Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft machen
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

25 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 610-850 Euro
2. Ausbildungsjahr 660-900 Euro
3. Ausbildungsjahr 730-950 Euro
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Ausbildung als
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Klassische duale Berufsausbildung

Wohin nur mit dem ganzen Müll? Als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft weißt du das ganz genau! Denn du planst die Abholung, sorgst dafür, dass die Entsorgungsfahrzeuge pünktlich ihre Touren fahren und Container an den Sammelstellen geleert werden. Du sitzt dafür aber nicht nur am Schreibtisch, denn es geht auch regelmäßig raus aufs Werkgelände. Hier steuerst du die großen Anlagen oder sorgst hinterm Lenkrad eines Gabelstaplers für Ordnung. Sogar ins Labor wirst du gerufen, um chemische Tests durchzuführen. Noch mehr Abwechslung gefällig? Wir verraten dir, was du alles erleben wirst und warum diese Ausbildung ganz bestimmt nicht für die Tonne ist.

Deine Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft findet in städtischen oder privaten Abfallentsorgungsanlagen oder Kompostierungsanlagen statt. Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH beispielsweise sorgt dafür, dass die Straßen in Frankfurt am Main und Umgebung von Abfällen befreit werden. Ein Team von rund 1.700 Mitarbeiter sorgt dafür, dass der Müll umweltgerecht entsorgt und verwertet wird. Du könntest es dabei unterstützen und dafür bildet man dich zu einem echten Multitalent aus.

Deshalb hast du nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern ganz viele. Im Büro findet die Planung der Touren statt. Die Entsorgungsfahrzeuge werden einem Team und einer Route zugewiesen, die Zeiten genau geplant. Zwischendurch klingelt immer wieder das Telefon. Du nimmst Aufträge entgegen oder beantwortest Fragen von Bürgern. Sie wollen beispielsweise wissen, in welche Tonne sie bestimmten Müll entsorgen müssen oder wie viel die Abholung einer zusätzlichen Tonne kostet.

Sind die LKW zurück in den Deponien, dreht sich alles um die Verwertung des Abfalls. Du sortierst und entscheidest, was weiterverwertet wird und was endgültig entsorgt werden muss. Papier und Pappe beispielsweise können recycelt und wiederverwertet werden. Für die Deponien ist das besonders wichtig, denn durch das Recyceln wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch Geld verdient.

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Doch wie kommen nun das Papier in die Presse und der Abfall in die Verbrennungsanlage? Ein Großteil des Mülls wird dafür von den Fachkräften mit dem Gabelstapler transportiert, daher wirst du während der Ausbildung auch einen entsprechenden Führerschein machen. Auch die Maschinen kannst du selbst bedienen. Für einen Teil des Sondermülls musst du wiederum zurück ins Büro und den Abtransport in spezialisierte Werke organisieren. Zumindest dann, wenn es keine dafür vorgesehenen Entsorgungsanlagen auf dem Gelände der Deponie gibt. 

Wusstest du schon, dass...

  • …der Müll aus der „grauen Tonne“ größtenteils verbrannt wird?
  • …der Inhalt der „gelben Tonne“ vor seiner Verwertung mit neuster Technik sortiert wird?
  • …das Glas aus Glascontainern eingeschmolzen und zu neuem Glas verarbeitet wird?
  • …das Ausspülen von z.B. Joghurtbechern Wasserverschwendung ist? Sie werden nämlich sowieso nochmal maschinell ausgespült.
  • …1896 die erste deutsche Müllverbrennungsanlage in Hamburg in Betrieb genommen wurde?

Nicht weniger spannend ist die Zeit, die du in der Berufsschule verbringst. Auch wenn du hier natürlich die Rechtsgrundlagen lernst und Mathe, Chemie und Deutsch auf deinem Stundenplan stehen, ist der Unterricht extrem praktisch. Draußen wartet zum Beispiel ein Übungskomposthaufen, dem du Proben entnimmst und deren PH-Wert du anschließend in einem Chemielabor misst. Zudem wirst du auf sämtliche Sonderfälle vorbereitet, die dich in dem Beruf einmal erwarten können. Du lernst zum Beispiel, wie man sicher in die Kanalisation einsteigt oder mit Gefahrengütern umgeht. 

Der Ausbildungsberuf ist genau das richtige für dich, wenn du viel Abwechslung bei der Arbeit haben möchtest, sehr praktisch veranlagt bist und dich von Schmutz oder unangenehmen Gerüchen nicht stören lässt. Interesse an Mathe, Physik und Chemie gehört ebenso dazu. Die spannenden Inhalte sind aber nicht alles, was die Ausbildung zu bieten hat. So zählt die Branche zu denen, die dir eine besonders sichere Zukunft versprechen. Bei der FES beispielsweise bekommt nahezu jeder Azubi nach seiner Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft einen Jahresvertrag angeboten. 

Du solltest Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft werden, wenn...

  1. ...du dazu beitragen möchtest, dass Abfall umweltschonend entsorgt wird.
  2. ...ein Job mit Action genau das richtige für dich ist.
  3. ...du gern draußen arbeitest.

Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft werden, wenn...

  1. ...starke Gerüche für dich unerträglich sind.
  2. ...du am liebsten lange ausschläfst.
  3. ...ein Büro dein einziger Arbeitsort sein soll.

Das Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft-Quiz

Warum muss Müll getrennt werden?



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