Wir haben ja schon erwähnt, dass es einige Vorteile hat, wenn man Beamter ist. Einer der ganz großen Vorteile ist dabei die ordentliche und vor allem sichere Bezahlung. Der Lohn für Beamte wird nämlich durch das Bundesbesoldungsgesetz geregelt. Das bedeutet, dass jederzeit klar vorgegeben ist, wie viel du Verdienst, welche Sonderzahlungen es gibt und wann du dich über eine Gehaltserhöhung freuen darfst. Das gilt natürlich auch für das Gehalt als Beamter Verfassungsschutz (mittlerer Dienst). Wie viel dir während der Ausbildung zusteht und wie sich das Gehalt im Laufe der Zeit entwickelt, das erfährst du hier.
Als angehender Beamter Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) bekommst du in beiden Ausbildungsjahren je nach Arbeitgeber zwischen 1.473 und 1.528 Euro brutto im Monat.
Hast du deine Zeit als Anwärter hinter dir, dann landest du in der sogenannten Besoldungsordnung A. Das ist der Tarifvertrag, in dem dein Gehalt als Beamter Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) festgelegt ist. In dieser Besoldungsordnung gibt es unterschiedliche Entgeltgruppen, von A2 bis A16. Je höher deine Laufbahngruppe, umso höher die Entgeltgruppe und umso höher dann auch dein Gehalt.
Im mittleren Dienst landest du in den Besoldungsgruppen A5 bis A9. In den einzelnen Entgeltgruppen gibt es noch einmal acht verschiedene Erfahrungsstufen. Du steigst automatisch im Laufe der Jahre in nächsthöhere Erfahrungsstufen auf, wodurch sich auch dein Lohn erhöht. In höhere Besoldungsgruppen, also zum Beispiel von A6 nach A7, kannst du aber nur befördert werden.
Als Beamter im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes beginnst du in A6. In Stufe 1 bekommst du aktuel bei Bundesbehörden 2.859 Euro brutto im Monat. Mit der Zeit steigst du in den Stufen auf und kannst auch die Gruppe wechseln, wenn du zum Beispiel mehr Veramtwortung übernimmst. So kannst du als Beamter Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) in A9, Stufe 8, rund 4.290 Euro verdienen. Das ist die höchstmögliche Entgeltgruppe.
Übrigens: Das sind alles sind zwar Bruttowerte, aber als Beamter hast du bei weitem nicht so viele Abzüge für Steuern und Versicherungen wie normale Angestellte. Du bist zum Beispiel von der Sozialversicherung befreit. Außerdem sind zahlreiche Zulagen in deinem Vertrag festgehalten, etwa Familienzuschläge oder bei Überstunden.
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