Ausbildung zum/zur Handzuginstrumentenmacher/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 400-840 Euro
2. Jahr: 450-870 Euro
3. Jahr: 480-900 Euro

Handzuginstrumentenmacher/in

Die Ausbildung zum Handzuginstrumentenmacher ist eine sogenannte duale Ausbildung. Die Hälfte der Zeit verbringst du in der Berufsschule. Dort lernst du zum Beispiel, wie Stimmstockgehäuse mit den Stimmplatten bestückt werden, erfährst alles über Holzbearbeitung und bekommst beigebracht, wie du überprüfst, ob handgezogene Instrumente den perfekten Klang liefern. Im Betrieb setzt du das Gelernte dann um, verleimst Einzelteile, baust Bassmechaniken ein, montierst Mechaniken und Klaviaturen oder feilst an Werkstücken aus Metall. Solche Betriebe sind meist Firmen des Musikinstrumentenbaus oder Instrumentenfachhändler mit angeschlossener Werkstatt. Richtig große Betriebe mit Serienproduktion gibt es übrigens kaum, sondern eher kleine Werkstätten, in denen neben dem Handinstrumentenmachermeister nur wenige Gesellen im Einsatz sind – wenn überhaupt. 

Wusstest du schon, dass...

  • die Gruppe der Handzuginstrumente früher als „Harmonikas“ bezeichnet wurde?
  • man zwischen diatonischen und chromatischen Akkordeons unterscheidet? Diatonische Instrumente sind auf eine oder mehrere Tonarten festgelegt, chromatische Instrumente können sämtliche Töne erzeugen.
  • die ersten Akkordeons zu Beginn des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum entstanden sind?
  • das teuerste Instrument der Welt eine seltene Bratsche des Geigenbauers Stradivari von 1719 ist? Sie ist über 32 Millionen Euro wert.
  • das größte Akkordeon der Welt 1,80 Meter groß ist, 128 Diskanttasten und 423 Bassknöpfe besitzt und über 100 Kilogramm wiegt?

Ruhige und flinke Finger sind dein wichtigstes Werkzeug als Handzuginstrumentenmacher, zum Beispiel, wenn du Griffbleche aufsetzt, Stimmplatten auf den Stimmstock montierst oder Knöpfe und Tasten reparierst. Daneben ist Sorgfalt ungemein wichtig, du musst die vorgegebenen Maße gewissenhaft einhalten und auch die Klangqualität genauestens prüfen.

Wo wir gerade von Klangqualität sprechen: Um die wirklich bewerten und das Instrument stimmen zu können, solltest du als Musikinstrumentenbauer ein gutes Gehör haben, nicht ganz unmusikalisch sein und das Instrument wenigstens halbwegs beherrschen. Auf Konzertniveau musst du aber natürlich nicht spielen können, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern.

Du solltest Handzuginstrumentenmacher/in werden, wenn …
  1. du das Akkordeonspiel magst und selbst ein wenig beherrschst.
  2. dir die Arbeit mit Maschinen und Werkzeugen liegt.
  3. Sorgfalt und handwerkliches Geschick deine größten Stärken sind.
Du solltest auf keinen Fall Handzuginstrumentenmacher/in werden, wenn …
  1. deine Finger ständig zittern.
  2. alle möglichen Materialien Allergien bei dir auslösen.
  3. du völlig unmusikalisch bist.
Das Handzuginstrumentenmacher/in-Quiz
Frage / 3

Wie wird ein Akkordeon umgangssprachlich auch genannt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, ein Akkordeon wird umgangssprachlich auch Schweineorgel genannt.
Richtig! Ein Akkordeon wird umgangssprachlich auch Schweineorgel genannt.

Was ist ein Diskant?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, ein Diskant ist die Melodietastatur an der rechten Seite des Akkordeons.
Richtig! Ein Diskant ist die Melodietastatur an der rechten Seite des Akkordeons.

Wie erzeugt ein Handzuginstrument Töne?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, ein Handzuginstrument erzeugt Töne, indem ein Balg zugedrückt und aufgezogen wird.
Richtig! Ein Handzuginstrument erzeugt Töne, indem ein Balg zugedrückt und aufgezogen wird.
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Dieses Profil wurde von Björn geschrieben
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