Ausbildung zum Fachinformatiker/in für Systemintegration

Mit freundlicher Unterstützung von ALDI SÜD

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 910-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro

Fachinformatiker/in für Systemintegration

Das Prinzip der Wartnummer im Bürgerbüro oder Rathaus lässt sich sehr gut auf den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration übertragen. Gerade in größeren Betrieben mit vielen Mitarbeitern und noch mehr technischem Zubehör – von PCs und Laptops über Drucker und Beamer bis hin zu Smartphones und Tablets – kommen täglich kleinere und auch größere Aufträge auf die IT-Experten zu. Praktische Lösung, um den Überblick nicht zu verlieren und Probleme auch zu priorisieren: ein digitales Ticket-System, in dem jeder Mitarbeiter sein Anliegen kurz schildert.

Was macht ein Fachinformatiker für Systemintegration?

Kundenwünsche analysieren: Ein Unternehmen benötigt neue Hard- und Software. Dafür müssen zunächst die Bedürfnisse und Kundenanforderungen analysiert werden. Welcher Server soll verwendet werden, welche Soft- und welche Hardware eignet sich für den Kunden? Müssen die Netzwerke erweiterbar sein? Fachinformatiker für Systemintegration wissen auf diese Fragen eine Antwort und stellen genaue Bedarfspläne auf – und haben dabei ein bestimmtes vom Kunden vorgegebenes Budget im Blick.

Begutachtung der Büroräume: Eine übliche Bestimmung für Büroräumlichkeiten sagt vor, dass Kabel nicht frei durch den Raum laufen dürfen. Unter anderem deshalb betrachten Fachinformatiker für Systemintegration auch die Räumlichkeiten vor Ort. Wie viele PC-Plätze verteilen sich auf die Büroräume, wo können Kabel verlegt und müssen auch kabellose Netzwerke berücksichtigt werden? Außerdem wichtig für Büros oder Geschäftsräume ist die Frage nach der Anzahl an verfügbaren Steckdosen für die Installationsarbeiten.

Einrichtung der Netzwerke: Zur eigentlichen Installationsarbeit zählen der Aufbau und die Installation von Hard- und Software. Zur Hardware zählen Computer, Telefonanlagen oder Drucker, die von Fachinformatikern für Systemintegration jeweils aufgebaut und professionell verkabelt werden. Anschließend wird die Software installiert. Rechner müssen zum Beispiel mit den benötigten Office- und Antiviren-Programmen ausgestattet werden und einen Zugriff zum Server haben – entscheidend sind auch einzelne Lizenzen, die erworben werden müssen.

IT-Support und Wartung: Der Mitarbeiter kann seinen Computer plötzlich nicht mehr starten oder seine Mails nicht abrufen – ein klassischer Fall für den Fachinformatiker für Systemintegration. Entweder wird er zur Behebung der Fehler zur jeweiligen Firma gerufen, oder ist in einem Betrieb oder einem Konzern fest angestellt. Gleiches gilt für Wartung von Hard- und Software – ob bei der Aktualisierung von Updates oder der Überprüfung der Leistungsfähigkeit. Eine andere Form des Supports ist die Durchführung von Anwenderschulungen.  Wird im Unternehmen ein neues Programm eingeführt, ist es die Aufgabe des Fachinformatikers, den Mitarbeitern die Anwendung zu zeigen und Schulungen zu planen, organisieren und durchzuführen.

Warum sollte man Fachinformatiker für Systemintegration werden?

Kein Unternehmen kommt ohne Computer & Co. aus. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Mitarbeiter automatisch auch Ahnung von der Hard- und Software haben. Ganz im Gegenteil: Sie sind auf die Hilfe von Fachinformatikern für Systemintegration angewiesen. Das Einsatzgebiet in diesem Beruf ist also sehr groß. Und da die Digitalisierung auch immer weiter voranschreitet, wird der Beruf auch in Zukunft immer wichtiger. Durch die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten kann man sich zudem sehr gut auf einen Aufgabenbereich spezialisieren.

Insider: Der Fachinformatiker für Systemintegration bei ALDI SÜD

Bei ALDI SÜD bist du als Fachinformatiker für Systemintegration für die Administration und Inbetriebnahme informations- und kommunikationstechnischer Systeme verantwortlich. Für die Einführung neuer Systeme richtest du vor Ort das Netzwerk ein und installierst bzw. konfigurierst die Betriebssysteme. Damit die Benutzer die installierten Systeme auch richtig anwenden können, präsentieren Fachinformatiker für Systemintegration ihre Anwendungslösungen und erstellen Arbeitsanweisungen. Im Falle von offenen Fragen oder Problemen und Störungen stehst du deinen Mitarbeitern als Fachmann mit Beratungsqualität zur Seite.

Wo kann ich als Fachinformatiker für Systemintegration arbeiten?

