Arbeitsumfeld
Du arbeitest meist in Werkstätten und Produktionshallen, teils am Flugplatz. Im Team baust, prüfst und reparierst du Leichtflugzeuge.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Leichtflugzeugbauer/in
Du arbeitest meist in Werkstätten und Produktionshallen, teils am Flugplatz. Im Team baust, prüfst und reparierst du Leichtflugzeuge.
Die Ausbildungsvergütung steigt meist jährlich und hängt von Betrieb, Region und Tarif ab. Später zählen Erfahrung, Aufgaben und Weiterbildungen.
Die Luftfahrt entwickelt sich ständig weiter. Als Leichtflugzeugbauer arbeitest du direkt an Technologien von morgen mit.
Technisches Verständnis, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein, aber auch Interesse an Mathe, Physik und Technik.
Als Leichtflugzeugbauer baust du Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtfluggeräte und kleinere Motorflugzeuge. Du entwirfst Leichtfluggeräte aus Faserverbundstoffen, Leichtmetall und gelegentlich Holz und arbeitest dabei nach technischen Plänen. Du fertigst einzelne Bauteile an, setzt sie zu Baugruppen zusammen und machst Zwischen- und Endmontage. Außerdem prüfst du die Technik mit Checklisten, führst Testläufe durch und setzt Leichtfluggeräte bei Schäden wieder instand.
Typische Aufgaben:
Ein Leichtflugzeugbauer arbeitet vor allem in Werkstätten und Produktionshallen im Segel- und Leichtflugzeugbau. Je nach Auftrag bist du auch mal im Freien oder direkt am Flugplatz im Einsatz. Typisch sind kleine und mittlere Industriebetriebe, die Segel- und Leichtflugzeuge bauen.
Die Arbeitszeiten können sich von Betrieb zu Betrieb unterscheiden. In der Regel ist es meist eine klassische 40-Stunden-Woche, in der von Montag bis Freitag gearbeitet wird. Bei größeren Unternehmen kann aber auch Schichtarbeit möglich sein.
Info: Vor und während der Flugsaison (April bis Oktober) herrscht für die Leichtflugzeugbauer Hochbetrieb. Insbesondere in kleinen Betrieben kann in dieser Zeit die ein oder andere Überstunde anfallen.
Die Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer ist dual aufgebaut: Du arbeitest im Ausbildungsbetrieb und besuchst die Berufsschule. Der Unterricht läuft an einzelnen Wochentagen oder als Blockunterricht. Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres machst du eine Zwischenprüfung. Nach dem 3. Ausbildungsjahr folgt die Abschlussprüfung.
In Vollzeit dauert die Ausbildung zur Leichtflugzeugbauerin 3 Jahre. Teilzeit ist möglich; dann dauert sie höchstens 4,5 Jahre.
Im Betrieb lernst du, wie man Kunststoffteile schneidet, bohrt, verformt und verbindet. Du stellst Teile für Leichtflugzeuge her, behandelst Oberflächen, richtest Maschinen ein und montierst, wartest und setzt Leichtflugzeuge instand. In der Berufsschule lernst du alles zu Fachrechnen, Fachzeichnen, Technologie, Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Leichtflugzeugbauerin gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen – du brauchst also keinen bestimmten Schulabschluss. Trotzdem achten Ausbildungsbetriebe bei der Auswahl oft auf Dinge wie deinen Schulabschluss und deine persönlichen Eigenschaften.
In der Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer erhältst du im 1. Ausbildungsjahr 928 bis 1.230 Euro brutto im Monat, im 2. Ausbildungsjahr 978 bis 1.280 Euro und im 3. Ausbildungsjahr 1.044 bis 1.370 Euro. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 928 bis 1.230 Euro |
| 2. Jahr | 978 bis 1.280 Euro |
| 3. Jahr | 1.044 bis 1.370 Euro |
Als Leichtflugzeugbauer verdienst du zum Einstieg etwa 2.400 bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung verdienen die meisten Leichtflugzeugbauer 3.400 Euro bis 4.000 Euro brutto im Monat. Später sind bis zu 7.000 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche, Betrieb und Berufserfahrung unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 2.400 bis 3.000 Euro |
| 2. Jahr | 3.400 bis 4.000 Euro |
| 3. Jahr | bis zu 7.000 Euro |
Für die Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer bewirbst du dich bei einem Ausbildungsbetrieb. Der Betrieb wählt aus, wer die Ausbildungsstelle bekommt – nach eigenen Kriterien, zum Beispiel nach der schulischen Vorbildung.
Schau vor der Bewerbung in die Stellenausschreibung, welche Anforderungen und Unterlagen der Betrieb nennt.
Typische Bewerbungsunterlagen:
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