Duales Studium Wirtschaftspsychologie

Sugar image big was mache ich nach dem dualen studium wirtschaftspsychologie
Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
Werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 750 Euro
2. Jahr: 800 Euro
3. Jahr: 900 Euro

Duales Studium Wirtschaftspsychologie

Was geht in den Köpfen der Zuschauer vor, wenn sie den neuen, super aufwendigen Spot eines Automobilherstellers im TV sehen? Wie schaffen es einzelne Werbebotschaften, sich ins Gedächtnis zu brennen und die unzähligen anderen Werbe-Eindrücke zu verdrängen – und was lösen sie in uns aus? Wird am Ende ein Kaufverlangen daraus, haben Wirtschaftspsychologen alles richtiggemacht.

Worum geht es im dualen Studium Wirtschafts psychologie?

Das duale Studium Wirtschaftspsychologie kombiniert betriebswirtschaftliche Inhalte mit psychologischen Erkenntnissen. Was regt Menschen zum Kauf an? Wie formt sich die Einstellung gegenüber einer Marke? Oder was motiviert Mitarbeiter? Das alles sind Fragen, denen Wirtschaftspsychologen auf den Grund gehen, damit Unternehmen ihre Strategien auf Basis psychologischer Erkenntnisse gewinnbringend ausrichten können.

Was kann ich nach dem dualen Studium Wirtschaftspsychologie machen?

Mit deinem Bachelorabschluss in Wirtschaftspsychologie hast du verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Du kannst nach deinem Studium in vielen Branchen einen Job finden und arbeitest dann innerhalb eines Unternehmens in den Bereichen Personal, Organisation, Vertrieb oder Marketing. Bedeutet konkret: Du bist Personalentwickler oder Head Hunter, Consultant, Sales Manager oder auch Marketingverantwortlicher. Nachdem du einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hast, kannst du dich auch als Unternehmensberater selbstständig machen.

 

Wusstest du schon, dass …

… es den Studiengang Wirtschaftspsychologie erst seit den später 1980er Jahren gibt und er noch nicht an vielen Hochschulen dual angeboten wird?

Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium Wirtschafts psychologie?

Den dualen Studiengang Wirtschaftspsychologie schließt du mit dem Bachelor of Science Wirtschaftspsychologie ab. Du kannst diesen Abschluss auf zwei verschiedenen Wegen erhalten:

Entscheidest du dich für ein ausbildungsintegrierendes duales Studium, erhältst du nach drei Jahren einen sogenannten Doppelabschluss. Parallel zu deinem Hochschulstudium absolvierst du eine staatlich anerkannte Berufsausbildung – zum Beispiel den Kaufmann oder die Kauffrau für Marketingkommunikation.

Der Weg des praxisintegrierten Studiums beinhaltet keine ergänzende Berufsausbildung. Hier konzentrierst du dich voll und ganz auf dein Studium an der Hochschule und absolvierst in deiner Praxiszeit längere Praktika in deinem Partnerunternehmen. Der jeweilige Weg ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich – die genauen Infos bekommst du aus der jeweiligen Stellenanzeige.

Was muss ich für das duale Studium Wirtschaftspsychologie für ein Typ sein?

Menschenkenner

Als Wirtschaftspsychologe musst du die Fähigkeit besitzen, in die Köpfe von Menschen zu schauen, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu identifizieren. Du musst bestimmte Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und nachvollziehen können. Das verlangt ein großes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen.

 

Analytiker

Psychologische Befunde und Statistiken, beispielweise zur Konsumentenforschung, müssen ausgewertet und analysiert werden. Eine analytische Denkweise wird benötigt, um logische Zusammenhänge zwischen der Wirtschaft und den Handlungsmotiven der Konsumenten herzustellen.

 

Wissenschaftler

Als Wirtschaftspsychologe musst du verstehen, wie Menschen Informationen oder werbliche Botschaften wahrnehmen und verarbeiten und warum sie sich bestimmte Handlungsmuster aneignen.

Warum sollte ich mich für das duale Studium Wirtschaftspsychologie entscheiden?

Mit dem dualen Studium Wirtschaftspsychologie wirst du interdisziplinär ausgebildet. Kurzum: Die betriebswirtschaftliche Komponente bringt dir wirtschaftliches Know-how, während die psychologische Komponente dich zum Experten in Sachen Konsumentenverhalten, Werbeerfolgsmessung und Mitarbeiterbindung macht. Du qualifizierst dich für verschiedene Unternehmensbereiche und kannst, im Gegensatz zu normalen Hochschulabsolventen, als Absolvent eines dualen Studiengangs schon mit Berufserfahrung punkten. Dies verschafft dir nicht nur einen Vorteil im Bewerbungsprozess, sondern auch bei deiner Gehaltsverhandlung.

