Ausbildung zum/zur Milchtechnologe/-technologin

Sugar image big ausbildung zum milchtechnologen
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 910-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro

Milchtechnologe/-technologin

Aber nicht nur die reine Herstellung von Milcherzeugnissen gehört zu deinen Aufgaben. Du musst zusätzlich Kühl-, Butterungs- und Käsereimaschinen überwachen. Das heißt, dass du auch während des Herstellungsprozesses immer wieder kontrollierst, ob alles so funktioniert wie es soll und die Qualität der Produkte stimmt. Dazu führst du immer wieder Qualitätskontrollen durch, sowohl bei den Zwischen- als auch bei den Endprodukten. Sind die Milcherzeugnisse fertig, bist du auch dafür verantwortlich, dass sie hygienisch verpackt beziehungsweise abgefüllt werden. Alles in allem lernst du in der Ausbildung zum Milchtechnologen den gesamten Prozess bei der Herstellung von Milchprodukten kennen. Dabei bereitest du die einzelnen Arbeitsschritte vor, nimmst die einzelnen Maschinen und Anlagen in Betrieb, reinigst diese auch und achtest immer ganz penibel darauf, dass die Hygienevorschriften bei jedem Arbeitsschritt eingehalten werden.  

 

Wusstest du schon, dass...

  • die Buttermilch ein säuerlich schmeckendes milchiges Getränk ist, welches als Nebenprodukt bei der Butterherstellung entsteht?
  • im Handel in der Europäischen Union „Milch“ nur Milch von Kühen bezeichnen darf. Laut Paragraph 2 der Milchverordnung muss bei Milch von anderen Säugetieren die Tierart genannt werden, wie beispielsweise Schafmilch oder Ziegenmilch.
  • Milch einen natürlichen Fettgehalt von ca. 4,2 % hat? Erst durch das Zentrifugieren kann der Fettgehalt eingestellt werden.
  • ein ausreichender Milchkonsum Bluthochdruck, Herzinfarkt und Übergewicht vorbeugen kann?
  • Milchprodukte eines der Hauptnahrungsmittel in Deutschland sind?

Da du mit dem empfindlichen Produkt Rohmilch arbeiten wirst, sind Verantwortungsbewusstsein im Hinblick auf die Hygienemaßnahmen und Sorgfalt ganz wichtig in diesem Beruf. Auch Mischverhältnisse musst du ab und zu ausrechnen, weswegen Mathematik in der Ausbildung zum Milchtechnologen ein wichtiges Fach ist. Arbeiten wirst du hauptsächlich in Molkereien, Käsereien und anderen milchverarbeitenden Betrieben. Aber auch in milchwirtschaftlichen Forschungsanstalten kannst du eine Anstellung finden.

Du solltest Milchtechnologe/-technologin werden, wenn …
  1. du dich am liebsten den ganzen Tag von Milch ernähren würdest.
  2. die Arbeit am Schreibtisch dich langweilen würde.
  3. körperliche Anstrengung dir nichts ausmacht.
Du solltest auf keinen Fall Milchtechnologe/-technologin werden, wenn …
  1. bereits der Geruch von Milch für dich unerträglich ist.
  2. du dir nicht vorstellen kannst an großen Maschinen zu arbeiten.
  3. es für dich wichtig ist, dass du bei deiner Arbeit sitzen kannst.
Das Milchtechnologe/-technologin-Quiz
Frage / 3

Wie lange ist H-Milch haltbar?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, H-Milch ist bei mindestens 135 Grad ultrahoch erhitzt und daher ungekühlt und ungeöffnet mindestens 6 bis 8 Wochen haltbar.
Richtig! H-Milch ist bei mindestens 135 Grad ultrahoch erhitzt und daher ungekühlt und ungeöffnet mindestens 6 bis 8 Wochen haltbar.

Wofür können Milchnebenprodukte weiterverwendet werden?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Milchnebenprodukte werden zum Beispiel auch in der Kosmetikherstellung verwendet, um besondere Cremes herzustellen oder auch Salben. Häufig werden dazu Produkte aus Ziegenbutter verwendet.
Richtig! Milchnebenprodukte werden zum Beispiel auch in der Kosmetikherstellung verwendet, um besondere Cremes herzustellen oder auch Salben. Häufig werden dazu Produkte aus Ziegenbutter verwendet.

Wie nennt man das Verfahren, mit welchem Milch haltbar gemacht wird?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, durch die Homogenisierung wird die in der Milch vorhandene Fettglobule reduziert. So rahmt die Milch nicht auf und ist leichter verträglich.
Richtig! Durch die Homogenisierung wird die in der Milch vorhandene Fettglobule reduziert. So rahmt die Milch nicht auf und ist leichter verträglich.
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Dieses Profil wurde von Marina geschrieben
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