Arbeitsumfeld
Du arbeitest in Produktionshallen, auf Betriebsgeländen und Baustellen. Im Team bringst du Dämmungen an und nutzt Werkzeuge und Maschinen.

Passt das zu dir?

Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Isolierfacharbeiter/in / Industrie-Isolierer/in
Du arbeitest in Produktionshallen, auf Betriebsgeländen und Baustellen. Im Team bringst du Dämmungen an und nutzt Werkzeuge und Maschinen.
Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Jahr. Tarifvertrag, Betrieb und Region bestimmen die Höhe; später zählen Erfahrung und Weiterbildungen.
Dämmungen sparen Energie und schützen Anlagen und Leitungen. Deshalb bleibt die Arbeit für Energiewende, Versorgung und Industrie wichtig.
Handwerkliches Geschick, technisches Interesse und Teamfähigkeit helfen dir. Auch Schwindelfreiheit und körperliche Fitness sind wichtig.


Als Industrie-Isolierer stellst du Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen für große industrielle Anlagen her. Dabei dämmst du zum Beispiel Rohre, Behälter, Maschinen und Gebäude in industriellen Anlagen, damit weniger Energie verloren geht und weniger Lärm entsteht. Du schneidest Dämmstoffe zu, passt sie an Formen an und bringst sie an, etwa durch Wickeln, Kleben oder Bandagieren. Oft verkleidest du die Dämmung anschließend, damit sie vor Beschädigung und Witterung geschützt ist.
Typische Aufgaben:
Als Industrie-Isolierer arbeitest du an unterschiedlichen Orten: zum Beispiel in Produktionshallen, auf Betriebsgeländen, in Gebäuden oder draußen auf Baustellen. Beschäftigt bist du meist bei Betrieben, die Industrieanlagen dämmen oder Dämmungen herstellen. Auch Unternehmen aus dem Hoch- und Ausbau mit Schwerpunkt Wärme- und Schallschutz kommen als Arbeitgeber infrage.
Als angehender Industrie-Isolierer machst du eine duale Ausbildung. Heißt: Du arbeitest im Ausbildungsbetrieb und besuchst die Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder im Block statt. Nach dem 2. Ausbildungsjahr machst du eine Zwischenprüfung, nach dem 3. Ausbildungsjahr folgt die Abschlussprüfung als Industrie-Isolierer.
Alternativ kannst du auch nach zwei Jahren die Abschlussprüfung zum Isolierfacharbeiter machen. Der Unterschied zwischen den beiden Ausbildungen ist, dass der Industrie-Isolierer ein Jahr länger ausgebildet wird und deshalb auch anspruchsvollere Aufgaben übernehmen darf.
Die Ausbildung zur Industrie-Isoliererin dauert in Vollzeit 3 Jahre. In Teilzeit ist die Ausbildung ebenfalls möglich; sie dauert dann höchstens 4,5 Jahre. Möchtest du nur die Ausbildung zum Isolierfacharbeiter machen brauchst du nur 2 Jahre.
Im Betrieb befestigst du Dämmstoffe gegen Wärme, Kälte und Schall, bearbeitest Kunststoffteile, montierst Bleche und Formstücke und sicherst die Qualität. Du prüfst Dampfbremsen, erkennst Maschinenstörungen und veranlasst Reparaturen. In der Berufsschule lernst du Dämmstoffe, Wärmetechnik, Brandschutz, Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Industrie-Isoliererin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe oft auf Dinge wie Schulabschluss und persönliche Eigenschaften.
In der Ausbildung zum Industrie-Isolierer erhältst du im 1. Jahr 1.122 Euro, im 2. Jahr 1.351 Euro und im 3. Jahr 1.610 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 1.122 Euro |
| 2. Jahr | 1.351 Euro |
| 3. Jahr | 1.610 Euro |
Als Industrie-Isolierer verdienst du zum Einstieg 2.400 Euro bis 2.800 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Industrie-Isolierer 3.300 Euro bis 4.000 Euro brutto im Monat. Später ist ein Gehalt von bis zu 4.700 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 Euro bis 2.800 Euro |
| Mittleres Gehalt | 3.300 Euro bis 4.000 Euro |
| Späteres Gehalt | bis zu 4.700 Euro |
Für die Ausbildung zum Industrie-Isolierer bewirbst du dich direkt bei einem Ausbildungsbetrieb. Die Auswahl trifft der Betrieb. Schau dir vor der Bewerbung die Stellenausschreibung genau an – dort stehen die konkreten Anforderungen.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du auch in unserem Bewerbungsratgeber.
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