Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 440-720 Euro
2. Jahr: 490-760 Euro
3. Jahr: -

Fahrradmonteur/in

Als Fahrradmonteur hast du auch sehr viel Kundenkontakt. Ob ein Rennrad für den Profi, ein Mountainbike für eine Alpenüberquerung oder ein Kinderfahrrad mit Stützrädern für die ersten Fahrversuche – du kennst alle Modelle und Zusatzeinrichtungen in- und auswendig und findest für jede Person das passende Rad. Du empfiehlst das richtige Modell, stellst das Zweirad genau auf den Kunden ein und begleitest anschließend eine Probefahrt. Ist der Deal perfekt, folgt ein letzter Sicherheitscheck. Dennoch lassen sich Reklamationen nie ganz vermeiden. Kommt ein Kunde zurück, weil er unzufrieden mit dem Bike ist oder einfach nur einen Platten hat, kümmerst du dich natürlich um die Reparatur.  

Wusstest du schon, dass...

  • es doppelt so viele Fahrräder wie Motorräder auf der Welt gibt? Nämlich rund eine Milliarden.
  • das gelbe Trikot (du kennst es von der Tour der France) erstmals 1919 im Radsport verwendet wurde und mittlerweile auch im Wintersport eingesetzt wird?
  • der Geschwindigkeitsrekord eines Liegerads bei 139 km/h liegt? Und zwar ganz ohne elektronische Unterstützung. (Stand 2016)
  • das Sprichwort, Fahrradfahren verlerne man nicht, wahr ist? Die gleichmäßigen Bewegungen werden absolut sicher im Langzeitgedächtnis gespeichert.
  • Fahrräder auch mehr als zwei Räder haben dürfen?

Die Liebe zum Zweirad ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum du die Ausbildungsplätze als Fahrradmonteur durchstöberst. Mitbringen solltest du neben dem Hauptschulabschluss ein Händchen für’s Technische. Mindestens genauso wie am stillen Schrauben und Werken, solltest du Spaß an Teamwork haben und dich gerne mit deinen Kollegen austauschen. Im Verkaufsraum darfst du keine Hemmung haben, auf die Kunden zuzugehen und sie freundlich und zuvorkommend zu beraten. Eine wichtige Rolle spielt auch deine körperliche Kraft. Einzelteile oder ganze Fahrräder, insbesondere die Elektro-Räder sind ganz schön schwer. Da brauchst du unbedingt Muskeln, um sie anzuheben und zu transportieren. Aber keine Sorge, auch als Frau kannst du diesen Beruf problemlos ausüben, wenn du eine gute Grundfitness mitbringst. 

Hochsaison für das Fahrrad ist übrigens immer im Frühjahr und Sommer. Große Fahrradtouren solltest du also besser im Herbst oder Winter planen, denn das ist in deiner Ausbildung die beste Zeit für Urlaub. Da die meisten Fahrradfachgeschäfte und Werkstätten auch samstags geöffnet haben, ist Arbeit an sechs Tagen in der Woche in diesem Job nicht ungewöhnlich. Aber keine Sorge, da der Ausbildungsbeginn im Herbst ist, kannst du in Ruhe eingewöhnen. Übrigens: Möchtest du dich im Bereich der Fahrradtechnik noch weiter fortbilden, kannst du deine Ausbildung verlängern und nach einem weiteren Jahr die Gesellenprüfung als Zweiradmechaniker mit der Fachrichtung Fahrradtechnik oder Motorradtechnik vor der IHK ablegen.

Du solltest Fahrradmonteur/in werden, wenn …
  1. du schon immer gern an deinem Fahrrad gebastelt hast.
  2. Sorgfalt für dich selbstverständlich ist.
  3. du richtig gern auf Menschen zugehst, erst recht, wenn du über Fahrräder sprechen darfst.
Du solltest auf keinen Fall Fahrradmonteur/in werden, wenn …
  1. du körperlich nicht belastbar bist.
  2. Samstage für deine Freizeit reserviert sind.
  3. du zwei linke Hände und nichts für Technik übrig hast.
Das Fahrradmonteur/in-Quiz
Frage / 3

Welches Fahrrad gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, das Tandem und das Nebeneinandem gibt es tatsächlich, das Hintereinandem ist frei erfunden.
Richtig! Das Tandem und das Nebeneinandem gibt es tatsächlich, das Hintereinandem ist frei erfunden.

Was ist ein Lastenfahrrad?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Lastenfahrräder sind auf den Transport von teils schweren Gegenständen ausgelegt.
Richtig! Lastenfahrräder sind auf den Transport von teils schweren Gegenständen ausgelegt.

Welche Aussage ist falsch?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, die Anzahl der Gänge ist bei Fahrrädern nicht vorgeschrieben.
Richtig! Die Anzahl der Gänge ist bei Fahrrädern nicht vorgeschrieben.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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