Ausbildung zum/zur Alltagsbetreuer/in

Sugar image big ausbildung zum alltagsbetreuer
Empf. Schulabschluss:
ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
sehr unterschiedlich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 300-750 Euro
2. Jahr: 300-750 Euro
3. Jahr:

Alltagsbetreuer/in

Wusstest du schon, dass...

  • es den Beruf erst seit 2008 gibt?
  • du nach der zweijährigen Ausbildung automatisch den Hauptschulabschluss hast, wenn du vorher keinen Abschluss hattest?
  • es neben Alltagsbetreuer noch weitere Berufsbezeichnungen wie Alltagsbegleiter, Betreuungsassistent und Betreuungskraft gibt?
  • du die Ausbildung zum Alltagsbetreuer auf bis zu ein Jahr verkürzen kannst, wenn du bereits maßgebliche praktische Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hast?
  • die Weiterbildungen zum Alltagsbetreuer durch die Agentur für Arbeit gefördert werden können?

Welchen Abschluss brauche ich als Alltagsbetreuer?

Für die Ausbildung als Alltagsbetreuer ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Hast du einen Real- oder Hauptschulabschluss, erhöht das natürlich deine Chancen, an einer Berufsfachschule angenommen zu werden.  

Muss ich noch weitere Voraussetzung für die Ausbildung als Alltagsbetreuer erfüllen?

Ohne gute Deutschkenntnisse geht in dieser Ausbildung nichts. Du solltest dich aber nicht nur verständigen können, sondern auch körperlich topfit sein – das musst du dir sogar von einem Arzt mit einem Attest bestätigen lassen, das nicht älter als drei Monate ist. In manchen Fällen musst du zusätzlich ein Vorpraktikum nachweisen. Es gibt auch Schulen, die vor der Einschreibung bereits einen abgeschlossenen Vertrag mit einer Einrichtung sehen wollen, in der du die praktischen Phasen verbringst.    

Was muss ich für ein Typ sein, um Alltagsbetreuer zu werden?

Du bist einfühlsam, aber auch distanziert: Jede hilfebedürftige Person ist anders. Das bedeutet, dass du Einfühlungsvermögen beweisen und zu jedem einen individuellen Zugang finden musst. Allerdings solltest du dabei beispielsweise Krankheiten oder Sterbefälle nicht zu nah an dich ranlassen.  

Du bist offen: Auf deine Patienten zugehen, sich für ihr Leben interessieren oder Gesprächsthemen finden – ein kommunikatives Wesen ist ein Muss.  

Du bist geduldig: Mal keine Lust auf das Mittagessen oder auf die täglichen Gymnastikübungen, auch deine Patienten können manchmal ganz schön störrisch sein. In diesem Fall ist Geduld dein Freund und Helfer. 
Du solltest Alltagsbetreuer/in werden, wenn …
  1. Mitgefühl und Verständnis bei dir großgeschrieben werden.
  2. dein Kopf voller Ideen ist, was du in der Freizeit anstellen kannst.
  3. du sowohl zuhören als auch erzählen kannst.
Du solltest auf keinen Fall Alltagsbetreuer/in werden, wenn …
  1. du auch Zuhause nie aufräumst oder kochst.
  2. Berührungsängste bei dir an der Tagesordnung sind.
  3. du dich nicht länger als eine Stunde mit jemandem unterhalten kannst.
Das Alltagsbetreuer/in-Quiz
Frage / 3

Was sind gerontopsychiatrische Phänomene?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, als gerontopsychiatrische Phänomene werden psychische Erkrankungen bei Senioren bezeichnet.
Richtig! Als gerontopsychiatrische Phänomene werden psychische Erkrankungen bei Senioren bezeichnet.

Bei welcher Krankheit spielt die Validation eine entscheidende Rolle?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, bei Demenz spielt die Validation eine entscheidende Rolle. Es ist eine Methode und eine Einstellung im Umgang mit demenzkranken Personen.
Richtig! Bei Demenz spielt die Validation eine entscheidende Rolle. Es ist eine Methode und eine Einstellung im Umgang mit demenzkranken Personen.

Wie viele Pflegegrade gibt es?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, es gibt fünf Pflegegrade. Der Pflegegrad eins bis vier tritt bei geringer bis schwerster Beeinträchtigung der Selbstständigkeit ein, während der Pflegegrad fünf bei schwerster Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung greift.
Richtig! Es gibt fünf Pflegegrade. Die Pflegegrade eins bis vier treten bei geringer bis schwerster Beeinträchtigung der Selbstständigkeit ein, während der Pflegegrad fünf bei schwerster Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung greift.
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Dieses Profil wurde von Margarethe geschrieben
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