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Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3-4 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 700-850 Euro
2. Jahr: 750-900 Euro
3. Jahr: 800-1000 Euro

Duales Studium Informatik

Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium?
In der Regel wird dir nach dem dualen Studium der Bachelor of Science (B. Sc.) verliehen. Hast du allerdings den Schwerpunkt auf Informationstechnik oder IT-Automotive gelegt, kann es vorkommen, dass der jeweilige Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) endet.

Kann ich das duale Studium Informatik mit einer Ausbildung kombinieren?
Ob du am Ende eine sogenannte Doppelqualifikation erhältst, hängt vom Unternehmen ab. Manche Firmen bieten keine integrierte Ausbildung an, sodass du das Studiums ausschließlich mit dem Bachelor of Science beendest. Es gibt aber auch Betriebe, bei denen du in den Praxisphasen eine betriebliche Ausbildung absolvierst, und am Ende des Studiums sowohl den Bachelor als auch den Ausbildungsabschluss Fachinformatiker vorzeigen kannst.  

Was muss man für ein Typ sein, um am Studium teilzunehmen?
Wissenschaftler: Spätestens nach dem Studium muss man sich mit Bits und Bytes auskennen, ei-nen Computer zusammenbauen können und die Programmiersprache so beherrschen, dass die gewünschten Befehle ausgeführt werden. Damit das gelingt, muss man als dualer Student technisches und mathematisches Verständnis mitbringen.

Analytiker: Ob Betriebssystem oder Schreibprogramm – Fehlermeldungen sind keine Seltenheit. Bereits im Studium lernt man, wie man bei Problemen vorgeht, obwohl man die Ursache nicht kennt. Um diese dennoch lösen zu können, ist eine analytische Denkweise im Informatikstudium unverzichtbar.

Perfektionist: Jede Software, die entwickelt wird, soll am Ende ohne Fehler funktionieren. Als an-gehender Informatiker muss man also sorgfältig und gründlich arbeiten. Natürlich ist das Produkt nicht direkt fehlerfrei, sondern durchläuft erst mehrere Testläufe, bis wirklich alle Mängel behoben worden sind. Und da das einige Zeit dauern kann, braucht man jede Menge Geduld und Durchhaltevermögen.

Warum sollte ich mich für das duale Studium Informatik entscheiden?
Als Informatiker hast du sehr gute Zukunftsaussichten, da die digitale Welt immer weiter voran-schreitet und es kaum eine Branche gibt, die ohne dich auskommt. Wie du im dualen Studium fest-stellen wirst, ist Informatik ein sehr breitgefächertes Fach, sodass du dich auf einen Bereich spezialisieren kannst, der dir am meisten liegt. Auch das ansehnliche Gehalt, das du mit den Jahren im Job verdienen wirst, könnte ein guter Grund für das Studium sein.

Wusstest du schon, dass...

  • mehr als 30% des erwarteten Wirtschaftswachstums aus der Informatik kommen?
  • das Wort Informatik aus der Wortkombination Information und Automatik entstanden ist?
  • in der Mathematik „unendlich“ unterschiedliche Bedeutungen haben kann?
  • es im Jahr 2016 mehr als zwei Millionen Informatik-Studierende an deutschen Hochschulen gab?
  • der Studiengang Informatik Ende der 1960-er in Deutschland eingeführt wurde?
Wie läuft das duale Studium Informatik ab?
Das duale Studium Informatik wird von sehr vielen unterschiedlichen Unternehmen angeboten, weswegen der Ablauf und die Dauer sich oft unterscheiden. Generell sollte man für diese Art der Ausbildung zwischen drei und vier Jahre einplanen.

In den meisten Fällen dauert das Studium 3,5 Jahre, also sieben Semester. Oftmals besucht man im dreimonatigen Wechsel dann eine Fachhochschule und einen Ausbildungsbetrieb – der genaue Ablauf kann aber variieren. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass man in der Vorlesungszeit ganz normal die Hochschule besucht und in der vorlesungsfeien Zeit eine Art Praktikum im Ausbildungsbetrieb absolviert. Ein Jahr vor dem Abschluss verbringt man noch zusätzlich ein ganzes Praxissemester im Betrieb.

Was mache ich in den Theoriephasen?
Die theoretischen Phasen absolvierst du in einer Fachhochschule. Oftmals ist das in Grund- und Hauptstudium unterteilt. Im Grundstudium lernst du – wie der Name schon sagt – die Grundlagen. Dazu gehören die Basics und Teilgebiete der Informatik, mathematische Funktionen, Algorithmen sowie Programmiersprachen. Im Hauptstudium erweiterst du dein Wissen, indem Themen wie Softwareentwicklung und IT-Sicherheit hinzukommen. Zudem besuchst du in der Phase des Studi-ums viele Kurse, die zu deiner Fachrichtung gehören. Außerdem schreibst du im letzten Semester deine Bachelorarbeit. Das wird Studium an sehr vielen verschiedenen Hochschulen angeboten und der Studienverlauf ist nicht überall gleich.

