Arbeitsumfeld
Du arbeitest in Produktionshallen, Werkstätten oder Lagerräumen. Dabei bedienst du Maschinen und gestaltest Wachsprodukte von Hand.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in
Du arbeitest in Produktionshallen, Werkstätten oder Lagerräumen. Dabei bedienst du Maschinen und gestaltest Wachsprodukte von Hand.
Die Ausbildungsvergütung steigt meist jährlich und hängt von Betrieb, Region und Tarif ab. Später zählen Erfahrung und Weiterbildungen.
Handgefertigte Verzierungen lassen sich schwer automatisieren. Nachhaltige Rohstoffe, Recycling und eine emissionsarme Produktion werden wichtiger.
Kreativität, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis helfen dir. Auch Sorgfalt und ein gutes Auge für Formen und Farben sind wichtig.
Als Kerzenhersteller und Wachsbildner fertigst und gestaltest du Kerzen und andere Wachsprodukte. Dabei stellst du zum Beispiel Haushalts-, Zier- und Kirchenkerzen her oder entwirfst Schmuck-, Tauf- und Hochzeitskerzen. Du arbeitest mit Wachs, Dochten und Formen, stellst Kerzen durch Pressen, Gießen, Tauchen oder Ziehen her und veredelst die Oberflächen. Außerdem überwachst du Abläufe, machst Brennversuche und berätst Kunden zu Produkten und Gestaltungsmöglichkeiten.
Typische Aufgaben:
Eine Kerzenherstellerin und Wachsbildnerin arbeitet in Produktionshallen, Werkstätten und Lagerräumen. Typisch sind Kerzenfabriken und Kerzenmanufakturen, in denen Kerzen hergestellt und Wachsprodukte gestaltet werden. Je nach Schwerpunkt liegt der Fokus auf der Kerzenherstellung oder der Wachsbildnerei.
Die Ausbildung zum Kerzenhersteller und Wachsbildner ist dual aufgebaut: Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder im Block statt. In der Ausbildung spezialisierst du dich auf einen der beiden Schwerpunkte Kerzenherstellung oder Wachsbildnerei. Nach Bedarf besuchst du überbetriebliche Lehrgänge. Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres schreibst du eine Zwischenprüfung. Nach dem 3. Ausbildungsjahr folgt die Gesellen- oder Abschlussprüfung.
Die Ausbildung zur Kerzenherstellerin und Wachsbildnerin dauert in Vollzeit 3 Jahre. In Teilzeit kann sie bis maximal 4,5 Jahre dauern.
Im Betrieb arbeitest du mit Paraffinen, Wachsen, Dochten, Farben und Lacken. Du gießt, tauchst, presst, ziehst und schneidest Kerzen, stellst Formen her, entwickelst Dekore und beurteilst Brennversuche. Je nach Schwerpunkt lernst du außerdem, Produktionsanlagen einzurichten und zu steuern oder Entwürfe, Formen, Plastiken und Reliefs besonders detailliert zu gestalten und zu veredeln.
In der Berufsschule beschäftigst du dich mit Kerzen gießen, farbigen Oberflächen, digitalen Applikationen, Verpackung, Lagerung, Vermarktung, Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen, was die Vorbildung angeht. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf ein paar Dinge – zum Beispiel auf deinen Schulabschluss und darauf, wie du arbeitest und was dir liegt.
In der Ausbildung zum Kerzenhersteller und Wachsbildner erhältst du im 1. Jahr 1.147 bis 1.204 Euro, im 2. Jahr 1.222 bis 1.315 Euro und im 3. Jahr 1.277 bis 1.389 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 1.147 bis 1.204 Euro |
| 2. Jahr | 1.222 bis 1.315 Euro |
| 3. Jahr | 1.277 bis 1.389 Euro |
Als Kerzenherstellerin und Wachsbildnerin kannst du zum Einstieg etwa 2.600 bis 2.900 Euro brutto im Monat verdienen. Mit Berufserfahrung sind rund 2.850 bis 3.050 Euro brutto im Monat realistisch. Später sind etwa 3.700 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Betrieb und Berufserfahrung unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.600 bis 2.900 Euro |
| Mittleres Gehalt | 2.850 bis 3.050 Euro |
| Späteres Gehalt | ca. 3.700 Euro |
Für die Ausbildung zur Kerzenherstellerin und Wachsbildnerin bewirbst du dich bei einem Ausbildungsbetrieb – die Auswahl läuft über die Unternehmen. Die Betriebe wählen nach eigenen Kriterien aus, dazu kann auch deine schulische Vorbildung zählen. Schau dir vor deiner Bewerbung die Anforderungen in der Stellenausschreibung an.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du in unserem Bewerbungsratgeber:
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