Ausbildung als Alltagsbetreuer/in

Empf. Schulabschluss:
Ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
sehr unterschiedlich
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Karrierepfad Alltagsbetreuer/in

Ausbildung zum Alltagsbetreuer

Nach erfolgreichen zwei Jahren hast du die unterschiedlichsten Personen betreut, weißt mit guten sowie schlechten Stimmungen umzugehen und kannst verschiedene Bewegungsübungen vormachen, die bei Senioren für Begeisterung und einen lockeren Hüftschwung sorgen. Mit körperlicher Fitness allein bringst du deine Karriere allerdings nicht voran. Zum Glück gibt es verschiedene Weiterbildungsangebote, die dir helfen.  

Verpflichtende Fortbildungen

Auch als Alltagsbetreuer hast du nie ausgelernt. Aus diesem Grund musst du jährlich auf eine Fortbildung, die mindestens zwei Tage dauert. Diese soll frischen Wind in deinen Berufsalltag bringen, wenn beispielsweise neue Möglichkeiten zur Beschäftigung besprochen werden. Zusätzlich kannst du dich hier mit anderen Teilnehmern über Erfahrungen und Probleme austauschen.   

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten

Mit einem Hauptschulabschluss wird es schwierig, beispielsweise eine Ausbildungsstelle als Altenpfleger zu finden. Nach der zweijährigen Ausbildung zum Alltagsbetreuer sieht das schon ganz anders aus. Es gibt nämlich durchaus Einrichtungen, die sich für Bewerber mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung entscheiden. Manchmal wird zusätzlich mehrjährige Berufserfahrung gefordert.  

Fachwirt

Wenn du dich nach einer zweijährigen Ausbildung „staatlich anerkannter Alltagsbetreuer“ nennen darfst und mindestens ein Jahr lang Patienten betreut hast, könnte die Weiterbildung zum Fachwirt für dich interessant sein. In deinem Fall würde der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen gut passen, also eine kaufmännische Weiterbildung. Hast du allerdings keine Berufsausbildung, sondern einen Lehrgang zum Alltagsbetreuer gemacht, musst du mindestens fünf Jahre Berufserfahrungen vorweisen. Anschließend darfst du nämlich in einer Führungsposition arbeiten und beispielsweise ein Seniorenheim leiten. Dadurch unterscheidet sich nicht nur dein späterer Arbeitsbereich von deinem beruflichen Alltag als Alltagsbetreuer, sondern auch dein Gehalt fällt höher aus.  

Studium

Mit dem staatlich anerkannten Ausbildungsabschluss darfst du zwar nicht an jeder Universität Deutschlands studieren, aber an manchen Fachhochschulen könntest du dich durchaus bewerben. Allerdings musst du nicht nur mehrjährige praktische Erfahrungen vorweisen, sondern auch eine Eignungsprüfung bestehen. Dass deine Ausbildung zur Studienrichtung passen sollte, erklärt sich von selbst, der Bachelorstudiengang Sport-Gesundheit-Freizeitbildung wäre beispielsweise eine Option. In sechs Semestern lernst du darin alles rund um die Vorgehensweise der Sozialen Arbeit und bekommst anschließend ganz neue Berufsmöglichkeiten geboten.  

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...Bewegungsübungen für jede Altersgruppe nennen.
  • ...deine Patienten bei alltäglichen Aufgaben unterstützen.
  • ...einen Tagesablauf perfekt strukturieren.
  • ...Gespräche am Laufen halten.
  • ...das Essverhalten der Menschen, die du betreust, und vieles mehr dokumentieren.
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