Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 610-850 Euro
2. Jahr: 660-900 Euro
3. Jahr: 730-950 Euro

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Was muss ich für ein Typ sein, um Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft zu werden?
Wissenschaftler: 
Einen großen Teil deiner Ausbildung verbringst du im Chemielabor, um das Recyclingverfahren durch chemische Prozesse zu führen. Interesse für die Naturwissenshaften solltest du daher mitbringen.

Teamplayer: Die Kreislauf- und Abfallwirtschaft besteht aus einer großen Anzahl einzelner Prozesse, viele Mitarbeiter sind parallel auf dem Werksgelände im Einsatz – man arbeitet so gut wie nie alleine. Deshalb sollte es dir möglich sein, dich mit deinen Kollegen abzusprechen und Aufgaben gemeinsam zu erledigen.

Organisationstalent: Ob im Büro oder auf dem Gelände, du bist viel unterwegs und musst täglich Termine und Abläufe koordinieren. Auch wenn die Arbeitsprozesse digital festgehalten werden, musst du den Überblick behalten.  

Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ab?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet in Betrieb und Berufsschule statt – sie ist also klassisch dual angelegt. Neben sogenannten allgemeinbildenden Fächern wie Mathe und Deutsch lernen die Auszubildenden in der Theorie zunächst, wie der Betrieb aufgestellt ist und wie Arbeitsprozesse koordiniert werden oder erhalten Einblicke in chemische Zersetzungen von Müll. Dieses Know-how wenden sie bald praktisch an: Arbeiten sie zu Beginn unter Anweisung und im Laufe der Zeit immer selbstständiger, werden sie ein fester Teil des Ausbildungsunternehmens. Bei guten Noten ist es in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb übrigens möglich, die Ausbildung zu verkürzen.  

Insider: Deine Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft bei FES
Die Ausbildung bei der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH beginnt mit einer Einführungswoche, bei der du die anderen Azubis kennenlernst. Du wirst durch ein Ausbilderteam betreut und besuchst neben der Berufsschule auch interne Seminare und Trainings für die optimale Prüfungsvorbereitung. In regelmäßigen Abständen finden Firmenevents statt, wie zum Beispiel Mitarbeiterfeste, ein Firmenlauf oder Social Days. Neben einer Vergütung nach dem TVöD erhältst du jährlich eine Sonderzahlung in Höhe von 90% der Monatsvergütung sowie ein kostenloses Ticket für den Nahverkehr. Zudem werden Kosten für Schulbücher erstattet und es wird in deine Altersvorsorge eingezahlt.

Wusstest du schon, dass...

  • der Müll aus der „grauen Tonne“ größtenteils verbrannt wird?
  • der Inhalt der „gelben Tonne“ vor seiner Verwertung mit neuster Technik sortiert wird?
  • das Glas aus Glascontainern eingeschmolzen und zu neuem Glas verarbeitet wird?
  • das Ausspülen von z.B. Joghurtbechern Wasserverschwendung ist? Sie werden nämlich sowieso nochmal maschinell ausgespült.
  • 1896 die erste deutsche Müllverbrennungsanlage in Hamburg in Betrieb genommen wurde?

Was lernt eine Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft in der Berufsschule?
Zum allgemeinbildenden Teil der Ausbildung zählen unter anderem Fächer wie Mathe und Deutsch, jedoch auch spezifischere Fächer wie Chemie, in der die chemischen Prozesse der Müllzersetzung thematisiert werden. Der fachbezogene Teil der Ausbildung findet übrigens nicht nur im Klassenraum, sondern auch in Übungsräumen oder Lehrwerkstätten statt. 

1. Ausbildungsjahr
Ein großer Themenschwerpunkt im ersten Jahr ist Bio-Chemie. Man lernt zum Beispiel, wie Abfälle biologisch behandelt werden, indem man an einen Übungskomposthaufen anlegt, dem man Proben entnimmt und so deren PH-Wert in einem Chemielabor misst. Der PH-Wert gibt an, wie sauer oder – als Gegenteil davon – basisch eine wässrige Lösung ist. Zudem stehen die Ausarbeitung eines Umweltkonzeptes sowie der Umgang mit Mikroorganismen auf dem Lehrplan.  
2. Ausbildungsjahr
Auch im zweiten Ausbildungsjahr ist man regelmäßig im Chemielabor, zum Beispiel um Wasser- und Abfallinhaltsstoffe zu untersuchen. Zudem wird unterrichtet, wie Abfälle untersucht, kategorisiert, aufbereitet und beseitigt werden. Im Fokus steht dabei immer ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Recyclingverfahren, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten. 

3. Ausbildungsjahr
Im dritten Ausbildungsjahr wird man auf sämtliche Sonderfälle vorbereitet, die einem in dem Beruf erwarten können. So lernen angehende Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, wie man sicher in die Kanalisation einsteigt oder mit Gefahrengütern umgeht.  

Was lernt eine Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft in der Praxis?
1.-18. Ausbildungsmonat
Im ersten Teil der Ausbildung lernt man das Werksgelände, die technischen Anlagen und konkreten Arbeitsabläufe kennen. Wie werden die Maschinen und Anlagen bedient, Fahrzeuge über das Werksgelände geleitet und nach welchen Regeln wird Müll maschinell weiterverarbeitet? Auch in organisatorische Abläufe, die im Büro stattfinden, werden Azubis im ersten Lehrjahr miteinbezogen. So erfolgt zum Beispiel eine Einweisung in die Computer-Software, die die Firma verwendet, und damit die Arbeitsprozesse koordiniert und festhält.  

19.-36. Ausbildungsmonat
Im zweiten Teil der Ausbildung lernt man die Abläufe der Abfallannahme und -entsorgungsverfahren kennen und selbstständig zu steuern. LKW auf dem Werksgelände müssen hierbei koordiniert, Absprachen mit Fahrern gehalten und Termine vergeben werden. Außerdem steuern die Auszubildenden Müllprodukte mithilfe von Gabelstaplern über das Werksgelände. 

Du solltest Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft werden, wenn …
  1. du dazu beitragen möchtest, dass Abfall umweltschonend entsorgt wird.
  2. ein Job mit Action genau das richtige für dich ist.
  3. du gern draußen arbeitest.
Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft werden, wenn …
  1. starke Gerüche für dich unerträglich sind.
  2. du am liebsten lange ausschläfst.
  3. ein Büro dein einziger Arbeitsort sein soll.
Das Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft-Quiz
Frage / 3

Warum muss Müll getrennt werden?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Müll muss getrennt werden, um das Recyclen zu erleichtern und die Umwelt zu schonen.
Richtig! Müll muss getrennt werden, um das Recyclen zu erleichtern und die Umwelt zu schonen.

Wo soll man Batterien entsorgen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Batterien sollen aus Umweltschutzgründen nicht im Hausmüll, sondern in einer Sammelbox, die z.B. im Supermarkt steht, entsorgt werden.
Richtig! Batterien sollen aus Umweltschutzgründen nicht im Hausmüll, sondern in einer Sammelbox, die z.B. im Supermarkt steht, entsorgt werden.

Warum tragen Müllmänner orangefarbene Uniformen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Müllmänner tragen orangefarbene Uniformen, weil sie so im Straßenverkehr besser sichtbar sind und nicht von Autos angefahren werden.
Richtig! Müllmänner tragen orangefarbene Uniformen, weil sie so im Straßenverkehr besser sichtbar sind und nicht von Autos angefahren werden.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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