Ausbildung zum Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik

Mit freundlicher Unterstützung der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Schichtdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Verdienst:
1. Jahr: 520-630 Euro
2. Jahr: 570-680 Euro
3. Jahr: 620-800 Euro
4. Jahr: 670-880 Euro

Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik

Oh nein, das Internet ist weg! Und jetzt? Woran liegt’s? Was kannst du tun? Keine Panik, denn wenn gar nichts mehr geht, kommt in der Regel der nette Mann von deinem Telefonanbieter, um wieder alles zu richten. Aber was genau macht der gute Mann denn dann eigentlich? Warum funktioniert auf einmal wieder alles? In einer Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik lernst du, all diese Fragen zu beantworten. Du projektierst und installierst Systeme der Kommunikations- und Sicherheitstechnik. Nach der Ausbildung brauchst du dann keine Panik mehr bekommen, wenn das Internet auf einmal weg ist, denn du kannst jetzt alles alleine reparieren. Ab dem 1. August 2021 wird der Ausbildungsberuf neu geordnet und überarbeitet.

Warum gibt es eine Neuordnung des Berufs?

Sowohl die Informationselektroniker als auch andere Elektroniker nutzen immer mehr die gleichen Basistechnologien, die technischen Systeme lassen sich nicht mehr so strikt voneinander abgrenzen. Deshalb lassen sich auch die verschiedenen Ausbildungsberufe in diesem Bereich nicht mehr scharf voneinander trennen. Durch die rasanten technologischen Entwicklungen sollen zukünftig alle Azubis die gleichen Grundlagen vermittelt bekommen und sich erst danach auf einen Bereich spezialisieren. So werden ab dem 1. August 2021 die bisherigen Ausbildungen Informationselektroniker für Geräte- und Systeme, Informationselektroniker für Bürosystemtechnik und eben der Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik zusammengelegt und neu geordnet. Zukünftig wird es dann nur noch die Ausbildung als Informationselektroniker geben, in der man einen von zwei Schwerpunkte wählen kann.

 

Worum geht es in der Ausbildung als Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik?

Elektroniker der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik sind die Experten, wenn es ums Planen und Installieren elektronischer Kommunikations- und Sicherheitssysteme, wie z.B. Telefonanlagen, Alarmanlagen oder auch Überwachungssysteme geht. Während deiner Ausbildung lernst du, die Anlagen in diesem Bereich zu montieren, sie in Betrieb zu nehmen, zu warten und zu reparieren. Und damit das alles auch einwandfrei läuft, lernst du natürlich auch, die Anlagen zu verstehen, also wie eine Alarmanlage überhaupt genau funktioniert und welche Geräte alle unter den Begriff Kommunikationssystem fallen.

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freie Ausbildungsplätze als Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik

Insider: Der Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik bei ROM Technik

Als Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik sorgst du dafür, dass beim Zusammenspiel von Computer- und Festnetzen alles glattläuft – das Gleiche gilt für verschiedene Endgeräte sowie die zugehörige Hard- und Software. Das können zum Beispiel ganze Sicherheitssysteme, Brandmelde- und Alarmanlagen oder auch Medienräume sein. Auf Baustellen bist du dafür zuständig, Fehler und Störungen möglichst schnell zu beheben. Mit steigender Erfahrung wachsen auch deine Aufgaben. Nach deiner Ausbildung startest du als Monteur durch und übernimmst zusammen mit Kollegen spannende Aufgaben.

In der Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik ist viel Technikwissen gefragt, denn du musst unter anderem auch elektronische Baugruppen oder Rechner konfigurieren oder Netzwerke und Softwarekomponenten installieren, Software von Anlagen anpassen und gegebenenfalls die sogenannten elektrischen Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen prüfen. Da die Anlagen und Geräte natürlich nicht immer das machen, was man will, gehört es als Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik auch zu deinen Aufgaben, technische Inspektionen sowie Wartungsarbeiten durchzuführen. Außerdem fällt auch die Kundenberatung in deinen Tätigkeitsbereich. Du analysierst die Anforderungen der Kunden, entwirfst Lösungsvorschlage, installierst anschließend die Anlagen und führst die Nutzereinweisung durch.

