Arbeitsumfeld
Du arbeitest in Brauereien oder Mälzereien, etwa im Sudhaus, Gärkeller oder in Abfüllhallen. Dabei steuerst, prüfst und reinigst du Anlagen.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Brauer/in und Mälzer/in
Du arbeitest in Brauereien oder Mälzereien, etwa im Sudhaus, Gärkeller oder in Abfüllhallen. Dabei steuerst, prüfst und reinigst du Anlagen.
Die Vergütung steigt meist mit jedem Ausbildungsjahr. Tarif, Region und Betrieb beeinflussen sie; später zählen Erfahrung und Weiterbildungen.
Digitale Anlagen übernehmen viele Abläufe. Fachkräfte bleiben nötig, um Produktion, Qualität sowie den Einsatz von Wasser und Energie zu steuern.
Sorgfalt und Aufmerksamkeit sind wichtig. Hilfreich sind technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und Interesse an Naturwissenschaften.



Als Brauer und Mälzer stellst du Malz her und braust daraus Bier. Dabei nimmst du Braugetreide an, prüfst es und steuerst Anlagen, die das Getreide reinigen, einweichen und keimen lassen. Du überwachst zum Beispiel Temperatur und Keimgrad, kochst die Würze mit Hopfen und leitest die Gärung mit passender Hefe ein. Während der ganzen Produktion kontrollierst du Messwerte, nimmst Proben und prüfst Geschmack, Geruch, Schaum und Farbe.
Typische Aufgaben:
Ein Brauer und Mälzer arbeitet in Produktionshallen und Abfüllhallen, oft auch im Sudhaus, im Gärkeller und in Lagerräumen. Je nach Betrieb kommen Lagerkeller, Speicher und Büroräume dazu.
Typische Arbeitgeber sind Brauereien und Mälzereien, außerdem Hersteller von Bier- und Hefeextrakt.
Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer ist dual: Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Der Unterricht findet an Wochentagen oder als Blockunterricht statt. Bei Bedarf kommen überbetriebliche Lehrgänge dazu. Teil 1 der Abschluss- oder Gesellenprüfung legst du im 4. Ausbildungshalbjahr ab, Teil 2 am Ausbildungsende.
Als Brauerin und Mälzerin dauert die Ausbildung in Vollzeit 3 Jahre. Eine Ausbildung in Teilzeit ist möglich; sie dauert höchstens 4,5 Jahre.
Während der Ausbildung zum Brauer und Mälzer arbeitest du im Betrieb mit Rohstoffen, Malz, Würze, Gärung, Abfüllanlagen und Getränkeschankanlagen. Du prüfst Proben, reinigst Anlagen und stellst Bier, alkoholfreie Biere, Erfrischungs- und Biermischgetränke her. In der Berufsschule lernst du berufsspezifische Inhalte sowie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Brauerin und Mälzerin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf ein paar Dinge. Dazu gehören zum Beispiel der Schulabschluss und persönliche Eigenschaften.
In der Ausbildung zum Brauer und Mälzer erhältst du im 1. Ausbildungsjahr 782 bis 1.373 Euro, im 2. Ausbildungsjahr 879 bis 1.512 Euro und im 3. Ausbildungsjahr 977 bis 1.711 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag unterschiedlich sein.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 782 bis 1.373 Euro |
| 2. Jahr | 879 bis 1.512 Euro |
| 3. Jahr | 977 bis 1.711 Euro |
Als Brauer und Mälzer verdienst du zum Einstieg 2.400 Euro bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Brauer und Mälzer 3.600 Euro bis 4.400 Euro brutto im Monat. Später sind bis zu 5.100 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich sein.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 2.400 bis 3.000 Euro |
| 2. Jahr | 3.600 bis 4.400 Euro |
| 3. Jahr | bis 5.100 Euro |
Für die Ausbildung zum Brauer und Mälzer bewirbst du dich direkt bei Ausbildungsbetrieben. Die Auswahl treffen die Betriebe nach ihren eigenen Kriterien, zum Beispiel nach der schulischen Vorbildung. Schau dir vor der Bewerbung die Stellenausschreibung an – dort stehen die konkreten Anforderungen.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du auch in unserem Bewerbungsratgeber:
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