Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Glasbläser/in / Glasmacher/in

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Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.
Allgemeine Infos
Was macht ein Glasbläser bzw. ein Glasmacher?
Puh, ganz schön heiß! Der Beruf des Glasbläsers beziehungsweise des Glasmachers ist eine hitzige Angelegenheit und ein Spiel mit dem Feuer. Durch das Erhitzen von Glas bringst du es zum Schmelzen, um so verschiedene Formen und Gegenstände, wie beispielsweise Vasen, zu erzeugen. Das Glasblasen hat eine jahrhundertelange Tradition und erfordert sehr viel Erfahrung. In der Berufsausbildung wirst du also sehr viel üben müssen, wobei du dich vielleicht auch mal verbrennst und sicherlich das ein oder andere Glas zu Bruch gehen wird. Mit unseren Informationen verbrennst du dir aber nicht die Finger, denn wir servieren dir alles Wichtige kalt. Hier erfährst du, ob du dich als Glasbläser eignest oder ob du lieber nach einem anderen Ausbildungsplatz Ausschau halten solltest.

Wie laufen die Ausbildungen zum Glasbläser und zum Glasmacher ab?
Die Ausbildungen zum Glasbläser und zum Glasmacher verlaufen beide dual und dauern drei Jahre. Du musst also neben deinem Betrieb auch die Berufsschule besuchen. In Sachen Ausbildungsinhalt und auch bei den Tätigkeiten ähneln sich die beiden Ausbildungsberufe, grundsätzlich lassen sie sich aber so unterscheiden: Glasmacher produzieren eher große und schwere Glasprodukte und Glasbläser eher kleine, filigrane Hohlglasprodukte. Da es für beide Ausbildungsberufe nicht sehr viele Azubis gibt, findet der Unterricht für Schüler aus mehreren Bundesländern teilweise in zentralisierten Fachklassen statt. Dementsprechend gibt es auch nicht sehr viele Ausbildungsplätze.
Die Glasbläser aus den neuen Bundesländern besuchen die Berufsfachschule Glas in Lauscha im Landkreis Sonnenberg (Thüringen). Für die Glasmacher gibt es einmal das staatliche Berufsschulzentrum in Ilmenau (Thüringen) und zum anderen die Glasfachschule im bayrischen Zwiesel. In Zwiesel triffst du auf zahlreiche Azubis aus anderen glasverarbeitenden Bereichen, beispielsweise Glasveredler oder Verfahrensmechaniker für Glastechnik. Doch keine Angst, die zentralisierten Fachklassen bedeuten vielleicht einen langen Anfahrtsweg für dich, dafür findet der Unterricht blockweise statt. Du bist also immer mehrere Wochen am Stück in einer der Berufsschulen und danach wieder für längere Zeit im heimischen Ausbildungsbetrieb. Bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr stehen neben allgemeinen Fächern wie Deutsch oder Sozialkunde auch fachspezifische Lernfelder, zum Beispiel Werkstoffkunde oder Glastechnik, auf dem Stundenplan. Du lernst unter anderem die unterschiedlichen Glassorten kennen, wie man Glasartikel überhaupt herstellt oder wie man sie bearbeiten kann.
Im Betrieb darfst du dann selbst Hand – oder besser gesagt Mund – anlegen. Das Blasen des Glases ist eine hohe Kunst und erfordert sehr viel Übung und Erfahrung, die du durch die praktische Mitarbeit aber schnell erlangen wirst. In diesem Handwerk lernst du unter anderem, wie man Glas färbt, was es allgemein bei der Herstellung zu beachten gibt und wie man verschiedene Gegenstände wie Vasen, Gläser oder Schalen herstellt. Für die Massenproduktion werden längst Maschinen eingesetzt, zum Beispiel für die Herstellung von Glasröhren. Doch keine Maschine der Welt kann es mit dem Können eines erfahrenen Glasbläsers oder einer Glasbläserin aufnehmen. Jedes Produkt ist ein Unikat, keines gleicht dem anderen – das ist eben das Merkmal der Glasmanufaktur.
