Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer/in

Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Gehalt & Verdienst Klavier- und Cembalobauer/in

Du liebst das Klavierspielen, möchtest aber eher einen handwerklichen Beruf ergreifen? Dann verbinde doch beides und werde Klavier- und Cembalobauer! Neben dem ganzen Handwerk, das zur Herstellung eines Klaviers nötig ist, kommt hier nämlich auch die Musik nicht zu kurz. Das Klavier muss schließlich gestimmt und eingespielt werden. Für die Ausbildung musst du aber kein Star-Pianist sein – wichtig ist, dass du sowohl ein Gefühl für das Instrument als auch für die Musik hast. Deine Leidenschaft allein zahlt aber nicht deine Miete oder sorgt für einen vollen Kühlschrank. Hier findest du daher Antworten auf all die Fragen, die sich ums liebe Geld drehen. Kannst du dir später den Traum vom eigenen Flügel im Wohnzimmer erfüllen oder musst du mit einem billigen Plastik-Keyboard vorlieb nehmen?

Die duale Ausbildung zum Klavierbauer dauert dreieinhalb Jahre. Je nachdem, ob du im Handwerk oder in der holzverarbeitenden Industrie beschäftigt bist, variiert dein Gehalt dabei stark. Im Handwerk beträgt dein Klavierbauer-Lohn im ersten Ausbildungsjahr rund 400 Euro brutto monatlich. In der Industrie liegt es bereits zwischen 420 und 830 Euro. Im zweiten Lehrjahr wird dein handwerkliches Geschick auf die Probe gestellt und verbessert. Auch dein Gehalt verbessert sich – im Handwerk wirst du mit 480 Euro und in der Industrie mit bis zu 860 Euro pro Monat belohnt. Deine Ausbildungsvergütung steigt vom dritten zum vierten Jahr in den handwerklichen Betrieben von 520 auf 600 Euro. In der Industrie darfst du dich im dritten Lehrjahr auf 480 bis 900 Euro freuen und im letzten Ausbildungsabschnitt auf etwa 510 bis 950 Euro brutto im Monat.

Als ausgelernter Klavierbauer bekommst du dann zum ersten Mal ein Gehalt, das die 1000 Euro-Mauer sprengt. Wie hoch die Zahl auf deinem Kontoauszug genau ausfällt, lässt sich allerdings schwer voraussagen, denn das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie schon bei der Ausbildung verhält es sich so, dass du in der Industrie in der Regel mehr verdienst als im Handwerk. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel, deshalb kann es auch vorkommen, dass ein Klavierbauer im Handwerk mehr verdient als ein Kollege in der Industrie. Insgesamt lässt sich die Gehaltsspanne auf etwa 1360 bis 3000 Euro festlegen. Das alles sind aber Bruttowerte. Das bedeutet, dass von deinem Lohn noch ein paar Euro für Steuern und Versicherungen abgezogen werden.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 400-776 €
    1. Lehrjahr
    400-776 €
  2. 480-811 €
    2. Lehrjahr
    480-811 €
  3. 520-851 €
    3. Lehrjahr
    520-851 €
  4. 600-898 €
    4. Lehrjahr
    600-898 €
  5. Einstiegsgehalt
    1470-2500 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. 4. Lehrjahr
  5. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1470 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 3000 €
  2. Tischler/in
    Minimum: 1470 €
    Tischler/in
    Maximum: 2600 €
  3. Musikfachhändler/in
    Minimum: 2100 €
    Musikfachhändler/in
    Maximum: 2900 €
  4. Geigenbauer/in
    Minimum: 2000 €
    Geigenbauer/in
    Maximum: 2700 €
  1. Dieser Beruf
  2. Tischler/in
  3. Musikfachhändler/in
  4. Geigenbauer/in

Wenn du später noch mehr Geld verdienen möchtest, solltest du dich weiterbilden – Möglichkeiten gibt es jedenfalls genug! Als Klavierbaumeister übernimmst du Fach- und Führungsaufgaben beim Bau, bei der Reparatur sowie bei der Restaurierung von Klavieren, Flügeln, Cembali und anderen Tasteninstrumenten. Dein Gehalt liegt als Meister bei etwa 3100 bis 3700 Euro brutto im Monat. Eine weitere Möglichkeit bietet die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Holztechnik. Damit wendest du dich allerdings vom handwerklichen Instrumentenbau ab und bist hauptsächlich in der Holzindustrie tätig. Das Monatsgehalt kann sich mit 3100 bis 3500 Euro dabei auf jeden Fall sehen lassen. 

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