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Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags, Wochenendarbeit (möglich)
1. Ausbildungsjahr 240-530 Euro
2. Ausbildungsjahr 330-570 Euro
3. Ausbildungsjahr 370-630 Euro
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Ausbildung zum
Florist

Klassische duale Berufsausbildung

Farbefroh und kreativ, so lässt sich die Ausbildung als Floristin beschreiben. Hier lernst du, Blumensträuße und Gestecke nach deinen eigenen Ideen und den Wünschen der Kunden zu gestalten. Räume, in denen Hochzeiten oder Veranstaltungen stattfinden, lässt du erstrahlen. Ob Rose, Gerbera oder Hyazinthe – nach deiner Ausbildung zum Floristen weißt du genau, welche Blume für welchen Anlass geeignet und wie sie zu pflegen ist. Außerdem bist du auch kaufmännisch tätig, da die Ware im Laden regelmäßig neu eingekauft werden muss und die Preise für Materialien berechnet werden müssen. Arbeiten wirst du hauptsächlich im Stehen und auch das Heben und Tragen von schweren Gestecken oder Blumenkübeln gehören zu dem Berufsbild dazu. Körperlich Fitness ist deshalb genauso wichtig wie deine Kreativität und dein Gespür für Farben und Formen. Die duale Ausbildung dauert 3 Jahre, du brauchst dafür mindestens einen Hauptschulabschluss. Eine Ausbildungsvergütung ist selbstverständlich, der Ausbildungsbeginn ist jedes Jahr im Herbst. 

Du fragst dich, wie kann ich Florist werden?  Durch eine Ausbildung in einem Blumenfachgeschäft, Gartencenter oder Gärtnerei, im Großhandel mit Pflanzen und Blumen oder in einem Bestattungsunternehmen mit eigenem Blumenhaus. Einer der größten Floristen-Ausbilder ist mit landesweit rund 190 Filialen das Unternehmen Blume2000 – hier findest du sicherlich einen Ausbildungsplatz. Da das Ausbildungssystem dual ist, bist du aber nicht nur im Blumengeschäft zu finden, sondern besuchst auch regelmäßig eine Berufsschule. In diesem Mix aus theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten lernst du alles rund um Topfpflanzen, Schnittblumen-Arrangements, Kränze binden, Tischschmuck und Trauerfloristik. Ebenso auf deinem Stundenplan: Proportionen- und Farbenlehre, Stilkunde, betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Strategien der Verkaufsförderung sowie Grundlagen der Botanik und des Pflanzenschutzes. Du wirst also ein Profi in allem, was Blumen und Pflanzen angeht, was du dann in deiner IHK-Abschlussprüfung unter Beweis stellen kannst. 

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Angehende Floristinnen sollten keine Morgenmuffel sein, denn wenn der Laden öffnet, sollten bereits frische Sträuße und Gestecke zum Verkauf ausgestellt und das Schaufenster dekoriert sein. Wenn dann die ersten Kunden in den Laden kommen, kannst du sie fachlich beraten, ihnen Pflegehinweise zu den einzelnen Blumen geben und ihren jeweiligen Wunsch nach einem bestimmten Blumenstrauß oder Gesteck erfüllen. Dazu sind natürlich deine Kreativität, Sorgfalt und Kommunikationsfähigkeit gefragt. Dein wichtigstes Werkzeug sind natürlich deine Hände, aber auch mit Kranzbinde- und Klebemaschinen wirst du arbeiten. Arbeit im Büro gehört zu der Floristenausbildung genauso dazu, wie das Binden von Blumensträußen. Du lernst den Warenbedarf zu ermitteln, Angebote einzuholen und schließlich den Einkauf neuer Waren zu erledigen. 

Wusstest du schon, dass...

  • …die Titanwurz aus Sumatra mit bis zu sechs Metern Höhe die größte Blume der Welt ist?
  • …der Beruf zu rund 90 % von Frauen ausgeübt wird? (Stand 2016)
  • …die Rose wohl die beliebteste Blume der Welt ist?
  • …die Deutschen pro Jahr mehr als 2 Milliarden Euro für Schnittblumen ausgeben?
  • …in etwa 260.000 Blumenarten existieren?
  • …Blumenhändler am Valentinstag ungefähr fünfmal so viel verkaufen wie an einem normalen Tag?

Möchtest du nach deiner Ausbildung zum Floristen einen eigenen Blumenladen betreiben oder die Leitung einer Filiale übernehmen, hast du verschiedene Möglichkeiten. So kannst du beispielsweise an der Weiterbildung zum Wirtschafter für Floristik oder an der Weiterbildung zum Floristikmeister, oder als staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Gartenbau teilnehmen. Nach der Meisterprüfung und aufbauend auf deinem Wissen kannst du dann eine eigene Existenz gründen. Machst du deine Ausbildung bei einem großen Unternehmen wie Blume 2000, kannst du im Anschluss an die Ausbildung an einem internen Weiterbildungsprogramm teilnehmen. Mit dem „Sprinter-Programm“ wirst du innerhalb von 12 Monaten optimal auf die Herausforderung einer Filialleitung vorbereitet und lernst zum Beispiel, wie du Mitarbeiter motivieren und den Erfolg deiner Filiale steuern kannst. 

Du solltest Florist werden, wenn...

  1. ...Deko deine Leidenschaft ist.
  2. ...du gerne in Kontakt mit Menschen stehst und sie berätst.
  3. ...Blumen und Pflanzen dich begeistern.

Du solltest auf keinen Fall Florist werden, wenn...

  1. ...ein Bürojob die lieber wäre.
  2. ...du kein gutes Farbempfinden hast.
  3. ...Allergien gegen Blütenpollen oder Ähnliches dich plagen.

Das Florist-Quiz

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