Bei den Glasbläser-Azubis gibt es außerdem die Besonderheit, dass sie sich im dritten Ausbildungsjahr auf einen Fachbereich spezialisieren. Neben der eher allgemeinen Fachrichtung Glasgestaltung gibt es noch die etwas ausgefalleneren Vertiefungen Christbaumschmuck und Kunstaugen. Kunstaugen?! Ja, es handelt sich tatsächlich um die Herstellung von Glas-Kunstaugen, die beispielsweise Patienten eingesetzt werden, denen ein Auge fehlt. Die Kunstaugen-Hersteller nennen sich Ocularisten und stellen die Glasprodukte nicht nur her, sondern passen diese auch auf die Bedürfnisse des Patienten an. Da du als Ocularist viel Kundenkontakt hast, sind bei dieser Fachrichtung natürlich Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen erwünscht. Deshalb wehren sich die Ocularisten auch dagegen, mit den anderen Glasmacher-Berufen, die doch sehr handwerklich geprägt sind, in einen Topf geworfen zu werden.
Wie unterscheiden sich die Ausbildungen Glasbläser und Glasmacher?
Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die beiden Berufsgruppen in manchen Teilen: Stellenangebote als Glasmacher findest du unter anderem in großen Glashütten. Dort arbeitest du in Teams von bis zu fünf Leuten – die Produktion ist also Teamarbeit. Dein späterer Arbeitsalltag in diesem Beruf hängt stark davon ab, ob du in einem industriellen Großbetrieb tätig bist oder dich ein kleines handwerkliches Unternehmen eingestellt hat, wo du mehr allein arbeitest. Als Glasbläser musst du dich beispielsweise in Glasbläserwerkstätten zurechtfinden, die sich auf deine Fachrichtung spezialisiert haben. Ein weiterer Unterschied ist dein Arbeitswerkzeug. In einem handwerklichen Betrieb arbeitest du als Glasbläser an einem offenen Brenner, der sogenannten Lampe. In einer Glashütte hingegen werden größere Produkte von Glasmachern hergestellt, weshalb Schmelzöfen benötigt werden und dich täglich der Umgang mit einer Glasmacherpfeife erwartet. Im Handwerk bist du nicht immer an bestimmte Vorgaben gebunden, weshalb du deine Kreativität freier ausleben kannst. Du hast beispielsweise die Möglichkeit, Tierplastiken oder Schalen nach eigenen Entwürfen herzustellen.
Was muss ich für ein Typ sein, um Glasbläser oder Glasmacher zu werden?
Für die Ausbildung zur Glasbläserin oder zur Glasmacherin solltest du einen Hauptschulabschluss mitbringen. Neben den handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten ist auch deine körperliche Fitness wichtig. Bei der Arbeit wirst du sehr viel stehen und die Glasmacherpfeife mit dem glühenden Glasballon kann schon mal über 20 Kilogramm auf die Waage bringen – da ist Muskelkraft genauso gefragt wie eine starke Lunge. Durch das ständige Spiel mit dem Feuer bist du immer wieder großer Hitze ausgesetzt, was du abkönnen musst – die Glasbläserei ist also nichts für hitzeempfindliche Menschen. Generell solltest du sehr belastbar sein, da insbesondere in den Glashütten Schichtarbeit die Regel ist. Das Glas wird beispielsweise von 20 Uhr bis 3 Uhr morgens in der Früh eingeschmolzen, ehe die Glasmacher ans Werk gehen. Dieses Vorgehen hat große Tradition: Früher nutzten die Glasmacher nämlich die kalten Nachtstunden für ihre schweißtreibende und hitzige Arbeit. Wie du in diesem Beruf traditionsgemäß aufsteigen kannst, verraten wir dir im Karrierepfad. So viel aber vorab: Um Glasmeister zu werden, hast du sogar zwei Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Kreativität zu deinen Stärken zählt.
- Akkordarbeit für dich kein Problem ist.
- du ein jahrhundertealtes Handwerk erlernen möchtest.
- Hitze dir Probleme bereitet.
- dir handwerkliches und künstlerisches Geschick fehlen.
- du körperlich nicht fit bist.
- Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände aus Glas herstellen.
- verschiedene Sorten von Glas unterscheiden und bearbeiten.
- Glasplastiken nach Entwürfen anfertigen.