Insider: Die Ausbildung bei ROM Technik

In der Ausbildung beschäftigst du dich unter anderem mit der Installation von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen für die Gebäudetechnik. Neben dem direkten Einsatz auf Baustellen, bist du im Laufe der Ausbildung an verschiedenen Projekten in deiner Region beteiligt. Dazu kommen Praxisphasen in den eigenen Ausbildungszentren – zum Beispiel in Essen, Stuttgart oder Aalen.

Die Berufsschule besuchst du je nach Standort entweder wöchentlich oder im Blockunterricht. Neben innerbetrieblichen Schulungen gibt es auch noch überbetriebliche Lehrgänge. Kurz gesagt: Bei ROM Technik wirst du zum echten Netzwerkprofi ausgebildet. Das Unternehmen bietet dir aber noch mehr Benefits: Bei guten Leistungen kannst du die Ausbildung verkürzen. Abgerundet wird das Ganze von einer Übernahmegarantie.

Wusstest du schon, dass...

  • die Ausbildung zum Elektroniker bundesweit in 3 Fachrichten angeboten wird: Informations- und Telekommunikationstechnik, Automatisierungstechnik und Energie- und Gebäudetechnik?
  • im Jahr 2011 771 Jugendliche die Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik angefangen haben?
  • du auch lernst, für Sicherheit zu sorgen? Denn auch die Installation von Brand- und Einbruchmeldeanlagen gehört zu deinem Beruf.
  • ein möglicher Arbeitsort für dich später auch das Krankenhaus ist?
  • viele Fachbücher nur auf Englisch erhältlich sind? Deshalb solltest du im Englischunterricht gut aufpassen, damit du auch all die Fachbegriffe verstehst.
  • das deutsche Wort für „Telekommunikation“ „Fernmeldetechnik“ ist?

Wie ist die Ausbildung zur Elektronikerin für Informations- und Telekommunikationstechnik aufgebaut?

Die Ausbildung zur Elektronikerin für Informations- und Telekommunikationstechnik dauert insgesamt 3,5 Jahre, kann aber bei guten Leistungen verkürzt werden – Fleiß wird also belohnt. Als Elektronikerin der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik bist du hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks beschäftigt. Du kannst aber auch bei Betreibern von Kabelnetzen oder Herstellern von Büromaschinen und EDV-Anlagen arbeiten.

Du solltest Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik werden, wenn …
  1. du technisches Verständnis hast.
  2. dir die Arbeit an unterschiedlichen Standorten Spaß machen würde.
  3. du gerne mit Menschen zu tun hast.
Du solltest auf keinen Fall Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik werden, wenn …
  1. du in deinem Beruf lieber keinen Kundenkontakt haben möchtest.
  2. Elektronik für dich der reinste Kabelsalat ist.
  3. du um den Mathematikunterricht lieber einen großen Bogen machst.
Das Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik-Quiz
Frage / 3

Für was steht „AOL“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, AOL hieß früher America Online und ist ein amerikanischer Onlinedienst mit Sitz in New York.
Richtig! AOL hieß früher America Online und ist ein amerikanischer Onlinedienst mit Sitz in New York.

Womit empfängt man das digitale Fernsehen DVB-T?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, DVB-T steht für Digital Video Broadcasting – Terrestrial und heißt die terrestrische Verbreitung digitaler Fernsehsignale über Antenne.
Richtig! DVB-T steht für Digital Video Broadcasting – Terrestrial und heißt die terrestrische Verbreitung digitaler Fernsehsignale über Antenne.

Was bedeutet das griechische Wort „elektron“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, der Begriff Elektronik leitet sich von dem griechischen Wort „elektron“ ab, das Bernstein bedeutet.
Richtig! Der Begriff Elektronik leitet sich von dem griechischen Wort „elektron“ ab, das Bernstein bedeutet.
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