Ausbildung als Staatlich anerkannte/r Präparationstechnische/r Assistent/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Bewerbung als Staatlich anerkannte/r Präparationstechnische/r Assistent/in

Die Schulzeit ist vorbei, dein Abschlusszeugnis hältst du stolz in Händen und kannst dich nicht entscheiden, wo es dich beruflich hinzieht? Du möchtest gerne kreativ arbeiten und etwas mit deinen Händen schaffen, aber auf der anderen Seite reizt dich auch die naturkundliche Ecke mit Fächern wie Biologie, Geologie und Medizin? Wie gut, dass es einen Ausbildungsberuf gibt, der all deine Interessengebiete abdeckt: Nämlich der Staatlich anerkannte Präparationstechnische Assistent. Weil es sich hier um eine schulische Ausbildung handelt, bewirbst du dich auch nicht bei einem Unternehmen, sondern direkt bei einer Fachschule, die diesen Beruf anbietet. Was du bei deiner Bewerbung sonst noch so beachten musst, verraten wir dir jetzt. 

Bevor du dich an den Schreibtisch setzt und in die Tasten haust, solltest du dir überlegen, für welchen Fachbereich du dich besonders interessierst. Möchtest du am liebsten Fossilien und Steine präparieren oder Tier- und Pflanzenmaterial für die Schaukästen dieser Welt hübsch machen? Dann bewirbst du dich am besten für den Bereich Biologie beziehungsweise Geowissenschaften/Geologie. Möchtest du deine Ausbildung im medizinischen Bereich machen und dich dem menschlichen Körper widmen, gibt es eine Besonderheit: Du musst über 18 sein.

Falls du dir unsicher bist, was dir am ehesten liegt, kannst du natürlich auch jederzeit bei der zuständigen Fachschule anrufen und fragen, ob man dir genauere Berufsinformationen zu den einzelnen Bereichen geben kann. Im besten Fall erfährst du dann auch direkt, an wen du deine Unterlagen adressieren sollst. „Sehr geehrte Damen und Herren“ klingt im Anschreiben nämlich immer so unpersönlich.

 

Deine Bewerbung besteht grundsätzlich immer aus drei Teilen: Deinem Anschreiben, deinem Lebenslauf und deinen Zeugnissen. In deinem Anschreiben geht es vor allem darum, dem Empfänger klarzumachen, warum gerade du der perfekte Kandidat für diese Ausbildung bist. Was reizt dich an der Arbeit eines Präparators? Macht es dir Spaß, wissenschaftlich zu arbeiten? Kannst du dich so sehr für eine Sache begeistern, dass du dich auch mal eine längere Zeit nur damit beschäftigen kannst? Das sind nämlich zum Beispiel wichtige Eigenschaften, die Präparatoren mitbringen sollten. Was gar nicht gern gesehen wird, sind Bewerber, die sich einfach nur mal einen toten Körper aus der Nähe angucken wollen. Denn ein guter Präparator behandelt jedes seiner Werke mit großem Respekt.

 

In deinem Lebenslauf gibst du einen kurzen Überblick darüber, wo du zur Schule gegangen bist und was du bei Nebenjobs und bei Praktika so gemacht und gelernt hast. Auch wenn du in deiner Freizeit leidenschaftlich gerne kreativ arbeitest oder dich für Biologie, Chemie oder Medizin interessierst, ist das ein dicker Pluspunkt. Ob deine Schulnoten deinen Spaß an den Naturwissenschaften bestätigen, sieht der Empfänger dann anhand deiner Schulzeugnisse.

 

Die meisten Berufsfachschulen setzen heutzutage auf Bewerbungen per E-Mail oder über spezielle Onlineformulare, wo du deine Dokumente mit ein paar Klicks hochladen kannst. Nur in Ausnahmefällen musst du noch in den Schreibwarenladen laufen und dir eine richtige Mappe für deine Dokumente zulegen.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

„Guten Tag, Ihre Bewerbung hat uns sehr gut gefallen. Wir möchten Sie gerne zu einem Vorstellungsgespräch einladen.“ Das ist natürlich der Anruf, auf den du sehnsüchtig gehofft hast. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt gilt es nur noch, beim persönlichen Kennenlernen genauso zu überzeugen, wie mit deinem Anschreiben. Und dazu gehört natürlich auch das passende Outfit. Bevor dich jetzt die Klamotten-Krise packt, weil du glaubst, nichts Ordentliches im Schrank zu haben, solltest du einmal tief durchatmen und dich entspannen. Denn besonders schick machen musst du dich für den Termin zum Glück nicht. Der Anzug kann also im Schrank bleiben. Wichtig ist vor allem, dass du einen gepflegten Eindruck machst, weil es in den Präparationswerkstätten einige Hygienevorschriften gibt, die auch du natürlich einhalten musst. Dreckige Fingernägel und ungekämmte Haare sind daher ein No-go. Ein schlichtes, einfarbiges Hemd, eine dunkle Hose und feste Schuhe reichen ansonsten vollkommen aus – auch bei den Mädels. Schließlich wirst du in der Ausbildung eher Schutzkleidung statt Krawatte tragen.

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