Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Sehr flexibel je nach Auftrag
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 240-310 Euro
2. Jahr: 260-410 Euro
3. Jahr: 290-490 Euro

Fotograf/in

Als Produktfotograf, zumBeispiel für die Werbeindustrie, musst du dein Motiv vor allem interessant inSzene setzen. Und in der Personenfotografie musst du, je nachSituation, immer das richtige Licht finden, damit sich deine Kunden aufdem Bild selbst wiederfinden. Letztlich gilt nämlich für alle Bereiche, dassder Kunde König ist und du daher sehr viel Kontakt mit deinen Auftraggeberwährend des Produktionsprozesses haben wirst, wenn du nach deiner Ausbildungzum Fotografen ins Studio gehst.

Es gibtjedoch auch noch andere Bereiche in denen Fotografen tätig sind. Du kannst alsFotojournalist für die Presse arbeiten und dementsprechend nicht nur schönesondern auch relevante Fotos schießen,  die für den Leser einerZeitung oder eines Magazins informativ sind und zum jeweiligen Thema passen.Oder du gehst ins Labor und arbeitest an der Entwicklung der Fotos mit. Hier istbesonders viel Aufmerksamkeit gefragt, damit am Ende nicht ein gut belichtetesBild durch eine schlechte Entwicklung komplett ergraut. Die dafürerforderlichen Kenntnisse in Chemie werden dir in der Ausbildung beigebracht.

Wusstest du schon, dass...

  • viele Portraitmaler Mitte des 19. Jahrhunderts schon kurz nach der Erfindung der Fotografie auf diese umgestiegen sind, da fotografierte Portraits sehr angesagt waren?
  • viele Fotografen gar keine Ausbildung gemacht haben? Der Beruf ist zulassungsfrei, das heißt man kann ihn ausüben, ohne den Nachweis einer Ausbildung zum Fotografen zu besitzen.
  • Stars manchmal Paparazzi anheuern, um gezielt „Schnappschüsse“ von sich machen zu lassen?
  • die 17 Filter, die Instagram ursprünglich angeboten hatte, nur ein Bruchteil von denen sind, die ein ausgebildeter Fotograf auf seine Linse schrauben kann?
  • die ersten Fotografien eine Belichtungszeit von bis zu 8 Stunden hatten?
Bei der aktuellen Ausbildungs- und Berufssituation für Fotografen raten viele davon ab, die Ausbildung zum Fotografen zu machen, wenn man es nicht zu 101% will. Viele Fotografen machen sich nach der Ausbildung selbstständig mit einem Studio und müssen viel Arbeit investieren, um möglichst viele und lohnenswerte Aufträge zu bekommen. Reich wird man in diesem Beruf nämlich nur in den seltensten Fällen. Doch wenn Geld für dich nicht die oberste Priorität hat und du die Fotografie liebst, dann ist die Ausbildung zum Fotografen vielleicht genau das Richtige für dich.
Du solltest Fotograf/in werden, wenn …
  1. du kunstinteressiert bist.
  2. du in Allem etwas Schönes siehst und das auch Anderen durch deine Bilder zeigen möchtest.
  3. du dich für ein gutes Foto auch mal zum Beispiel auf den Boden legst oder länger als drei Minuten einfach nur still stehst und wartest.
Du solltest auf keinen Fall Fotograf/in werden, wenn …
  1. du nicht verstehen kannst, warum jedes Handy heutzutage Fotos machen kann.
  2. empfindlich gegenüber Chemikalien bist, die zur Entwicklung von Fotografien verwendet werden.
  3. du ungeduldig bist.
Das Fotograf/in-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Makroaufnahme?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Makroaufnahmen sind besonders detailreiche Aufnahmen mit wenig Tiefenschärfe. Beliebte Motive für makroaufnahmen sind besonders kleine Dinge wie Blüten oder Insekten.
Richtig! Makroaufnahmen sind besonders detailreiche Aufnahmen mit wenig Tiefenschärfe. Beliebte Motive für makroaufnahmen sind besonders kleine Dinge wie Blüten oder Insekten.

Was ist ein Passepartout?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Passepartouts sind dazu da, Fotos in für deren Maße übergroße Rahmen platzieren zu können, das Bild vom Rahmen abzuheben und erfüllen sogar Schutzfunktionen.
Richtig! Passepartouts sind dazu da, Fotos in für deren Maße übergroße Rahmen platzieren zu können, das Bild vom Rahmen abzuheben und erfüllen sogar Schutzfunktionen.

Was bezeichnet die Aussage „Das Bild hat eine geringe Schärfentiefe“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, je weniger Schärfentiefe - oder auch Tiefenschärfe - ein Bild besitzt, umso kleiner ist der Bereich im Bild, der scharf ist. Eine geringe Schärfentiefe sorgt für atmosphärische Aufnahmen und ist auch als „Film Look“ bekannt.
Richtig! Je weniger Schärfentiefe - oder auch Tiefenschärfe - ein Bild besitzt, umso kleiner ist der Bereich im Bild, der scharf ist. Eine geringe Schärfentiefe sorgt für atmosphärische Aufnahmen und ist auch als „Film Look“ bekannt.
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Dieses Profil wurde von Jan-Gerrit geschrieben
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