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Ausbildung zum IT-Systemelektroniker/in

Mit freundlicher Unterstützung von innogy SE

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags und Bereitschaftsdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 975 Euro
2. Jahr: 1030 Euro
3. Jahr: 1100 Euro

IT-Systemelektroniker/in

Ob Feuermelder am Flughafen, Computernetzwerk bei einem mittelständischen Unternehmen oder Telefonanlage: Überall dort, wo es ausgeklügelte technische Systeme gibt, ist er im Einsatz: der IT-Systemelektroniker (Abkürzung: ITSE). Er kümmert sich um die Planung, Installation und Wartung der Systeme. Treten technische Probleme oder Störungen auf, ist er nämlich der erste Ansprechpartner oder die erste Ansprechpartnerin. Da sind dann Schnelligkeit und ein kühler Kopf gefragt.

Neue Ausbildungsordnung: Im August 2020 erhalten einige IT-Berufe eine neue Ausbildungsordnung. Dazu gehört auch der IT-Systemelektroniker. Die Unterschiede fallen aber nicht so groß aus wie bei den anderen IT-Berufen. Deshalb durfte der IT-Systemelektroniker auch seinen Namen behalten. Bei der Ausbildung wurden hauptsächlich die elektrotechnischen Inhalte überarbeitet. Außerdem spielen die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz eine größere Rolle als bisher.

Was macht ein IT-Systemelektroniker?

  • Planung von IT-Systemen: Der IT-Systemelektroniker entwirft und konfiguriert ausgeklügelte IT-Systeme für Kunden. Das können kommunikationstechnische Geräte wie Computer oder Drucker sein oder Kommunikationsinfrastrukturen wie Telefonanlagen. Bei der Planung werden nicht nur Funktionalität und Effizienz berücksichtigt, sondern auch Betriebssicherheit und die Energieversorgung. 
     
  • Installation: Neben der Planung der Systeme gehört auch die Installation der Systeme zum Aufgabengebiet von IT-Systemelektronikern. Dafür geht es raus zum Kunden. Dort werden alle Geräte angeschlossen, installiert und konfiguriert. Anschließend wird geprüft, ob alles funktioniert. Ist das der Fall, muss nur noch dem Kunden gezeigt werden, wie alles funktioniert.
     
  • Instandhaltung: Die IT-Systeme müssen natürlich auch in regelmäßigen Abständen gewartet und inspiziert werden, damit sie immer voll funktionsfähig sind. Die Instandhaltung von Systemen aller Art gehört deshalb zu den wichtigsten Aufgaben eines IT-Systemelektronikers.
     
  • Fehlerbehebung: Auch optimal geplante IT-Systeme haben ab und zu mal eine Störung. Schon kleine Störungen oder Fehlermeldung können bei Unternehmen einen großen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Deshalb kümmert sich der IT-Systemelektroniker schnellstmöglich um eine Lösung und die Behebung des Problems.
     
  • Kundenberatung: Als Experte für IT-Systeme berät die ITSE auch Kunden zu verschiedenen Themen und Problemen. Welche Geräte werden benötigt? Welches System ist sinnvoll? Wie sieht es mit der Betriebssicherheit aus? All das sind Fragen, die der IT-Systemelektroniker zuverlässig beantworten kann. Auf Kundenwunsch schult der ITSE auch die Mitarbeiter von Unternehmen.

 

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freie Ausbildungsplätze als IT-Systemelektroniker/in

Insider: Der IT-Systemelektroniker bei Westnetz

Die Westnetz GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Energieunternehmens innogy SE, ist der größte Strom- und Gas-Verteilnetzbetreiber im Westen Deutschlands. Als IT-Systemelektroniker oder -elektronikerin übernimmst du bei Westnetz Verantwortung in vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen: Du unterstützt beispielsweise beim Aufbau, der Instandhaltung sowie Entstörung von Kommunikations- und Energienetzen.

Darüber hinaus arbeitest du im IT-Support für die Prozessdatenverarbeitung und wirkst bei Systemänderungen und Systemanpassungen mit.

Außerdem kannst du als IT-Systemelektroniker bei Westnetz im Bereich der Infrastrukturplanung für aktuelle Themen wie Glasfaser und Elektromobilität eingesetzt werden.

Warum sollte man IT-Systemelektroniker werden?

