Ausbildung zum Versicherungsmakler machen
Versicherungsmakler/in

1 freier Ausbildungsplatz
Empfohlener Schulabschluss (Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit unterschiedlich
1. Ausbildungsjahr 564-648 Euro
2. Ausbildungsjahr 774-996 Euro
3. Ausbildungsjahr 978-1259 Euro
Ist das die richtige Ausbildung für dich?
Mach jetzt den kostenlosen Onlinetest

Ausbildung zum
Versicherungsmakler

Weiterbildung

Viele Wege führen nach Rom – das gilt besonders für den Beruf des Versicherungsmaklers. Denn um Versicherungsmakler zu werden, kannst du entweder eine duale Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung, ein (duales) Studium im Bereich Versicherung, eine Weiterbildung zum Fachwirt für Versicherung oder eine Sachkundeprüfung bei der IHK absolvieren. Kunden über die verschiedenen Versicherungsangebote zu beraten, die passenden Pakete zusammenzustellen und Verträge abzuschließen zählen zu deinen Hauptaufgaben als Versicherungsmakler. Du solltest daher nicht nur sehr wortgewandt sondern auch besonders gewissenhaft sein. Je nach Art deiner Ausbildung benötigst du entweder einen mittleren Schulabschluss oder das Abitur. Möchtest du die Sachkundeprüfung bei der IHK ablegen oder an einer Weiterbildung teilnehmen, brauchst du Berufserfahrung in einem entsprechenden Bereich. Da du als Versicherungsmakler in keinem klassischen Arbeitsverhältnis, sondern selbstständig bist, musst du zudem ein Gewerbe anmelden, um den Beruf ausüben zu dürfen.

Als Versicherungsmakler bist du die Schnittstelle zwischen Versicherungskonzern und Kunden. Denn einerseits ist es deine Aufgabe, in Auftrag verschiedener Versicherungsunternehmen möglichst viele Versicherungen an dem Mann zu bringen, auf der anderen Seite musst du das Vertrauen des Kunden gewähren, indem du nur perfekt maßgeschneiderte Angebote übermittelst. Doch mit dem Verkauf einer Versicherungsdienstleistung ist dein Job noch längst nicht getan, denn auch die Verwaltung und Betreuung des Kunden und seines Versicherungsverhältnisses zählt zu deinen Aufgaben. Da die Beratungen oft vor Ort bei den Kunden stattfinden, musst du besonders mobil und flexibel sein. Zum einen, weil du viel Zeit im Auto verbringen wirst, zum anderen weil Beratungen auch außerhalb der klassischen nine-to-five Arbeitszeiten stattfinden. Immerhin sind die Kunden immer König und die haben eben oft erst nach ihrem eigenen Arbeitstag Zeit. 

Neue Jobs zu diesem Beruf per Mail! Jetzt Traumjob starten
Der Jobletter wurde erfolgreich abonniert!

Stehst du noch am Anfang deiner Berufslaufbahn, dann sind zwei Ausbildungsarten ganz besonders gut geeignet, um Versicherungsmakler zu werden: Die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung oder das duale Studium Versicherung. Für die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung bringst du optimaler Weise einen mittleren Schulabschluss oder das Abitur mit. Während der Ausbildung wirst du auf deine zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Du erfährst wie Kunden bestens beraten und informiert werden. Argumentationsstärke und Wortgewandtheit sollte dir daher schon im Blut liegen. Doch es geht nicht nur darum wie man verkauft - so kannst du nur dann gut beraten, wenn du einen Überblick über die verschiedensten Versicherungsleistungen hast. Ebenso erfährst du, wie die Kunden nach Abschluss ihrer Versicherung betreut werden. Was passiert wenn ein Schaden eingereicht wird, wie wird der Schaden geprüft, welche Schritte werden eingeleitet? Abgerundet wird die Ausbildung durch die Teilnahme am Berufsschulunterricht. Wählst du das duale Studium Versicherung, lernst du nicht nur das Leben in einem Versicherungsunternehmen kennen, sondern bist auch an der Hochschule zu finden. Voraussetzung für ein Studium ist die (Fach-) Hochschulreife.

Wusstest du schon, dass...

  • …Makler auch als Broker bezeichnet werden?
  • …die erste Versicherung auf kaufmännischer Grundlage eine Seeversicherung für den Mittelmeerraum war? Der älteste Vertrag stammt übrigens aus dem Jahr 1347.
  • …sich schon im zweiten Jahrtausend vor Christi Menschengruppen aus Babylonien zusammengetan haben, um Schäden einzelner gemeinsam zu ersetzen – damit handelten sie schon damals nach dem Grundprinzip einer Versicherung.
  • …Kranken-, Haftpflicht- oder Hausratversicherungen kennen ja die meisten, aber wusstest du, dass du dich auch gegen eine Entführung durch Aliens, eine Pechsträhne beim Lotto oder dem „Nein“ am Traualtar versichern kannst?

Nach deiner Ausbildung beziehungsweise deinem dualen Studium ist der erste Schritt Richtung Maklerlaufbahn getan. Nun kannst du ein Gewerbe anmelden und eine Gewerbeerlaubnis für die Versicherungsvermittlung erlangen. Um diese zu bekommen, brauchst du den Nachweis über die notwendige Sachkunde, eine ausreichende Deckung in der Berufshaftpflichtversicherung und musst nachweisen, dass deine Vermögensverhältnisse geordnet sind. Als Sachkundenachweis dient deine abgeschlossene Ausbildung. Alternativ kannst du auch an einer Weiterbildung zum Fachwirt für Versicherung oder eine Sachkundeprüfung bei der IHK teilnehmen. Für den zweiten Schritt wirst du als angehender Kundenberater selbst zum Kunden, denn ohne Berufshaftpflichtversicherung darfst du nicht als Makler arbeiten. Mit dem Nachweis über deine geordneten Vermögensverhältnisse belegst du, dass du finanziell in der Lage bist, eine selbstständige Tätigkeit auszuüben, ohne dass ein Risiko für deine Kunden besteht. Kannst du alle Voraussetzungen erfüllt, steht deiner Karriere nichts mehr im Weg.

Du solltest Versicherungsmakler werden, wenn...

  1. ...Wortgewandtheit eine deiner Stärken ist.
  2. ...du sehr gewissenhaft bist.
  3. ...es dir leicht fällt im Zahlenwald immer den Überblick zu behalten.

Du solltest auf keinen Fall Versicherungsmakler werden, wenn...

  1. ...es dir schwer fällt, andere zu überzeugen.
  2. ...du geregelte Arbeitszeiten haben möchtest.
  3. ...ein fester Arbeitsplatz für dich sehr wichtig ist.

Das Versicherungsmakler-Quiz

Was ist eine Versicherungspolice?



Weiter

Das könnte dich auch noch interessieren

Keine Ahnung wie du dich bewerben sollst? Die Ausbildung.de Bewerbungstipps Lass dich inspirieren Berufe nach Themen

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.