiten kaufmännischen Wissens, das dir vermittelt wird, stehen dir nach deiner Ausbildung auch die Türen für andere kaufmännische Jobs offen. Möchtest du die Karriereleiter weiter nach oben klettern, solltest du eine Weiterbildung zum Rechtsfachwirt, ins Auge fassen. Hast du zwei Jahre Berufserfahrung auf dem Konto, wirst du zu der Weiterbildung zugelassen und kannst höhere Positionen einnehmen. 
Du solltest Rechtsanwaltsfachangestellte/r werden, wenn …
  1. du dich für Gesetze und Rechtsfälle interessierst.
  2. Organisation deine Stärke ist, um auch bei vielen verschiedenen Aufgaben den Überblick zu behalten
  3. du aufmerksam und zuvorkommend bist.
Du solltest auf keinen Fall Rechtsanwaltsfachangestellte/r werden, wenn …
  1. du nach dem letzten Diktat in der Schule gedacht hast: Nie wieder!
  2. der Berufsalltag draußen stattfinden sollte.
  3. du dazu neigst, wichtige Termine zu verpassen oder zu vergessen.
Das Rechtsanwaltsfachangestellte/r-Quiz
Frage / 3

Was steht symbolisch für Recht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, die Waage steht für das Abwägen des Fürs und Widers und steht für Recht und Gerechtigkeit.
Richtig! Die Waage steht für das Abwägen des Fürs und Widers und steht für Recht und Gerechtigkeit.

Das BGB ist …

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen und bildet das allgemeine Privatrecht.
Richtig! Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen und bildet das allgemeine Privatrecht.

Gegenstück zum materiellen Recht ist…

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, das formelle Recht. Es kann kurz als Gesamtheit der Regelungen beschrieben werden, die die grundlegenden Rechtsbeziehungen zwischen den Einzelnen regeln. Bei dem formellen Recht handelt es sich dagegen um die Durchsetzung dieser Rechte.
Richtig! Das formelle Recht. Es kann kurz als Gesamtheit der Regelungen beschrieben werden, die die grundlegenden Rechtsbeziehungen zwischen den Einzelnen regeln. Bei dem formellen Recht handelt es sich dagegen um die Durchsetzung dieser Rechte.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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