Wer einen zukunftssicheren Job mit guten Entwicklungsmöglichkeiten sucht, trifft mit der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker eine gute Wahl. Als IT-Systemelektroniker bist du ein gefragter Experte und hast einen abwechslungsreichen Job. Außerdem gibt es ein ordentliches Gehalt und durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote tolle Entwicklungsmöglichkeiten.

Wo kann ich als IT-Systemelektroniker arbeiten?

IT-Systemelektroniker sind hauptsächlich bei Industrie- und Handelsunternehmen beschäftigt. Das reicht vom kleinen Betrieb um die Ecke über mittelständische Unternehmen bis hin zu großen Konzernen. Dank ihres IT-Know-hows sind ITSE in vielen Bereichen gefragte Experten. Die Ausbildung wird übrigens auch im Handwerk angeboten.

Deine Einsatzorte auf einen Blick:

  • Büro
  • Außendienst, beim Kunden vor Ort

Wie sind die Arbeitszeiten als IT-Systemelektroniker?

Grundsätzlich arbeiten IT-Systemelektroniker werktags zu den üblichen Bürozeiten. Bei Notfällen kann es aber auch sein, dass du am Wochenende oder an Feiertagen zum Kunden musst – das ist vor allem dann der Fall, wenn Probleme mit der IT-Technik auftreten. Fällt das Internet aus, kann das ein ganzes Unternehmen lahmlegen.

Was muss ich für ein Typ sein, um IT-Systemelektroniker zu werden?

  • Techniker: Du bist fasziniert von Computern und anderen technischen Geräten und arbeitest gern damit. Außerdem kannst du dich für Elektrotechnik und Mechanik begeistern.
     
  • Organisationstalent: Du lässt dich in stressigen Situationen nicht aus der Ruhe bringen und behältst auch im Chaos den Überblick. Außerdem kannst du abstrakt denken.
     
  • Helfer: Du bist sehr hilfsbereit, arbeitest lösungsorientiert und geduldig. Es macht dir Spaß, anderen Menschen bei ihren Problemen zu helfen.

Insider: Die Ausbildung bei Westnetz

Damit sich Azubis, Ausbilder und Unternehmen zunächst einmal kennenlernen, veranstaltet Westnetz einen Willkommens-Tag.

Die Ausbildung findet überwiegend im eigenen Ausbildungszentrum von Westnetz statt, es sind aber auch Betriebseinsätze an verschiedenen Standorten vorgesehen. Während der Ausbildung durchläufst du als angehender IT-Systemelektroniker die Unternehmensbereiche Nachrichtentechnik, Information Security Management, Wissensmanagement und Zählermanagement.

Neben dem praktischen Ausbildungsteil besuchst du an anderthalb Tagen pro Woche ein Berufskolleg für Technik in der Nähe deines Ausbildungszentrums. Dort wird dir theoretisches Fachwissen zu den relevanten Fachbereichen vermittelt. Darüber hinaus finden weitere fachspezifische Seminare zu Themen wie Programmieren, Netzwerktechnik und Datenbanken statt. Teamfindungsseminare sorgen für einen starken Zusammenhalt innerhalb des Unternehmens.

Bereits zu Beginn der Ausbildung, genauer gesagt nach erfolgreicher Probezeit, kannst du dich über eine Einmalprämie freuen. Um nach der Ausbildung Berufserfahrungen zu sammeln, bietet dir das Unternehmen nach erfolgreichem Abschluss eine Übernahme für ein Jahr an. Zudem gibt es für besonders gute Auszubildende die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer zu verkürzen.

Wusstest du schon, dass...

  • du in vielen Fällen die komplette Planung und Durchführung von Aufträgen übernimmst?
  • du kleinere anfallende Programmierarbeiten auch mal selbst durchführen musst?
  • die Planung eines Netzwerkes oft länger dauert, als die Durchführung selbst?
  • defekte PCs keinesfalls auf den Müll gehören? Elektroschrott ist ein wertvoller Rohstoff zum Recyceln.
  • Südkorea im Schnitt am schnellsten durch das Internet surft? Jeder Haushalt hat durchschnittlich 14Mbit/s zur Verfügung.

Wie läuft die Ausbildung als IT-Systemelektroniker ab?

Die Ausbildung zum IT-Systemelektroniker ist dual aufgebaut und dauert drei Jahre. In dieser Zeit wechselst du zwischen Ausbildungsunternehmen und Berufsschule.

