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Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 550-730 Euro
2. Jahr: 590-820 Euro
3. Jahr: 710-950 Euro

Musikfachhändler/in

Die Beratung nimmt für dich in der Ausbildung die meiste Zeit in Anspruch. Du berätst die Kunden darüber, welche Notenbücher es beispielsweise zu Werken von Beethoven gibt oder was der Unterschied zwischen einer Fender- und einer Les-Paul-Gitarre ist. Du hilfst Ihnen aber auch dabei, eine bestimmte CD zu finden oder sie über Preise zu informieren. Und falls sich ein Berufsmusiker mal einen Konzertflügel borgen möchte, bist du als Musikfachhändler ebenfalls zur Stelle. Aber nicht immer bist du für alle Bereiche zuständig, denn in der Regel ist ein Musikgeschäft oder -fachhandel auf etwas Bestimmtes spezialisiert, beispielsweise auf Instrumente, CDs oder Notenbücher.

Wusstest du schon, dass...

  • der Ausbildungsberuf Musikfachhändler bis 2009 noch Musikalienhändler hieß? Mit der Neuordnung des Berufs wurde mehr Lernstoff zu deinen Ausbildungsinhalten hinzugefügt.
  • das Wort „Musik“ aus dem Griechischen stammt? Übersetzt bedeutet es musische Kunst. Hier wird deutlich, dass es sich bei Musik um eine Kunstgattung handelt.
  • die frühesten bekannten Instrumente, die zum Musizieren hergestellt worden sind, die Knochenflöten sind? Sie sind bereits 35.000 Jahre alt.
  • „White Christmas“ von Bing Crosby die meistverkaufte Single weltweit ist? Sie wurde seit 1942 über 50 Millionen mal verkauft.(Stand 2016)
  • eine Geige das weltweit teuerste Instrument der Welt ist? Es handelt sich um eine seltene Bratsche des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari. Die Macdonal-Stradivari kostet mehr als 32 Millionen Euro.

Damit du aber auch weißt, was in der Musikwelt so los ist und welche Tonträger sich gerade am besten verkaufen lassen, lernst du in der Berufsschule auch, wie du den Musikmarkt beobachtest und analysierst und welchen Einfluss sogar Mode, Sport und die Medien auf die Musiktrends haben können. Viele Ausbildungsbetriebe schicken ihre Azubis auch auf Messen, um sich dort über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

Die Ausbildung zum Musikfachhändler ist also eine extrem vielfältige Berufsbildung. Hier erwarten dich nicht nur Beratungsaufgaben zu musikspezifischen Themen, sondern auch jede Menge kaufmännische Inhalte. Darüber hinaus kannst du in der Ausbildung auch Kenntnisse über bestimmte Musikinstrumente erlangen oder verbessern, denn der Verkauf von Instrumenten steht ebenfalls auf deiner To do-Liste in der Ausbildung. Wenn du also weißt, wo die Musik spielt, Noten lesen und ein beispielsweise Gitarre spielen kannst, dann bist du für die Ausbildung wie geschaffen. Wenn du zusätzlich auch noch kommunikativ bist und eine Hochschulreife hast, dann stehen deine Chancen sehr gut, das nächste Top-Instrument im Musikgeschäft um die Ecke zu werden. Zwar hast du auch mit einem mittleren Bildungsabschluss die Möglichkeit, Musikfachhändler zu werden, in der Praxis werden jedoch überwiegend Schulabsolventen mit einem Fachabitur oder Abitur eingestellt. 

Du solltest Musikfachhändler/in werden, wenn …
  1. Musik dich glücklich macht.
  2. du noch mehr über den Musikhandel wissen möchtest.
  3. es dir nichts ausmacht, auf Menschen zuzugehen.
Du solltest auf keinen Fall Musikfachhändler/in werden, wenn …
  1. Kundenkontakt nichts für dich ist.
  2. dein Gefühl für Musik schon in der Grundschule eine Katastrophe war.
  3. du froh bist, wenn es um dich herum mal leise ist.
Das Musikfachhändler/in-Quiz
Frage / 3

Warum wird das Klavier auch „Pianoforte“ genannt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, beim Klavier werden mit jedem Tastendruck kleine Hämmerchen gegen Saiten geschlagen. Somit kann das Klavier laute (forte) und leise (piano) Töne spielen und wird daher auch Pianoforte genannt.
Richtig! Beim Klavier werden mit jedem Tastendruck kleine Hämmerchen gegen Saiten geschlagen. Somit kann das Klavier laute (forte) und leise (piano) Töne spielen und wird daher auch Pianoforte genannt.

Wer verbirgt sich hinter der GEMA?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Sie regelt für Komponisten, Textdichter und Verleger die Nutzungsrechte. Kannst du also im Internet ein Musikvideo nicht anschauen, steckt in der Regel die GEMA dahinter.
Richtig! Die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Sie regelt für Komponisten, Textdichter und Verleger die Nutzungsrechte. Kannst du also im Internet ein Musikvideo nicht anschauen, steckt in der Regel die GEMA dahinter.

Wie wird der Gewinn eines Unternehmens berechnet?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, der Gewinn eines Unternehmens wird berechnet, indem man alle Einnahmen minus alle Kosten rechnet. Erst wenn alle Kosten gedeckt sind, weiß man, ob man Gewinn oder Verlust gemacht hat.
Richtig! Der Gewinn eines Unternehmens wird berechnet, indem man alle Einnahmen minus alle Kosten rechnet. Erst wenn alle Kosten gedeckt sind, weiß man, ob man Gewinn oder Verlust gemacht hat.
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Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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