Du kannst in nahezu jedem Unternehmen unabhängig von der Branche eine Anstellung finden. Denn überall dort, wo mit Computern und Software gearbeitet wird, werden auch Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration benötigt – ganz egal, ob kleiner mittelständischer Betrieb, neues Start-up oder Konzern. Eine andere Möglichkeit ist eine Anstellung bei einem IT-Dienstleister. Hier werden nicht intern die Systeme betreut, sondern verschiedene Kunden, oftmals im Außendienst. Gearbeitet wird in den Büroräumen der zu betreuenden Mitarbeiter, in Serverräumen und in eigenen Büros.

Wie sind die Arbeitszeiten als Fachinformatiker für Systemintegration?

Fachinformatiker für Systemintegration haben unterschiedliche Arbeitszeitmodelle. Im Rahmen einer 40-Stunden-Woche liegen die Hauptarbeitszeiten zwischen 7 Uhr morgens und 18 Uhr abends. Müssen Systeme installiert werden, ist es auch möglich, dass dann gearbeitet wird, wenn die restlichen Mitarbeiter frei haben, also am frühmorgens, spätnachmittags oder am Wochenende.

Welche Arbeitskleidung tragen Fachinformatiker für Systemintegration?

Nur wenige Unternehmen schreiben Arbeitskleidung vor. Fachinformatiker für Systemintegration tragen daher häufig den Casual-Style, also bequeme Kleidung, wie Jeans, Turnschuhe und Shirts. Bei einer Tätigkeit im Außendienst können Shirts mit dem Firmenlogo gestellt werden, um den Mitarbeiter optisch als technischen Support erkennbar zu machen.

Was muss ich für ein Typ sein, um Fachinformatiker für Systemintegration zu werden?

Techniker: Ob Hard- oder Software, mit Technik kennst du dich gut aus und hast vielleicht auch schon ein erstes Know-how in Sachen Programmieren und Coden. In deinem persönlichen Umfeld hilfst du regelmäßig bei Computerproblemen.

Perfektionist: Ein falscher HTML-Code und der Befehl führt ins Leere – du arbeitest immer sehr genau und konzentriert, damit am Ende alles auch richtig funktioniert.

Teamplayer: Gerade bei größeren Aufgaben im Kunden-Support, wenn eine Firma zum Beispiel an einem Wochenende mit neuen Servern ausgestattet wird, arbeitest du nicht alleine, sondern im Team – und das meist unter Zeitdruck. Deshalb solltest du Arbeitsabläufe gemeinsam koordinieren und durchführen können.

Insider: Die Ausbildung bei ALDI SÜD

Um zügig Anschluss zu finden, bietet die Einführungswoche von ALDI SÜD zu Beginn der Ausbildung die beste Gelegenheit. Dort lernst du deine Kollegen, das Unternehmen sowie deine künftigen Arbeitsbereiche kennen. Schulungen, wie zum Thema MS-Office, sorgen dafür, dass du nach der Einführungswoche direkt voll in das Tagesgeschäft miteinsteigst. Die Ausbildung bei ALDI SÜD, die 2,5 Jahre dauert, ist in Praxis- und Theoriephasen unterteilt. Etwa vier Wochen nach Ausbildungsstart beginnt der Unterricht an der Berufsschule in Essen. Du wirst die Berufsschule im Rhythmus von etwa fünf Wochen und in Form von Blockunterricht besuchen. Die Unterrichtsblöcke dauern jeweils zwei Wochen. Im praktischen Teil deiner Ausbildung unterstützt du dein Team im Tagesgeschäft und arbeitest bei unterschiedlichen Projekten mit. Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration findet an den Standorten Mühlheim an der Ruhr und in Duisburg statt. Innerhalb deiner Ausbildung ist eine sogenannte Filialzeit vorgesehen, bei der du zwei Wochen lang in einer von rund 1880 Filialen in West- oder Süddeutschland eingesetzt wirst. Dort lernst du entweder das operative Tagesgeschäft oder die Logistik des Unternehmens kennen, um so auch einen Einblick über die tägliche Arbeit deiner Kollegen zu bekommen. ALDI SÜD hat sich für seine Azubis noch etwas ganz Besonderes ausgedacht: die ALDI SÜD Azubi Challenge. Bei dieser Challenge nehmen alle Auszubildenden des ersten Lehrjahres der 30 Regionalgesellschaften teil. Durchgeführt werden unterschiedliche Indoor- und Outdoor-Wettkampfspiele, bei der am Ende ein Gewinnerteam pro Regionalgesellschaft sowie eine Gewinnergesellschaft gekürt wird.

Wusstest du schon, dass...

