Duales Studium Ökotrophologie machen
Duales Studium Ökotrophologie

0 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss (Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer 6 Semester
Arbeitszeit Werktags
1. Ausbildungsjahr unvergütet
2. Ausbildungsjahr unvergütet
3. Ausbildungsjahr unvergütet
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Duales Studium
Ökotrophologie

Duales Studium

Kohlenhydrate machen dick, zu viel Salz ist ungesund, Vitamin C schütz vor Erkältung. Nach dem Dualen Studium Ökotrophologie kannst du sofort sagen, ob diese Aussagen richtig oder völlig falsch und schlicht Ernährungsmythen sind. Der naturwissenschaftliche Studiengang dreht sich also rund um die Ernährung. Im Mittelpunkt steht dabei aber nicht nur der Mensch als Konsument, sondern auch die Industrie, also die Hersteller und Produzenten von Lebensmitteln. Du lernst also nicht nur, wie Ernährung das Leben und die Gesundheit beeinflusst sondern auch, wie die Produktion von Lebensmitteln kontrolliert, Standards erhöht und Produkte vermarktet werden. 

„Ich empfehle Ihnen eine ovo - vegetabile Ernährung; wenn sie an Phenylketonurie leiden, sollten Sie auf Aspartam verzichten.“ Nach deinem Dualen Studium Ökotrophologie lösen solche Aussagen keine Fragen bei dir aus. Arbeitest du in der Ernährungs- und Gesundheitskommunikation liegt die Kunst aber darin, dich verständlich auszudrücken, so dass du deine Patienten auch erreichen und zu ihnen durchdringen kannst. Denn trotz guter Aufklärung werden gesundheitliche Probleme aufgrund falscher Ernährungsweise immer häufiger. Du wirst also zum Vermittler zwischen wissenschaftlicher Forschung und den persönlichen Anliegen deiner Zielgruppe. Dafür kannst du in Krankenhaus, Kur-klink oder in Praxen Patienten beraten und Ernährungspläne erstellen, Vorträge halten oder Fachbücher schreiben und veröffentlichen. Auch in Gesundheitsbehörden kannst du nach dem Dualen Studium Ökotrophologie arbeiten.

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Interessante Arbeit wartet aber nicht nur in der Beratung sondern auch in der Ernährungswirtschaft. Damit sich Menschen gesund ernähren können, muss die Industrie entsprechende Produkte bereitstellen. Von der Entwicklung neuer Produkte, über die Vermarktung bis zur Überprüfung der Qualität kannst du nach deinem Dualen Studium Ökotrophologie eingesetzt werden.

Ein gutes Bild von der Arbeitswelt in der Ökotrophologie bekommst du bereits während des dreijährigen Dualen Studiums. In den ersten drei Semestern lernst du sämtliche Grundlagen der Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Projekte, an denen du teilnimmst, machen dich mit Gruppen- und Laborarbeit vertraut und geben dir schnell ein Gefühl der Praxis.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …man Vitamine überdosieren kann? Besonders die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K können überdosiert langfristig die Gesundheit gefährden.
  • …Tiefkühlgemüse mehr Vitamine enthält, als frisches? Es wird gleich nach der Ernte schockgefroren und kann so bei Lagerung und Transport keine Vitamine mehr verlieren.
  • …ein Fünftel der Energie, die der Körper verbrennt, allein vom Hirn verbraucht wird?
  • …ein Glas Cola weniger Kalorien hat, als 100-prozentiger Apfelsaft?
  • …das Studium Ökotrophologie bei Frauen besonders gefragt ist?

In den nächsten drei Semestern geht es weiter ins Detail. Dafür wählst du einen Studienschwerpunkt wie Ernährungs- und Gesundheitskommunikation, Lebensmittelbewertung oder Ernährungswirtschaft. Nun wird nicht nur mehr Fachwissen aufgebaut, sondern auch vermehrt auf berufsrelevante Fähigkeiten gesetzt. Daher werden zum einen deine sozialen und methodischen Fähigkeiten trainiert, zum anderen erwartet dich ein Praxissemester, in dem du für 16 Wochen in den Beruf eintauchen darfst. Dies sollte dich für die Abschussarbeit ganz besonders motivieren. Nun kannst du entscheiden: Möchtest du dich noch weiter Spezialisieren und ein Masterstudium absolvieren, oder kannst du es nicht erwarten, in den Beruf einzusteigen? 

Voraussetzung für das Duale Studium Ökotrophologie ist das (Fach-)Abitur. Die meisten Studenten sind überrascht, wie anspruchsvoll und komplex die Inhalte, insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sind. Biologie, Chemie und Physik sollten daher in der Schule zu deinen Lieblingsfächern gezählt haben. Leistungskurse sind natürlich von Vorteil, du wirst dem Unterricht aber auch folgen können, wenn du in den Grundkursen gut aufgepasst hast. Darüber hinaus solltest du dich sehr für die Themen Ernährung und Beratung interessieren. 

Du solltest Ökotrophologie studieren, wenn...

  1. ...die naturwissenschaftlichen Fächer dir besonders viel Spaß machen.
  2. ...Ernährung und Gesundheit dich sehr interessieren.
  3. ...du gut erklären kannst und anderen gern mit Rat und Tat zur Seite stehst.

Du solltest auf keinen Fall Ökotrophologie studieren, wenn...

  1. ...Laborexperimente dir gar keinen Spaß machen.
  2. ...du es mit der Ernährung nicht so genau nimmst.
  3. ...dir von vielen Fachbegriffen schwindelig wird.

Das Ökotrophologie-Quiz

Beim Kochen von Gemüse werden die Nährstoffe zerstört. Richtig?



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