Ausbildung als Medizinischer Dokumentar/in

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Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

Medizinischer Dokumentar/in

Egal ob du deinem Arzt einen Besuch abstattest, im Krankenhaus operiert werden musst oder die Pharmaindustrie ein neues Mittel erforscht: Es fallen jede Menge medizinische Daten an. Die müssen natürlich festgehalten werden. Entweder damit Ärzte sie später wieder zur Hand haben oder damit sie ausgewertet werden können. Genau für diesen Job werden Experten gebraucht, die in der Ausbildung als Medizinischer Dokumentar oder als Medizinische Dokumentarin herangezogen werden. In deiner Ausbildung baust du daher sowohl medizinisches Wissen, als auch Kenntnisse von Computerprogrammen auf. Medizin meets Software ist also das Motto dieser spannenden Ausbildung. 

Die Ausbildung als Medizinischer Dokumentar findet in einer Berufsfachschule statt. Es handelt sich also nicht um eine duale Ausbildung, die du in einem Betrieb absolvierst. Vielmehr erlernst du den Beruf in einem Klassenverband. Hier stehen erst einmal die medizinischen Grundlagen auf dem Plan. Da medizinische Daten in Fachsprache eingegeben werden, musst du diese natürlich in- und auswendig kennen. Das hat ein wenig den Charakter vom Vokabellernen, das du ja aus der Schule längst kennst. So wird aus der bekannten Erkältung eine Sinusitis und aus Bluthochdruck eine Hypertonie. Neben den Fachbegriffen lernst du den Menschen mit seiner gesamten Anatomie kennen und erfährst alles Wissenswerte über Krankheiten.

Neben dem medizinischen Wissen wirst du nun die verschiedenen Datenverarbeitungsprogramme kennenlernen. Wie werden Daten in einen Computer eingegeben? Wie können Daten analysiert und aufbereitet werden? Du lernst sogar, wie man so eine Software selbst programmiert oder entscheidet, welche Software die beste für ein bestimmtes Anliegen ist. 

Wusstest du schon, dass...

  • Hunde eine Unterzuckerung bemerken, ehe es der Betroffene selbst wahrnehmen kann?
  • Ärzte das Schlaganfall-Risiko mit Hilfe einer Software ganz einfach berechnen können?
  • sich das weltweite Datenvolumen so schnell vergrößert, dass es sich alle zwei Jahre verdoppelt?
  • du mit Blutgruppe 0 negativ Universalspender bist und jedem anderen Menschen Blut spenden kannst?
  • nur 2% aller erforschten und neuentwickelten Medikamente auch für den Markt zugelassen werden?

Gewappnet mit diesem Können, kannst du nach deiner Ausbildung als Medizinischer Dokumentar in Krankenhäusern und großen Arztpraxen Fuß fassen, aber auch in der medizinischen Forschung. Du kannst bei der Erforschung neuer Medikamente und Therapiemethoden mitarbeiten, Krankheitsverläufe nachzeichnen und analysieren oder Krankenkassen bei der Abrechnung der Kosten helfen. Die meiste Zeit wirst du am Computer verbringen. Kommunikativ und offen solltest du aber trotzdem sein, denn du hast meistens ein Team um dich herum, mit dem du zusammenarbeitest.  

Mitbringen solltest du natürlich auch ein Händchen für den Umgang mit Software und Technik und viel Interesse an der Medizin. Es sollte dir leicht fallen, dich lange zu konzentrieren und du solltest sehr sorgfältig und verantwortungsbewusst sein. Auch Zahlen und Statistiken sollten dir liegen. Bereits während deiner schulischen Ausbildung als Medizinischer Dokumentar lernst du das Berufsleben kennen. So absolvierst du ein Pflichtpraktikum, beispielsweise in einem Krankenhaus oder einem Pharmakonzern, in dem du dein bis dahin gesammeltes Wissen endlich anwenden darfst. Nach drei Jahren beendest du deine Ausbildung mit einer Prüfung und kannst dir deine erste feste Anstellung suchen. 
Du solltest Medizinischer Dokumentar/in werden, wenn …
  1. Medizin dich so richtig begeistert.
  2. du dich dafür interessierst, wie Computerprogramme entstehen.
  3. Der Umgang mit Zahlen und Statistiken kein Problem für dich ist.
Du solltest auf keinen Fall Medizinischer Dokumentar/in werden, wenn …
  1. du dich nicht lange konzentrieren kannst.
  2. das Lernen von Fachbegriffen dir immer schon super schwer gefallen ist.
  3. Arbeit vor dem PC so gar nicht dein Ding ist.
Das Medizinischer Dokumentar/in-Quiz
Frage / 3

Wird eine Anästhesie an dir durchgeführt, wirst du…

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, eine Anästhesie bedeute nichts anderes, als jemanden in Narkose zu legen. Medizinische Fachbegriffe werden deine täglichen Begleiter werden.
Richtig! Eine Anästhesie bedeute nichts anderes, als jemanden in Narkose zu legen. Medizinische Fachbegriffe werden deine täglichen Begleiter werden.

Was versteht man unter „open data“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, unter „open data“ versteht man Daten, die jedem im öffentlichen Interesse zur Verfügung gestellt werden müssen.
Richtig! Unter „open data“ versteht man Daten, die jedem im öffentlichen Interesse zur Verfügung gestellt werden müssen.

In der Pädiatrie werden …

Leider falsch! : Die richtige Antwort ist Nummer 3, die Pädiatrie ist die Kinderheilkunde.
Richtig! Die Pädiatrie ist die Kinderheilkunde.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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