Ausbildung als Fotograf/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Sehr flexibel je nach Auftrag
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Gehalt & Verdienst Fotograf/in

Seit einigen Jahren ist dank Mobilfunktelefonen mit integrierten Kameras jeder und jedem jederzeit möglich Fotos (und teilweise sogar sehr gute) ohne große Vor- und Nachbereitung zu schießen. Doch als ausgebildeter Fotograf kannst du statt einfachen Schnappschüssen dank deines Equipments professionelle Fotos vorbereiten, den Aufnahmeort herrichten und die Ergebnisse für deine Kunden ansprechend präsentieren. Du wirst das aber natürlich nicht nur aus Spaß an der Freude tun, sondern dir damit auch deinen Lebensunterhalt verdienen. Wie hoch für dich als Fotograf das Gehalt ausfällt und wie es sich im Laufe deines beruflichen Werdeganges weiterentwickelt, erfährst du hier.

Als Fotograf ist dein Gehaltdavon abhängig, ob dein Betrieb einen Tarifvertrag mit dir abschließt oder nicht. Tarifverträge beinhalten bundesweit vereinbarte Regelungen bezüglich des Gehalts. Schließt dein Betrieb keinen Vertrag mit dir ab, der sich an den tariflichen Bestimmungen für die Branche orientiert, sind Größe und Ort des Ausbildungsbetriebs weitere mögliche Einflussfaktoren für deine Ausbildungsvergütung. Letztlich wird das aber nur wenig Einfluss auf dich als Fotograf in puncto Verdienst haben, denn das Ausbildungsgehalt ist generell recht niedrig.

Im ersten Jahr wirst du als Fotograf ein Verdienst zwischen 240 und 310 Euro erhalten. Bis zum dritten Lehrjahr wird dein Gehalt auf bis zu 490 Euro ansteigen. Das ist in der Tat nicht viel, du wirst also als Fotograf nicht mit deinem Gehalt auskommen, wenn du dich ganz unabhängig finanzieren möchtest oder musst. Hier kann dir die Berufsausbildungsbeihilfe, oder kurz BAB helfen. Mit einem entsprechenden Antrag kannst du Fördergelder vom Staat während deiner Ausbildung beziehen, die dich in deiner Ausbildung zum Fotografen unterstützen.

So viel zur Ausbildungsvergütung, doch was bekommst du als ausgebildeter Fotograf für einen Verdienst? Hier kommt es stark darauf an, wo dein zukünftiger Arbeitsplatz ist. Für einen selbstständigen Fotograf ist das Gehalt stark von seiner Auftragslage abhängig. Und diese hängt wiederum davon ab, wie schnell du es schaffst, dir einen guten Ruf zu erarbeiten. Schonwährend der Ausbildung auf eine gute Selbstpräsentation zu setzen, zum Beispiel durch eine eigene Portfolioseite im Netz, kann dir helfen, potentielle Kunden zu gewinnen und schon bald die ersten Aufträge zu erhalten.

Als neuer Fotograf in Selbstständigkeit ist dein Gehalt zu Beginn leider auch zum Großteil erstmal für die Anschaffung einer besserer Ausrüstung und eines Studios reserviert, damit du nach und nach deine Tagessätze für Aufträge höher setzen kannst. Hier liegen die Werte zwischen 300-700 Euro pro Auftrag. Je nach dem in welcher Stadt du lebst, kann es aber auch mehr sein (so liegen die Tagessätze für Fotografen für Businessportraits oder Hochzeitsfotos in Frankfurt am Main beispielsweise zwischen 1000-2000 Euro). Mit steigender Berufserfahrung und besserem Equipment kannst du deine Sätze weiter anpassen, es ist jedoch ein wahrer Kampf auf dem Auftragsmarkt, worauf du dich einstellen solltest.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 240-310 €
    1. Lehrjahr
    240-310 €
  2. 260-410 €
    2. Lehrjahr
    260-410 €
  3. 290-490 €
    3. Lehrjahr
    290-490 €
  4. Einstiegsgehalt
    1470-2200 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1470 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2500 €
  2. Fotografenmeister/-in
    Minimum: 1800 €
    Fotografenmeister/-in
    Maximum: 3200 €
  3. Fotolaborant/-in
    Minimum: 1200 €
    Fotolaborant/-in
    Maximum: 2000 €
  4. Mediengestalter/-in Bild und Ton
    Minimum: 1400 €
    Mediengestalter/-in Bild und Ton
    Maximum: 3200 €
  1. Dieser Beruf
  2. Fotografenmeister/-in
  3. Fotolaborant/-in
  4. Mediengestalter/-in Bild und Ton

Wenn du mehr finanzielle Sicherheit möchtest, solltest du über eine Anstellung in einem Betrieb nachdenken. Hier ist dein Bildungsabschluss ein weiterer Faktor, der dein Gehalt stark beeinflussen kann. Dabei gilt: Je besser dein Bildungsabschluss ist, umso höher liegt deine Gehaltsspanne. Da seit 2015 der Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde, bekommst du als angestellter Fotograf bei einer 40 Stunden-Woche mindestens ein Gehalt von 1470 Euro brutto im Monat. Wer eine mittlere Reife mitbringt kann bis zu 1800 Euro brutto verdienen. Ein Fotograf mit Abitur kann sogar bis zu 2200 Euro brutto verlangen. Wer darüber hinaus mit Berufserfahrung glänzen kann und sich einen Namen in der Branche gemacht hat, kann sogar mit 2500 Euro brutto monatlich rechnen. Der Haken bei der Anstellung: Es gibt deutlich mehr Bewerber als Stellen in der Fotobranche.

Dieses Profil wurde von Jan-Gerrit geschrieben
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