- deine Kreativität ausleben.
- Glas färben.
Gehalt
Als Glasbläser braucht man viel Kraft und eine starke Lunge. Neben der Akkordarbeit, die in großen Glashütten auf der Tagesordnung steht, ist die Arbeit sehr kraftraubend und schweißtreibend. Das geschmolzene Glas und die enorme Hitze des Schmelzofens treiben einem schnell die Schweißperlen auf die Stirn. Das sollte dir beim Blick auf den Kontoauszug natürlich nicht passieren. Reicht das Gehalt eines Glasbläsers, um gut über die Runden zu kommen, oder geht deinem Konto am Ende des Monats die Puste aus? Wir verraten es dir.
Was verdient ein Glasbläser bzw. ein Glasmacher während der Ausbildung?
Genau zu sagen, was du in deiner Ausbildung verdienen wirst, ist kaum möglich. Dein Gehalt hängt stark davon ab, bei welchem Betrieb du deine Ausbildung machst und wo sich dieser Betrieb befindet. In Westdeutschland verdienen Azubis und sonstige Arbeitnehmer in der Regel mehr als im Osten. Auch die Größe des Unternehmens hat Einfluss auf deine Vergütung: Ein großes Unternehmen, das viele Mitarbeiter beschäftigt, kann natürlich mehr zahlen als ein kleiner Familienbetrieb.
Seit 2020 gibt es aber einen Mindestlohn für Auszubildende, der sich jedes Jahr erhöht hat. 2026 bekommst du im ersten Ausbildungsjahr mindestens 724 Euro brutto im Monat. In den nächsten Jahren steigert sich das Ganze natürlich noch. Im mittleren Bildungsabschnitt darfst du dich über mindestens 854 Euro freuen während du im letzten Jahr deiner Azubizeit auf mindetsens 977 Euro brutto kommst. Dein Gehalt kann natürlich auch höher ausfallen. Die Ausbildung wird sowohl in der Industrie als auch im Handwerk geboten. Wenn du deine Ausbildung in der Industrie machst, ist dein Ausbildungsgehalt normalerweise etwas höher als das deiner Kollegen im Handwerk.
Auch später verdienen die Glasbläser in der Industrie mehr als im Handwerk. Dabei wird teilweise nach Produktionsmenge und manchmal nach einem Tarifvertrag bezahlt, somit sind für alle geltende Gehaltsangaben kaum möglich. Tariflohn bedeutet, dass dein Gehalt nicht vom Betrieb festgelegt wird, sondern von einem Tarifvertrag, den Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften abschließen. Allerdings gelten nicht überall die gleichen Tariflöhne und manche Unternehmen sind auch gar nicht an einen bestimmten Tarifvertrag gebunden. Der Tarifstundenlohn liegt zwischen 13 und 15 Euro. Wie bereits erwähnt, bezahlen manche Betriebe auch nach der Produktionsmenge. Die Glasmacher in den großen Glashütten arbeiten in Teams und helfen sich gegenseitig. Hier hängt der Verdienst davon ab, wieviel das Team pro Schicht produziert. Die Zahl, die am Ende des Monats auf dem Lohnzettel steht, kann also variieren. In der Regel liegt sie zwischen 2.100 und 2.700 Euro. Das Glas ist also eher halb voll als halb leer.