Diese Module kommen oft im Studienrahmenplan vor:

- Theoretische Informatik
- Technische Informatik
- Mathematik
- Programmieren
- Softwareentwicklung
- Webengineering
- Kommunikations- und Netztechnik

Kann man sich im Studium auch spezialisieren?
Da Informatik ein sehr breitgefächerter Bereich ist, kannst du im Studium entweder eine Studienrichtung oder eine Vertiefung wählen – was genau angeboten wird, hängt von der Hochschule ab. Darfst du dich für eine Studienrichtung entscheiden, wird diese auch einen größeren Teil deines Studiums einnehmen, da du in dem Fall mehr Veranstaltungen in deinem Wahlbereich.

Worauf kann man sich im Studium spezialisieren?
Es gibt viele Bereiche, auf die man sich im Studium spezialisieren kann. Beispielsweise wird die Fachrichtung Informationstechnik angeboten, die zusätzlich Themengebiete wie Elektrotechnik und Elektronik behandelt. Ein anderer Schwerpunkt könnte die IT-Automotive sein, bei dem man sich unter anderem auf Fahrerassistenzsysteme konzentriert. Auch E-Commerce ist ein Bereich, auf den man sich spezialisieren kann. Hier beschäftigt man sich mit Anwendungen für den Online-handel.
 
Was macht man in den Praxisphasen?
Die Praxisphasen verbringt man im Betrieb, in denen man zunächst die Unternehmensstrukturen und Abläufe kennenlernt. Oftmals steht den Studenten ein Ansprechpartner zur Seite, der alle auf-kommenden Fragen beantwortet. Die genauen Aufgaben unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Meist ist man allerdings an unterschiedlichen Projekten beteiligt und erarbeitet technische Neuerungen im Team – und diese sehen ganz unterschiedlich aus: Wenn man beispielsweise in der IT-Abteilung eines Versicherungskonzerns tätig ist, plant und installiert man Rechnernetze, lernt die Besonderheiten von verschiedenen Betriebssystemen kennen und behebt Störungen, wenn zum Beispiel der Server mal keine Rückmeldung gibt. Arbeitet man hingegen bei einem IT-Dienstleister, gehört die Großrechnertechnik und damit die hardwarenahe Programmierung zum Arbeitsalltag. Verbringt man die praktischen Phasen bei einem Institut für Technologie, gestaltet und entwickelt man IT-Systeme mit. Dann erstellt man beispielsweise Konzepte für die Erweiterung von Softwares oder führt Analysen zur Fehlerbehebung durch.

Du solltest Duales Studium Informatik werden, wenn …
  1. du gut im Lösen von Logikaufgaben bist.
  2. du gerne viel Zeit am Rechner verbringst.
  3. dich Zahlen faszinieren.
Du solltest auf keinen Fall Duales Studium Informatik werden, wenn …
  1. du Technik lieber nur benutzt, statt sie zu verstehen.
  2. „Hello“ das Einzige ist, was du auf Englisch sagen kannst.
  3. Stillsitzen nicht so dein Ding ist.
Das Duales Studium Informatik-Quiz
Frage / 3

Wofür steht die Abkürzung KI?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, die künstliche Intelligenz ist ein großes Teilgebiet der Informatik und wird häufig mit KI oder auch AI (Artificial Intelligence) abgekürzt.
Richtig! Die künstliche Intelligenz ist ein großes Teilgebiet der Informatik und wird häufig mit KI oder auch AI (Artificial Intelligence) abgekürzt.

Welches Teilgebiet der Informatik gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3. Die Informatik arbeitet mit sehr vielen anderen Fächern zusammen, von Geologie über Sport bis Wirtschaft. Eine Freizeitinformatik ist allerdings rein erfunden.
Richtig! Die Informatik arbeitet mit sehr vielen anderen Fächern zusammen, von Geologie über Sport bis Wirtschaft. Eine Freizeitinformatik ist allerdings rein erfunden.

Aus welchem Land kam Konrad Zuse, der den ersten Computer baute?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1. 1941 entwickelte der Berliner Konrad Zuse den ersten Digitalrechner von dem unsere heutigen Computer „abstammen“.
Richtig! 1941 entwickelte der Berliner Konrad Zuse den ersten Digitalrechner von dem unsere heutigen Computer „abstammen“.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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