Ausbildung zum/zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 610-850 Euro
2. Jahr: 660-900 Euro
3. Jahr: 730-950 Euro

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Wusstest du schon, dass...

  • der Müll aus der „grauen Tonne“ größtenteils verbrannt wird?
  • der Inhalt der „gelben Tonne“ vor seiner Verwertung mit neuster Technik sortiert wird?
  • das Glas aus Glascontainern eingeschmolzen und zu neuem Glas verarbeitet wird?
  • das Ausspülen von z.B. Joghurtbechern Wasserverschwendung ist? Sie werden nämlich sowieso nochmal maschinell ausgespült.
  • 1896 die erste deutsche Müllverbrennungsanlage in Hamburg in Betrieb genommen wurde?

Was lernt eine Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft in der Berufsschule?
Zum allgemeinbildenden Teil der Ausbildung zählen unter anderem Fächer wie Mathe und Deutsch, jedoch auch spezifischere Fächer wie Chemie, in der die chemischen Prozesse der Müllzersetzung thematisiert werden. Der fachbezogene Teil der Ausbildung findet übrigens nicht nur im Klassenraum, sondern auch in Übungsräumen oder Lehrwerkstätten statt. 

1. Ausbildungsjahr
Ein großer Themenschwerpunkt im ersten Jahr ist Bio-Chemie. Man lernt zum Beispiel, wie Abfälle biologisch behandelt werden, indem man an einen Übungskomposthaufen anlegt, dem man Proben entnimmt und so deren PH-Wert in einem Chemielabor misst. Der PH-Wert gibt an, wie sauer oder – als Gegenteil davon – basisch eine wässrige Lösung ist. Zudem stehen die Ausarbeitung eines Umweltkonzeptes sowie der Umgang mit Mikroorganismen auf dem Lehrplan.  
2. Ausbildungsjahr
Auch im zweiten Ausbildungsjahr ist man regelmäßig im Chemielabor, zum Beispiel um Wasser- und Abfallinhaltsstoffe zu untersuchen. Zudem wird unterrichtet, wie Abfälle untersucht, kategorisiert, aufbereitet und beseitigt werden. Im Fokus steht dabei immer ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Recyclingverfahren, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten. 

3. Ausbildungsjahr
Im dritten Ausbildungsjahr wird man auf sämtliche Sonderfälle vorbereitet, die einem in dem Beruf erwarten können. So lernen angehende Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, wie man sicher in die Kanalisation einsteigt oder mit Gefahrengütern umgeht.  

Was lernt eine Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft in der Praxis?
1.-18. Ausbildungsmonat
Im ersten Teil der Ausbildung lernt man das Werksgelände, die technischen Anlagen und konkreten Arbeitsabläufe kennen. Wie werden die Maschinen und Anlagen bedient, Fahrzeuge über das Werksgelände geleitet und nach welchen Regeln wird Müll maschinell weiterverarbeitet? Auch in organisatorische Abläufe, die im Büro stattfinden, werden Azubis im ersten Lehrjahr miteinbezogen. So erfolgt zum Beispiel eine Einweisung in die Computer-Software, die die Firma verwendet, und damit die Arbeitsprozesse koordiniert und festhält.  

19.-36. Ausbildungsmonat
Im zweiten Teil der Ausbildung lernt man die Abläufe der Abfallannahme und -entsorgungsverfahren kennen und selbstständig zu steuern. LKW auf dem Werksgelände müssen hierbei koordiniert, Absprachen mit Fahrern gehalten und Termine vergeben werden. Außerdem steuern die Auszubildenden Müllprodukte mithilfe von Gabelstaplern über das Werksgelände. 

Du solltest Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft werden, wenn …
  1. du dazu beitragen möchtest, dass Abfall umweltschonend entsorgt wird.
  2. ein Job mit Action genau das richtige für dich ist.
  3. du gern draußen arbeitest.
Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft werden, wenn …
  1. starke Gerüche für dich unerträglich sind.
  2. du am liebsten lange ausschläfst.
  3. ein Büro dein einziger Arbeitsort sein soll.
Das Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft-Quiz
Frage / 3

Warum muss Müll getrennt werden?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Müll muss getrennt werden, um das Recyclen zu erleichtern und die Umwelt zu schonen.
Richtig! Müll muss getrennt werden, um das Recyclen zu erleichtern und die Umwelt zu schonen.

Wo soll man Batterien entsorgen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Batterien sollen aus Umweltschutzgründen nicht im Hausmüll, sondern in einer Sammelbox, die z.B. im Supermarkt steht, entsorgt werden.
Richtig! Batterien sollen aus Umweltschutzgründen nicht im Hausmüll, sondern in einer Sammelbox, die z.B. im Supermarkt steht, entsorgt werden.

Warum tragen Müllmänner orangefarbene Uniformen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Müllmänner tragen orangefarbene Uniformen, weil sie so im Straßenverkehr besser sichtbar sind und nicht von Autos angefahren werden.
Richtig! Müllmänner tragen orangefarbene Uniformen, weil sie so im Straßenverkehr besser sichtbar sind und nicht von Autos angefahren werden.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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