Arbeitsumfeld
Du arbeitest meist in Werkstätten und baust, stimmst oder reparierst Instrumente. Im Verkaufsraum berätst du teils Kundinnen und Kunden.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Handzuginstrumentenmacher/in
Du arbeitest meist in Werkstätten und baust, stimmst oder reparierst Instrumente. Im Verkaufsraum berätst du teils Kundinnen und Kunden.
Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Später hängt das Gehalt von Betrieb, Region, Erfahrung und Weiterbildung ab.
Neubau, Wartung und Restaurierung brauchen seltenes Fachwissen. Stimmen und Anpassen lassen sich wegen Gehör und Feinarbeit nur schwer automatisieren.
Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und ein gutes Gehör helfen dir. Auch Musikinteresse, Sinn für Gestaltung und Freude an Beratung sind wichtig.
Als Handzuginstrumentenmacher stellst du Musikinstrumente wie Akkordeons, Bandoneons, Mundharmonikas und Melodicas her. Dabei planst du den Aufbau mit Zeichnungen oder Skizzen und setzt Kundenwünsche zu Form, Klang und Material um. Du fertigst zum Beispiel Gehäuseteile aus Holz, baust den Balg und montierst Knöpfe, Tasten und Register, bis alles zusammenpasst. Am Ende kontrollierst du das Instrument musikalisch, technisch und optisch, prüfst die Luftdichtheit und stimmst es.
Typische Aufgaben:
Eine Handzuginstrumentenmacherin arbeitet vor allem in Werkstätten, manchmal auch in Verkaufsräumen. Typisch sind kleine und mittlere Betriebe des Musikinstrumentenbaus, in denen Instrumente gebaut und instand gesetzt werden. Außerdem kommen Musikalienfachhändler mit angeschlossener Reparaturwerkstatt als Arbeitsplatz infrage.
Die Ausbildung zum Handzuginstrumentenmacher ist dual aufgebaut: Du arbeitest im Betrieb und hast Unterricht in der Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder im Blockunterricht statt. Nach Bedarf nimmst du an überbetrieblichen Lehrgängen teil. Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres steht die Zwischenprüfung an. Am Ende des 3. Ausbildungsjahres folgt die Abschluss- oder Gesellenprüfung.
Die Handzuginstrumentenmacherin-Ausbildung dauert in Vollzeit 3 Jahre. Eine Ausbildung in Teilzeit ist möglich; sie dauert höchstens 4,5 Jahre.
Im Betrieb arbeitest du mit Holz, Metall, Leder, Pappe, Stoff und Kunstleder. Du bereitest Einzelteile vor, verleimst sie, baust Mechanik ein, stimmst Instrumente und kontrollierst sie. In der Berufsschule lernst du Fertigungsverfahren, Musik, Musikinstrumentenkunde, Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Handzuginstrumentenmacherin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe oft auf Dinge wie Schulabschluss und persönliche Eigenschaften.
In der Ausbildung zum Handzuginstrumentenmacher erhältst du im 1. Jahr 724 bis 920 Euro brutto im Monat, im 2. Jahr 854 bis 1.000 Euro und im 3. Jahr 1.000 bis 1.130 Euro. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Gehalt |
|---|---|
| 1. Jahr | 724 bis 920 Euro |
| 2. Jahr | 854 bis 1.000 Euro |
| 3. Jahr | 1.000 bis 1.130 Euro |
Als Handzuginstrumentenmacherin verdienst du beim Einstieg 2.500 bis 2.800 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Handzuginstrumentenmacherinnen 2.800 bis 3.100 Euro brutto im Monat. Später ist ein Gehalt von bis zu 3.800 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.500 bis 2.800 Euro |
| Mittleres Gehalt | 2.800 bis 3.100 Euro |
| Späteres Gehalt | bis 3.800 Euro |
Für die Ausbildung zur Handzuginstrumentenmacherin bewirbst du dich direkt bei einem Ausbildungsbetrieb. Die Auswahl trifft der Betrieb nach eigenen Kriterien. Schau vor der Bewerbung in die Stellenausschreibung – dort steht, was der Betrieb genau sehen will.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du in unserem Bewerbungsratgeber:
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