Ausbildung zum/zur Medizinische/r Dokumentationsassistent/in

Sugar image big ausbildung medizinischer dokumentationsassistent 1
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2-3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in

Wusstest du schon, dass...

  • in den USA jeder Patient selber entscheiden darf, ob für ihn eine persönliche Krankenakte geführt wird? Diese kann er sich auch jederzeit aushändigen lassen.
  • selbst Angaben zu deiner Brille unter die Medizinischen Daten fallen und in deiner persönlichen Krankenakte auftauchen können?
  • mit Hilfe der Medizinischen Dokumentation beispielsweise das Risiko für einen Herzinfarkt berechnet werden kann?
  • Bluthochdruck und Rückenschmerzen die am häufigsten diagnostizierten Krankheiten der Deutschen sind?
  • für die Vollständigkeit der eigenen Krankenakte der Patient selbst zuständig ist?

Darüber hinaus lernst du in der Ausbildung als Medizinischer Dokumentationsassistent natürlich Fachwissen für die EDV-gestützte Erfassung all der medizinischen Daten, die du zuvor kennengelernt hast. Du schreibst nämlich nicht einfach alles nur auf ein Blatt Papier: Du musst alles ganz akribisch in einem Computer eintippen, besondere Formulare verwenden und dich mit bestimmten Programmen auskennen. Das heißt, dass dir in der Schule nicht nur Fächer wie Anatomie, Krankheitslehre oder Laborkunde auf dem Stundenplan begegnen werden, sondern dich auch viele Stunden Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbanken erwarten. Du lernst außerdem, mit Statistik-Programmen umzugehen, da du später auch selbstständig Statistiken erstellen sollst. Die Ausbildung als Medizinischer Dokumentationsassistent ist etwas für Spezialisten mit Feingefühl. Durch die immer komplexeren Behandlungsmethoden, die heutzutage angewendet werden, fällt eine Vielzahl von Daten an, die zum einen für die spätere Abrechnung vom Arzt festgehalten werden und zum anderen für weitere Behandlungsschritte verfügbar gemacht werden müssen. So lässt sich leicht nachvollziehen, welche Untersuchungen bei einem Patienten bereits durchgeführt wurden und vielleicht sogar abschätzen, ob in den nächsten Jahren das Risiko für einen Herzinfarkt besteht. Denn Daten sind auch dafür da, um von dir in der Ausbildung als Medizinischer Dokumentationsassistent ausgewertet zu werden.  

Du wirst also zum Experten für die Datenerfassung, -sicherung und -pflege im Gesundheitswesen ausgebildet. Dafür solltest du neben organisatorischen Fähigkeiten, ein sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen mitbringen. Auch ist es wichtig, dass du immer sorgfältig und konzentriert arbeitest. Und wenn du das erstmal alles drauf hast, dann hast du nach deiner Ausbildung als Medizinischer Dokumentationsassistent verschiedene Möglichkeiten, wo du arbeiten kannst. Ganz besonders benötigen Kliniken, Krankenhäuser und Arztpraxen deine Unterstützung. Du kannst aber genauso gut auch bei Unternehmen aus der Pharmaindustrie arbeiten, beim Gesundheitsamt oder bei Krankenkassen und -versicherungen.

Du solltest Medizinische/r Dokumentationsassistent/in werden, wenn …
  1. du gerne mit dem Computer arbeitest.
  2. Zahlen und Statistiken dir keine Angst einjagen.
  3. dich medizinisches Fachwissen brennend interessiert.
Du solltest auf keinen Fall Medizinische/r Dokumentationsassistent/in werden, wenn …
  1. es dir schwer fällt, lange Zeit vor einem Computerbildschirm zu sitzen.
  2. du dich bei zu vielen Fachbegriffen mal gerne verhaspelst.
  3. Krankenhäuser und Arztpraxen dein persönlicher Alptraum sind.
Das Medizinische/r Dokumentationsassistent/in-Quiz
Frage / 3

Wenn der Arzt von der Anamnese spricht, meint er ..?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, wenn der Arzt von der Anamnese spricht, meint er damit die systematische Befragung des Patienten, um herauszufinden, welches seine Symptome sind und wie seine gesundheitliche Vorgeschichte aussieht.
Richtig! Wenn der Arzt von der Anamnese spricht, meint er damit die systematische Befragung des Patienten, um herauszufinden, welches seine Symptome sind und wie seine gesundheitliche Vorgeschichte aussieht.

Wofür wird die medizinische Dokumentation auch gebraucht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, medizinische Dokumentation dient gleichzeitig auch als Beweis für die Leistungsabrechnung vom Arzt.
Richtig! Die medizinische Dokumentation dient gleichzeitig auch als Beweis für die Leistungsabrechnung vom Arzt.

Was versteht man unter der Ärztlichen Schweigepflicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, die ärztliche Schweigepflicht besagt, dass der Arzt über das, was ihm von den Patienten anvertraut wird, Stillschweigen bewahren muss. Diese Schweigepflicht gilt auch für dich als Medizinischer Dokumentationsassistent.
Richtig! Die ärztliche Schweigepflicht besagt, dass der Arzt über das, was ihm von den Patienten anvertraut wird, Stillschweigen bewahren muss. Diese Schweigepflicht gilt auch für dich als Medizinischer Dokumentationsassistent.
Dein persönliches Ergebnis Du hast 0 von 3 Fragen richtig beantwortet!
Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
Du möchtest Eva etwas zu diesem Beruf fragen oder Feedback geben?
Eva kontaktieren
Bewirb dich vor allen anderen für diesen Beruf mit unserem Jobletter
Handdrawn arrow mine shaft Benachrichtigungen aktivieren
  • Passende Jobs direkt in deiner Nähe
  • Sofort Bescheid wissen, sobald es neue Stellen gibt
  • Alles komplett kostenlos