  • du als Fachinformatiker für Systemintegration sorgfältig sein musst?
  • du bis zu einem Viertel deiner Ausbildung im Ausland absolvieren kannst?
  • du im Anschluss an deine Ausbildung ein Studium an einer Fachhochschule anstreben kannst, wenn du während der Ausbildung dein Fachabitur gemacht hast? Ansonsten kannst du auch nach einer Meisterprüfung oder mit 3 Jahren Berufserfahrung in den meisten Bundesländern ein Informatikstudium anstreben.
  • der erste Computer bereits 1837 erfunden wurde?
  • die Programmiersprache durch Ingenieurswissenschaften geprägt wurde?

Wie läuft die Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration ab?

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration dauert drei Jahre und kann bei guten Leistungen verkürzt werden. Weil die Ausbildung dual angelegt ist, ist man zum einen im Betrieb oder einem Unternehmen angestellt und durchläuft dort unterschiedliche Bereiche. Zum anderen besucht man auch eine Berufsschule – entweder mehrmals wöchentlich oder blockweise für mehrere Wochen am Stück.

Somit kann das theoretische Know-how immer parallel im Ausbildungsbetrieb angewendet werden. Steht zum Beispiel der Aufbau eines Systemservers auf dem Lehrplan, nutzen die Auszubildenden das theoretische Know-how, um unter Anleitung des Ausbilders bald im Betrieb aktiv zu werden. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet die Zwischenprüfung statt, abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung.

Was lernt ein Fachinformatiker für Systemintegration in der Berufsschule?

Allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch und Sport stehen fast immer auf dem Stundenplan. Den Kern machen allerdings die berufsspezifischen Fächer aus, in denen sich angehende Fachinformatiker für Systemintegration mit IT-Systemen, dem Programmieren oder Fachenglisch beschäftigen.

1. Ausbildungsjahr:

Die Konzeptionierung, der Aufbau und die Wartung von Anwendungssystemen, Netzwerken und IT-Systemen bilden den Kernbereich im ersten Ausbildungsjahr. Dazu kommen grundlegende Kenntnisse im Fachenglisch.

2. Ausbildungsjahr:

Markt- und Kundenbeziehungen, Vernetzung von IT-Systemen sowie öffentliche Netze und Dienste werden im zweiten Ausbildungsjahr betrachtet.

3. Ausbildungsjahr:

Neben der Vertiefung der Inhalte aus den ersten beiden Lehrjahren werden nun auch die Themen Controlling und Rechnungswesen sowie die Betreuung von IT-Systemen unterrichtet.

Was lernt ein Fachinformatiker für Systemintegration in der Praxis?

Arbeitsorganisation und Arbeitstechniken: In diesem Lernfeld erfahren die Auszubildenden alle relevanten Einblicke in die Abläufe im Unternehmen und lernen verwendete Techniken kennen. Gibt es zum Beispiel ein Ticketsystem, über das Mitarbeiter ihre IT-Anfragen stellen? Dann können die Auszubildenden bald selbst Accounts vergeben und Tickets bearbeiten.

Programmieren: Ob Bash-Skript oder Python – die angehenden Fachinformatiker für Systemintegration lernen den Umgang mit relevanten Programmiersprachen, die Anwendung von Programmierlogik und unterschiedlichen Programmiertechniken.

Hard- und Software installieren: Zunächst lernen die Auszubildenden, wie Hard- oder Software in ein bestehendes System eingegliedert wird. Später geht es auch darum, neue Netzwerke von Grund auf aufzubauen.

Du solltest Fachinformatiker/in für Systemintegration werden, wenn …
  1. du Interesse an Computersystemen hast.
  2. du dich für Zahlen begeistern kannst.
  3. du technisch begabt bist.
Du solltest auf keinen Fall Fachinformatiker/in für Systemintegration werden, wenn …
  1. du täglich an deinem Computer verzweifelst.
  2. du bei Problemen erst andere um Hilfe bittest, bevor du selbst eine Lösung suchst.
  3. du draußen an der frischen Luft arbeiten möchtest.
Das Fachinformatiker/in für Systemintegration-Quiz
Frage / 3

Was bezeichnet „Hertz“ bei Monitoren?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Hertz ist die Einheit für Frequenz und bezeichnet bei Monitoren die Bildwiederholung.
Richtig! Hertz ist die Einheit für Frequenz und bezeichnet bei Monitoren die Bildwiederholung.

Was versteht man unter der „Space“-Taste?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, die Space-Taste ist die Leertaste. Denn Space steht im englischen für „Raum“ und jedes Mal, wenn du die Leertaste benutzt, lässt du quasi einen „Raum“.
Richtig! Die Space-Taste ist die Leertaste. Denn Space steht im englischen für „Raum“ und jedes Mal, wenn du die Leertaste benutzt, lässt du quasi einen „Raum“.

Was kann der Computer nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, der Computer kann nicht für dich denken und deine Gedanken steuern, das musst du leider dann doch selber machen.
Richtig! Der Computer kann nicht für dich denken und deine Gedanken steuern, das musst du leider dann doch selber machen.
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