Wie läuft das duale Studium Wirtschaftspsychologie ab?

Während deines dreijährigen dualen Studiums wechseln sich Praxis- und Theoriephasen ab, egal ob du dich für einpraxisintegriertes oder ein ausbildungsintegriertes Studium entscheidest. In der Hochschule lernst du, wo die Psychologie in den Bereichen der Organisation, der Personalentwicklung und dem Marketing Anwendung findet und eignest dir Grundlagen der BWL sowie der Unternehmensführung an. In den Praxisphasen im Unternehmen lernst du dann, wie Strukturen und Abläufe innerhalb des Unternehmens sowie Marketingstrategien auf Grund von psychologischen Erkenntnissen optimiert werden können.

Die Hochschule findet in der Regel im Blockmodell oder im Zeitmodell statt. Im Blockmodell besuchst du im dreimonatigen Rhythmus die Hochschule und deinen Praxisbetrieb. Studierst du im Zeitmodell, nimmst du während der Semesterzeiten am normalen Studienbetrieb teil und nutzt die Semesterferien für deine Praxisseminare.

Beim Wochenmodell handelt es sich um eine Studienform, in der sich Praxis- und Vorlesungszeiten innerhalb der Woche abwechseln. In der Regel verbringst du drei Tage im Unternehmen und zwei in der Hochschule.

Entscheidest du dich für einen Studiengang an einer Fernuniversität, verbringst du die Vorlesungen nicht in einer Hochschule, sondern eignest dir das theoretische Wissen in Online-Seminaren an. Bei einem Fernstudium hast du also keine festen Vorlesungszeiten und musst dir die nötige Theorie selbstständig aneignen. Die Hochschule besuchst du nur an sogenannten Präsenztagen oder für Prüfungen.

Was mache ich in den Theoriephasen?

In deinen Theoriephasen besuchst du die Hochschule und eignest dir Inhalte aus den Bereichen Psychologie und BWL an. Auch wenn diese auf den ersten Blick wie zwei völlig verschiedene Themenfelder erscheinen, lernst du während deines Studiums, wie sich Inhalte verknüpfen und wie sich ökonomische Aspekte mit Hilfe psychologischer Ansätze steuern und beeinflussen lassen.

Typische Vorlesungen des betriebswirtschaftlichen Teils sind: Unternehmensführung, Rechnungswesen, Personalmanagement, Marketing und Vertrieb. Psychologievorlesungen behandeln Themen der Organisations-, Arbeits- und Personalpsychologie sowie der Medienwirkung. Als Teilgebiet der Marktforschung kannst du mit Kundenbefragungen beispielsweise folgende Fragen klären: Wie zufrieden sind unsere Kunden? Was machen wir besser oder schlechter als unser Wettbewerb? Und was können wir in Zukunft besser machen? Auf Basis dieser Erkenntnisse, lassen sich Prozesse im Vertrieb und im Marketing erfolgsversprechend verbessern. Ergänzend absolvierst du an einigen Hochschulen auch Fremdsprachenunterricht, um zum Beispiel deine Englischkenntnisse auf ein Business-Level auszubauen.

Kann ich mich im dualen Studium auch spezialisieren?

In deinem Bachelorstudium lernst du alle betriebswirtschaftlichen und psychologischen Grundlagen im ökonomischen Kontext. Wenn du nach deinem Abschluss noch ein Masterstudium anstrebst, hast du jedoch die Möglichkeit, dich zu spezialisieren. So kannst du zum Beispiel deinen Master inMedien- und Wirtschaftspsychologie oder in Wirtschaftspsychologie und Changemanagement machen.

Was mache ich in den Praxisphasen?

In den Praxisphasen absolvierst du Praxisseminare oder Pflichtpraktika. Diese nehmen in etwa die Hälfte deines dreijährigen Studiums in Anspruch. Die Zeit im Unternehmen nutzt du dafür, dein theoretisches Wissen aus den Vorlesungen anzuwenden und besser verstehen zu können. So lernst du zum Beispiel, wie die interne Kommunikation und Organisation innerhalb eins Unternehmens effektiv gestaltet wird, so dass Mitarbeiter motiviert sind und sich mit dem Unternehmen identifizieren – damit alle an einem Strang ziehen.

Wenn es um externe Angelegenheiten geht, bekommst du ein Gefühl dafür, wie die Marketingmaßnahmen gestaltet werden, damit relevante Zielgruppen bestmöglich angesprochen und zum Kauf angeregt werden. Auf diesem Weg profitiert auch der Vertrieb von psychologischen Erkenntnissen, da Vertriebsstrategien perfekt auf Kundenbedürfnisse abgestimmt werden können.

Dieses Profil wurde von Sahra geschrieben
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