Jeder möchte einmal mehr verdienen, das ist glasklar. Als Glasbläser oder Glasmacher gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Gehaltsleiter nach oben zu klettern und sein Gehalt zu steigern. Die einfachste Variante ist natürlich eine Weiterbildung, beispielsweise zum Techniker oder zum Meister. Das tolle am Tarifvertrag ist, dass man mit zunehmender Erfahrung und Qualifikation automatisch in eine höhere Lohngruppe fällt – du bekommst also mehr Geld. Als Meister des Glasbläserhandwerks kannst du dich auch mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen. Über die Verdienstmöglichkeiten lässt sich hier natürlich kaum etwas sagen, es kommt ganz darauf an, wie gut dein Laden läuft und wie gut die Auftragslage ist.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Ausbildung zum Glasbläser / Glasmacher
Nach drei Jahren Ausbildung bist du ein offiziell anerkannter Glasbläser oder Glasmacher. In dieser Zeit hast du alles gelernt, was du für den Beruf brauchst. Du kannst zum Beispiel verschiedene Glasgegenstände herstellen und weißt, wie man Glas färbt. Je nachdem welche Glasbläser-Spezialisierung du im dritten Ausbildungsjahr gewählt hast, bist du natürlich in einem bestimmten Bereich besonders gut ausgebildet. Als Glasgestalter stellst du beispielsweise mundgeblasene Dekorationsgegenstände wie kleine Vögel her. Mit der Vertiefung Christbaumschmuck wirst du im Winter natürlich sehr viel Arbeit haben und als Ocularist stellst du Glasaugen für Patienten her, die du auch berätst. Bei den Glasmachern gibt es während der Ausbildung keine Spezialisierung, für die sich die Azubis entscheiden müssen.
Techniker
Durch die Weiterbildung zum Techniker kannst du dein Gehalt aktiv beeinflussen. Für Glasmacher-Gesellen stehen zwei verschiedene Techniker-Fortbildungen zur Wahl: Glastechnik und Glashüttentechnik. Techniker der Fachrichtung Glashüttentechnik sind meist in Glashütten tätig, überwachen dort die Qualität der Produkte und sorgen für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Außerdem planen sie die Produktion und wickeln Aufträge ab. Staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Glastechnik übernehmen ebenfalls mehr Verantwortung. Sie sind aber mehr im handwerklichen Bereich der Herstellung tätig. Beide Weiterbildungen werden in Voll- und Teilzeit angeboten. Je nachdem für welche Variante du dich entscheidest, solltest du zwischen zwei und vier Jahren einplanen. Das hört sich vielleicht viel an, aber es lohnt sich, denn die Weiterbildung ist an staatlichen Fachschulen kostenlos und dein Gehalt wird sich im Anschluss steigern. Die Gehaltsspanne ist recht groß und reicht von 2300 bis zu satten 3500 Euro brutto.
Meister
Für einen Gesellen ist der klassische Schritt auf der Karriereleiter natürlich der Aufstieg zum Meister. Für Glasbläser gibt es zwei unterschiedliche Meisterausbildungen: Einmal Glasbläser- und Glasapparatebauermeister und zum anderen den Industriemeister Fachrichtung Glas. Wie der Name schon verrät ist der Industriemeister Fachrichtung Glas in der Industrie tätig. Er plant, steuert und überwacht den Arbeitsablauf in einem Betrieb. Glasbläser- und Glasapparatebauermeister haben einen ähnlichen Aufgabenbereich, allerdings trifft man sie eher im Handwerk. Wenn du dich mit deinem eigenen Betrieb selbstständig machen möchtest, empfiehlt sich die Meisterausbildung im Handwerk. Für eine optimale Vorbereitung auf die Meisterprüfung werden Vorbereitungslehrgänge angeboten, die zwar nicht unbedingt verpflichtend, aber sehr hilfreich sind. Du musst allerdings mit Kosten in Höhe von mehreren Tausend Euro rechnen. Die Investition lohnt sich aber, denn ein Meister verdient natürlich mehr als ein Geselle. Dein Gehalt liegt etwa zwischen 3000 und 3800 Euro brutto im Monat.
Selbstständigkeit
Mit dem Meisterbrief in der Tasche kannst du dich selbstständig machen. Die traditionellen kleinen Glasbläser-Betriebe sterben leider allmählich aus, da es kaum Nachwuchs gibt. Doch vor allem in Bayern und Böhmen hat dieses Handwerk große Tradition und wird auch noch gepflegt. Die meisten Glasbläser-Werkstätten stellen Glasgegenstände zu Dekorationszwecken her. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und du kannst deine Kreativität voll ausleben. Für Glasbläser, die das eigenständige Arbeiten schätzen und gerne kreativ arbeiten möchten, kann der Weg in die Selbstständigkeit der Weg zum Glück sein. Allerdings solltest du auch Bedenken, dass ein eigener Betrieb immer mit Risiken verbunden ist.
