Ausbildung zum Polsterer machen
Polsterer/Polsterin

2 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 660 Euro
2. Ausbildungsjahr 710 Euro
3. Ausbildungsjahr 770 Euro
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Ausbildung zum
Polsterer

Klassische duale Berufsausbildung

Was gibt es Schöneres, als sich nach einem langen Tag zur Entspannung auf das Sofa zu legen oder ins Bett zu kuscheln? In der Ausbildung zum Polsterer lernst du, diesen alltäglichen Moment für uns alle zu einem wahren Entspannungserlebnis zu machen. Gemütliche Matratzen herstellen, alte Familienerbstücke wieder aufbessern oder wertvolle alte Ledersessel restaurieren – all das sind Aufgaben, die dir in der Ausbildung zur Polsterin begegnen werden.

Wenn du gerne mit unterschiedlichen Materialien arbeitest, ist diese Ausbildung die perfekte Wahl für dich: Holz, Stoffe, Leder und Farben – mit all diesen Materialien arbeitest du Tag für Tag, um Möbelstücke herzustellen, die gleichermaßen schön anzusehen und gemütlich sind. Dabei ist es in jedem Fall sehr wichtig, auf die Wünsche des Kunden einzugehen. Beratungsgespräche und Kundentermine zählen daher genauso zu der täglichen Arbeit eines Polsterers wie das Handwerk an sich.

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Ein so vielfältiger und abwechslungsreicher Arbeitsalltag bedarf natürlich einer ebenso vielseitigen wie fundierten Ausbildung. In der Ausbildung zum Polsterer wirst du daher in vielen unterschiedlichen Bereichen geschult. In der Berufsschule lernst du zum Beispiel das Berechnen von Flächen für Stoffzuschnitte oder wie du am besten mit deinen Kunden und Vorgesetzten sprechen solltest. Weil die eingesetzte Technologie und die Aufgabenfelder aber immer komplexer werden, ist das nicht gerade einfach. Du solltest den Unterricht also auf jeden Fall aufmerksam verfolgen. Wie du das Gelernte dann in der Praxis umsetzen kannst, der Umgang mit den verschiedenen Werkstoffen sowie das Bedienen von großen Bespannungsmaschinen sind fest in die Ausbildung im Betrieb integriert. Nähen, dekorieren und verschönern gehen bei diesem Beruf mit harter körperlicher Arbeit einher, denn die Möbelstücke sind meist schwer und unhandlich. So ist es wichtig, dass die Polsterer im Team arbeiten und einander gegenseitig helfen.


Wusstest du schon, dass...

  • …Polstermöbel früher mit Stroh gefüllt wurden, um die Bequemlichkeit zu erhöhen?
  • …noch heute echtes Rosshaar zum Restaurieren alter Polstermöbel benutzt wird?
  • …Filz als Bezugsstoff für unterschiedlichste Möbel wieder voll im Trend ist?
  • …Polsterer nicht nur das Polster selbst, sondern auch die Gestelle der Polstermöbel herstellen?
  • …es Polstereibetriebe gibt, die sich auf die Herstellung von Matratzen spezialisiert haben?

Aber nicht nur handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit sind gefragte Fähigkeiten eines Polsterers: Wichtig ist auch das „Auge fürs Detail“. Welche Farben passen zusammen? Welche Stoffe kann man mit welchen anderen Materialien kombinieren? Ist ein knallpinker Bezug wirklich die richtige Wahl für den antiken Sessel von Oma? Einen ästhetischen Anspruch solltest du für die Ausbildung zur Polsterin auf jeden Fall mitbringen. Der gestalterische Wille und ein hohes Maß an Genauigkeit gehören auf jeden Fall zu den Hauptvoraussetzungen eines Polsterers.

Polsterer sind dabei nicht nur in der Möbelbranche gefragt – da wir alle auf langen Autofahrten gerne bequem sitzen wollen, ist das Polsterhandwerk ein wichtiger Teil der Kfz-Herstellung und -Einrichtung. Die Ausbildung zum Polsterer kannst du demnach nicht nur in klassischen Polstereien, sondern teilweise auch bei Kfz-Ausstattern und Oldtimer-Werkstätten absolvieren. 

Autor:

Du solltest Polsterer werden, wenn...

  1. ...es dich stolz macht, etwas mit deinen eigenen Händen zu bauen.
  2. ...handwerkliches Geschick zu deinen Talenten zählt.
  3. ...du ein Gefühl für Farben und Muster hast.

Du solltest auf keinen Fall Polsterer werden, wenn...

  1. ...Teamarbeit nichts für dich ist.
  2. ...eine Allergie gegen Hausstaubmilben oder ähnliches hast.
  3. ...körperliche Arbeit dir keinen Spaß macht.

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