NEU: Durch die Neuordnung der IT-Berufe und die Überarbeitung der Ausbildungsinhalte erhalten die vier Berufe IT-Systemelektroniker, Kaufmann für IT-Systemmanagement, Fachinformatiker und Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ab 2020 eine grundlegende Ausbildung im IT-Bereich – ganz offiziell geht es um sogenannte Kernqualifikationen. In den ersten anderthalb Jahren ähneln sich die Ausbildungen also sehr. Später überwiegen dann aber die berufsprofilgebenden Qualifikationen. Da geht es dann ganz konkret um die Aufgaben eines IT-Systemelektronikers.

Ebenfalls neu ist die gestreckte Abschlussprüfung. Die Abschlussprüfung wird in zwei unabhängige Teile unterteilt. Teil 1 wird mit 20 Prozent gewichtet und dreht sich um die Einrichtung eines IT-gestützten Arbeitsplatzes. Dieser Prüfungsteil ist bei allen IT-Berufen gleich. Im zweiten Teil der Prüfung geht es dann um berufsspezifische Themen – dieser Teil wird mit 80 Prozent gewichtet. Hier gibt es vier weitere Prüfungsbereiche. Neben einer betrieblichen Projektarbeit (50 Prozent) gibt es zwei berufsspezifische Aufgaben, die jeweils 10 Prozent der Abschlussnote ausmachen, sowie ein Prüfungsbereich zum Thema Wirtschafts- und Sozialkunde (10 Prozent).

Was lernt ein IT-Systemelektroniker in der Ausbildung?

  • IT-Grundlagen: Im ersten und teilweise auch im zweiten Ausbildungsjahr werden die Grundlagen für eine Tätigkeit in der IT-Branche gelehrt. Du lernst zum Beispiel, wie ein Arbeitsplatz eingerichtet werden muss, mit welcher Software du welche Daten verwalten kannst oder wie du Clients in Netzwerke einbindest. Später geht es unter anderem auch um Serviceanfragen von Kunden und wie diese bearbeitet werden.
     
  • Energieversorgung von Systemen: Ohne Strom funktioniert kein IT-System. Deshalb lernst du, wie du die Stromversorgung für verschiedene Systeme sicherstellst und worauf du dabei achten musst.
     
  • Betriebssicherheit: Die Systeme, die du konfigurierst, sollten natürlich nicht nur mit Strom versorgt werden, sondern auch sicher sein. Das Thema Betriebssicherheit von Systemen steht deshalb ebenfalls auf dem Lehrplan. Sicherheitsregeln und Unfallverhütungsvorschriften sind dabei ebenso wichtig wie der richtige Umgang mit elektrischen Anlagen. In der Ausbildung wirst du auch Risikoanalysen durchführen, um zu ermitteln, welche Schutzmaßnahmen für bestimmte Systeme erforderlich sind.
     
  • Instandhaltung: IT-Systemelektroniker planen und konfigurieren nicht nur neue IT-Systeme, sondern warten auch bestehende Systeme. In diesem Lernfeld geht es deshalb unter anderem um Qualitätssicherung und Projektplanung.
Du solltest IT-Systemelektroniker/in werden, wenn …
  1. du bei dir zuhause jedes Gerät persönlich anschließt.
  2. du alles was du tust im Vorfeld sehr genau planst.
  3. du am Blinken deiner Internetleuchte erkennen kannst, wann du off- oder online bist.
Du solltest auf keinen Fall IT-Systemelektroniker/in werden, wenn …
  1. du dich nicht lang auf eine Sache konzentrieren kannst.
  2. du gerne in der freien Natur arbeitest.
  3. dir die Entwicklung der ganzen Computerbranche einfach zu schnell geht.
Das IT-Systemelektroniker/in-Quiz
Frage / 3

Was bezeichnet die Norm RJ-45?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nr. 2. Eine RJ-45 Steckverbindung hat jeder zuhause, der einen Internetanschluss hat.
Richtig! Eine RJ-45 Steckverbindung hat jeder Zuhause, der einen Internetanschluss hat.

Was brauchst du, um einen RJ-45 Stecker auf einem Internetkabel zu setzen?

Leider falsch! RJ-45 Westernstecker werden in der Regel auf das Kabel gequetscht.
Richtig! RJ-45 Westernstecker werden in der Regel auf das Kabel gequetscht.

Was tust du bei einem 404 Error?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nr. 1, wird ein 404 Error gemeldet, liegt dies daran, dass es die Website oder Unterseite nicht gibt oder der Link einen Fehler enthält.
Richtig! Wird ein 404 Error gemeldet, liegt dies daran, dass es die Website oder Unterseite nicht gibt oder der Link einen Fehler enthält.
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