- es kaum Glasbläserinnen gibt? Der Beruf wird fast ausschließlich von Männern ausgeführt
- Glas bereits seit 7000 Jahren von Menschen verarbeitet wird und die Glasmacherpfeife im ersten Jahrhundert vor Christus erfunden wurde? Das hat die Glasmacherei revolutioniert.
- es in Schweden das Glasriket, ein sogenanntes Glasreich gibt? Angefangen bei der Herstellung von Kunstglas in der Transjö-Glashütte bis hin zum Glasmuseum, findest du dort alles zu deinem Lieblingsthema.
- Glasmacher früher aufgrund der schweren Arbeit und der enormen Hitze, der sie ausgesetzt waren, in den Glashütten so viel Bier trinken durften wie sie wollten? Es gab sogar spezielle Glasmacherbiere, deren Alkoholgehalt etwas reduziert war.
- Glasmacher in Südeuropa andere Techniken verwenden als ihre mittel- und nordeuropäischen Kollegen?
Bewerbung
Das Berufsbild des Glasbläsers beziehungsweise des Glasmachers gefällt dir und du weißt, dass diese Ausbildung genau das Richtige für dich ist? Doch bevor du loslegen darfst und dein erstes Glas herstellen kannst, musst du dich erstmal bewerben. Dabei gibt es einiges zu beachten, denn die Bewerbung soll ja kein Schuss in den (Schmelz-)Ofen werden, in dem deine ganzen Hoffnungen dahinschmelzen. Hier erfährst du alles Wichtige rund ums Thema Bewerbung, sodass du am Ende den Durchblick hast und deine Bewerbung ein Erfolg wird.
Gibt es Besonderheiten bei der Bewerbung?
In handwerklichen Berufen ist der Inhalt deiner Bewerbungsunterlagen eigentlich klar geregelt. Du brauchst ein persönliches Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und deine Zeugnisse. Das größte Problem stellt sicherlich das individuelle Anschreiben dar. Doch was ist eigentlich mit individuell gemeint? Ganz einfach! Das Anschreiben sollte auf das jeweilige Unternehmen ausgerichtet sein, bei dem du dich bewirbst. Informiere dich also über den Betrieb, beispielsweise auf dessen Internetseite. Es ist wichtig einen Bezug herzustellen und klar zu machen, warum du die Ausbildung überhaupt machen möchtest und warum du dir genau diesen Betrieb dafür ausgesucht hast. Wie bist du auf das Unternehmen gestoßen? Außerdem solltest du Stärken wie handwerkliches Geschick hervorheben, Praktika eignen sich dafür hervorragend. Allgemein solltest du aber nicht nur Behauptungen aufstellen, sondern diese auch beweisen können. Also schreib‘ nicht einfach: „Ich bin handwerklich begabt“, sondern begründe auch, warum du handwerklich begabt bist.
Der Lebenslauf ist da eine weitaus einfachere Angelegenheit. Wenn dein bisheriger Lebenslauf vom Aufbau her aber eher einem Scherbenhaufen gleicht, ist das noch kein Grund zur Panik. Wir haben nämlich die Lösung für dich: unseren Lebenslaufgenerator. Damit bringst du deinen Lebenslauf im Handumdrehen auf Vordermann und erhältst ein perfekt durchformatiertes Exemplar. Die Vorlage beinhaltet alle wichtigen Punkte, du musst nur deine persönlichen Daten einfügen.
Hemd und Anzug oder doch lieber lässiger Kapuzenpulli und Jeans mit Sneakers? Wenn es zum Vorstellungsgespräch kommt, stellen sich alle die gleiche Frage: Was soll ich bloß anziehen? Beim Beruf des Glasbläsers beziehungsweise des Glasmachers handelt es sich um einen handwerklichen Beruf, was immer auch Bodenständigkeit bedeutet. Lass also deinen Anzug im Schrank, kreuze aber auf keinen Fall in unsauberen Gammel-Klamotten auf. Ein sauberes und gepflegtes Auftreten ist beim Vorstellungsgespräch immer sehr wichtig, also kleide dich dementsprechend. Wenn du dann noch pünktlich und höflich bist, dürfte das Ganze kein Spiel mit dem Feuer werden. Bleib einfach cool und alles wird gut!
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