Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen
Fachkraft für Lagerlogistik

1038 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 580-800 Euro
2. Ausbildungsjahr 650-850 Euro
3. Ausbildungsjahr 840-930 Euro
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Ausbildung zur
Fachkraft für Lagerlogistik

Klassische duale Berufsausbildung

Was passiert eigentlich, sobald man beim Online Shopping auf den „Bestellen“-Button klickt? Nun, der komplette Ablauf erklärt einem bestimmt gerne einmal Galileo. Es steht jedoch fest, dass irgendwann deine Bestellung bei einer Fachkraft für Lagerlogistik landen wird. Derjenige weiß sofort, was zu tun ist, damit deine bestellten Waren möglichst schnell bei dir ankommen. Nach einer Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik weiß man, wie alle Waren eines Hauses fachgerecht und sicher verstaut werden, damit sie bei Bedarf schnell eingesammelt, verpackt und transportiert werden können. Da du in diesem Beruf in zum Teil riesigen Lagerhallen arbeitest, ist sehr viel Sorgfalt und Organisationstalent gefragt. Erfüllst du diese Grundvoraussetzungen, ist schonmal ein wichtiger Schritt für diese Ausbildung getan.

Für eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik braucht man einen Schulabschluss. Wichtig ist dabei, dass du gute Deutsch- und Englischkenntnisse vorweisen kannst, um dich auch mit ausländischen Lieferanten verständigen zu können, falls diese die deutsche Sprache nicht beherrschen. Ansonsten brauchst du auch noch ein kleines Händchen für Mathematik in den Grundrechenarten und musst mit Computern umgehen können, um schnell nach den Waren, die geordert wurden, suchen zu können. Wenn du die Mindestvoraussetzungen erfüllst, kannst du diese dreijährige duale Ausbildung, d. h. eine Ausbildung, in der Schuluntericht und Betriebsarbeit anstehen, beginnen.

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Du darfst dir die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik nicht so vorstellen, dass man dir einfach zeigt, wie man Waren mit dem Gabelstapler in ein Regal reinschiebt und wieder herausholt (wobei das natürlich auch vorkommen wird ;-)). Du wirst in den drei Jahren deiner Ausbildung lernen, wie man Lieferungen entgegennimmt und mithilfe der Belegpapiere Mengen, Qualität und die sachgerechte Verpackung kontrolliert. Außerdem wird dir beigebracht, wie man die Waren richtig transportiert und für eine schnelle Weiterleitung vorbereitet. So teilst du Waren, die nur kurzfristig gelagert werden (etwa für einen Tag), natürlich einem schneller zugänglicheren Lagerort zu, als Waren, die in einem großen Bestand vorrätig liegend darauf warten, Stück für Stück abgeholt zu werden. Auch so manch giftige Stoffe oder schnell verderbliche Güter wie Lebensmittel wirst du eventuell verarbeiten und musst dementsprechende Lagerbedingungen vorbereiten - aber das hängt dann natürlich von deinem Ausbildungsbetrieb ab. 

Wusstest du schon, dass...

  • …die Logistik ursprünglich aus dem Militärwesen stammte und den Nachschub in Schlachtzügen sicherstellen sollte?
  • …rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland in der Logistik arbeiten?
  • …es unterschiedlichste Gabelstapler für verschiedenste Zwecke gibt? So ist der Ex-geschützte Stapler zum Beispiel vor allem für den Transport brennbarer Gase geeignet.
  • …sich in der Zeit von 2005 bis 2011 die Anzahl derjenigen, die eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen haben, von ca. 5700 auf knapp 10500 fast verdoppelt hat?
  • …nur knapp 8% der auszubildenen Fachkräfte für Lagerlogistik die Abschlussprüfungen nicht bestehen?
Geschult werden in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik neben deinem Verständnis von Warennummern  und Lagerkennzeichen auch dein Gespür für die räumliche Anordnung von Waren, um eine effiziente Lagerung zu gestalten. Um in den großen Lagerhallen auch an alle Waren heranzukommen, lernst du während der Ausbildung natürlich auch, wie man Gabelstapler fährt, Hebebühnen bedient usw.

Nach deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bist du ein wahrer Meister darin, Waren optimal einzulagern, zu transportieren und zusammenzustellen. Das wirst du sogar so gut können, dass dir als weitere Aufgabe auch die Verbesserung von Lager- und Transportprozessen übertragen werden kann. Schließlich kennst du dich in deiner Halle irgendwann so gut aus wie bei dir Zuhause und kannst dadurch sehr gut einschätzen, ob sich eine Lagerumstrukturierung lohnen würde. Noch mehr Verantwortung übernehmen dann Fachkräfte für Logistik, die vor allem für die Gesamtverwaltung des Lagers verantwortlich sind oder geprüfte Logistikmeister, welche den Betriebsablauf überwachen und sicherstellen, das für alle anstehenden Aufgaben die richtigen Arbeiter und funktionstüchtige Gerätschaften zur Verfügung stehen. Du siehst also: Als auszubildende Fachkraft für Lagerlogistik stellt man letztlich nur einen Teil des Teams in der Logistik dar und ist nie alleine.

Du solltest Fachkraft für Lagerlogistik werden, wenn...

  1. ...dir die Arbeit in großen Hallen besser gefällt als reine Büroarbeit.
  2. ...du gut mit Technik umgehen kannst und ein Gefühl für Balance hast.
  3. ...es dir Spaß macht, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und du immer weißt, wo du findest, was du brauchst.

Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Lagerlogistik werden, wenn...

  1. ...dir Chaos lieber ist als Ordnung.
  2. ...du nicht gerne und immer nur den allernötigsten Papierkram erledigst.
  3. ...dein Orientierungssinn zu wünschen übrig lässt.

Das Fachkraft für Lagerlogistik-Quiz

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