Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in

Mit freundlicher Unterstützung von REMONDIS

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Verdienst:
1. Jahr: 550 Euro
2. Jahr: 649 Euro
3. Jahr: 743 Euro

Berufskraftfahrer/in

Brummi, Laster oder Truck – für Lastkraftwagen gibt es zwar viele Namen, aber nur eine Ausbildung, in der du lernst, diese riesigen Fahrzeugen zu steuern. Nach der Ausbildung als Berufskraftfahrer transportierst du Personen oder Ware quer durch deine Stadt, ans andere Ende von Deutschland oder sogar durch ganz Europa. Ob du Langstrecken machst oder geregelte Arbeitszeiten hast, hängt dabei von deinem Ausbildungsplatz ab. Du könntest beispielsweise als Busfahrer im Personenverkehr, als Speditionsfahrer für Industrieprodukte oder Fahrer von Entsorgungsfahrzeugen ausgebildet werden. So oder so sorgst du in diesem Beruf dafür, dass deine Schützlinge und Güter nicht nur pünktlich, sondern auch unbeschadet an ihr Ziel gelangen. Schnall dich an, denn die Ausbildung als Berufskraftfahrer bringt nicht nur deine Karriere in Fahrt.

Wie läuft die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ab?

Die Ausbildung zur Berufskraftfahrerin bzw. zum Berufskraftfahrer dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule, als auch im Ausbildungsbetrieb statt – sie ist also eine sogenannte klassische duale Berufsausbildung. In dieser Zeit lernst du dich auf den Straßen zu orientieren und Lkw oder Busse der verschiedenen Größenordnungen zu fahren. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung bei REMONDIS anfängst, gehören zu deinem Berufsalltag auch Seitenlader, Tankwagen oder sogar Abrollkipper, bei denen sich die Frachtbehälter fast im 90-Grad-Winkel aufstellen lassen. Wie solche oder andere Lastwagen be- und entladen werden und welche Sicherheitsrichtlinien du beachten musst, steht im ersten Ausbildungsjahr auf deinem Lehrplan. Beispielsweise erfährst du, wie der Lkw vor und nach der Fahrt kontrolliert wird und wie Unfall- sowie Gefahrenstellen abgesichert werden. Du lernst während der Ausbildung auch, wie man Abrechnungen erstellt, erbrachte Leistungen dokumentiert und Fahrten nach wirtschaftlichen Aspekten geplant und organisiert werden.

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freie Ausbildungsplätze als Berufskraftfahrer/in

Was lernt man während der Ausbildung?

Natürlich möchtest du so schnell wie möglich ans Steuer. Bevor du aber auf die Fahrbahn losgelassen wirst, heißt es noch, dich mit der Funktionsweise der Fahrzeuge vertraut zu machen. Du erfährst also zunächst wie Motor, Fahrwerk sowie die mechanischen und elektrischen Systeme funktionieren. Im zweiten Teil der Ausbildung kann es dann endlich mit dem Fahrtraining losgehen – und das hat es in sich. Deine Lehrfahrzeuge werden Fahrzeugkombinationen und Sattelkraftfahrzeuge der Klasse CE mit einer Mindestlänge von 16 Metern oder ein Fahrzeug der Klasse D mit einer Mindestlänge von 10 Metern sein. Diese heißt es dann über öffentliche Straßen nicht nur sicher, sondern auch wirtschaftlich zu führen.

Die Ausbildungsinhalte im Überblick

  • Rechtsvorschriften im Straßenverkehr
  • Kontrollieren, Warten und Pflege der Fahrzeuge
  • Verhalten bei Kundenkontakt
  • Verhalten bei Unfällen
  • Logistik/Fahrtenplanung
  • Vertragsabwicklung
     

Was macht man als Berufskraftfahrer?

Kannst du dein Fahrzeug erst problemlos lenken, gibt es für dich als ausgebildeten Berufskraftfahrer verschiedene Jobmöglichkeiten: Als Fahrer im Bereich Spedition bist du viel unterwegs und siehst dementsprechend viel von der Welt. Auch als Busfahrer legst du viele Kilometer zurück, musst dafür aber nicht wochenlang quer durch Deutschland düsen. Oder du fährst Entsorgungsfahrzeuge, zum Beispiel bei dem Unternehmen REMONDIS, wo ebenfalls Kurzfahrten auf dem Programm stehen und du jeden Feierabend zu Hause verbringst. Ob du als Trucker ganz Europa siehst oder doch jede Nacht in deinem eigenen Bett schlafen kannst, hängt also von deinem Ausbildungsplatz ab.
 

Welche Führerscheine erwirbt man während der Ausbildung?

Viele Arbeitgeber setzen voraus, dass du bei Beginn der Ausbildung schon den Führerschein der Klasse B hast. Während der Ausbildung zur Berufskraftfahrerin bzw. zum Berufskraftfahrer erwirbst du dann noch weitere Linzenzen: und zwar die Fahrerlaubnisse C und CE. Mit dem Führerschein der Klasse C darfst du Fahrzeuge mit einem Gewicht ab 3,5 Tonnen fahren plus Anhänger, der maximal 750 Kilogramm wiegt. Die Fahrerlaubnis CE berechtigt dich dazu, große Zugfahrzeuge mit Anhänger oder Sattelanhänger zu fahren, die mehr als 750 Kilo wiegen. 

Wusstest du schon, dass...

  • der praktische Teil der Abschlussprüfung ähnlich wie eine Führerscheinprüfung abläuft? Du führst nämlich eine Testfahrt mit einem LKW oder Bus durch.
  • der erste LKW weltweit im Jahr 1896 von Daimler und Maybach der Öffentlichkeit vorgestellt wurde? Er konnte ganze 10 km/h schnell fahren. 2016 fahren LKW in Deutschland nicht schneller als 80 km/h – jedoch nur, weil das die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ist.
  • die höchste Geschwindigkeit, die jemals ein LKW erreicht hat, bei unglaublichen 605 km/h liegt? Möglich wurde dies durch Jet Turbinen aus ehemaligen Navy Flugzeugen. Die PS Leistung liegt (wegen der Turbinen) bei 36.000 PS.
  • das Unternehmen REMONDIS seine Azubis mit speziellen Trainingswochen unterstützt? Diese finden beispielsweise vor Zwischen- und Abschlussprüfungen statt.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Berufskraftfahrer kannst du mit jedem Schulabschluss werden. In der Praxis zeigt sich aber, dass überwiegend Lehrlinge mit Haupt- und Realschulabschluss eingestellt werden. Für die Ausbildung als Berufskraftfahrer oder als Berufskraftfahrerin solltest du verantwortungsbewusst und zuverlässig sein, denn deine Aufgabe ist es Menschen oder wertvolle Güter sicher an ihr Ziel zu bringen.

Du solltest Berufskraftfahrer/in werden, wenn …
  1. du Freude am Fahren hast.
  2. langes Stillsitzen dir nichts ausmacht.
  3. du verantwortungsbewusst bist und dir die Sicherheit anderer am Herzen liegt
Du solltest auf keinen Fall Berufskraftfahrer/in werden, wenn …
  1. ein Stau dich zur Verzweiflung bringt.
  2. dich schon das Fahren eines Familienautos überfordert.
  3. du nicht gern alleine bist.
Das Berufskraftfahrer/in-Quiz
Frage / 3

Wie lange darfst du ohne Pause am Stück fahren?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, du darfst als Berufskraftfahrer 4,5 Stunden am Stück fahren. Spätestens dann muss eine Pause von mindestens 45 Minuten gemacht werden.
Richtig! Du darfst als Berufskraftfahrer 4,5 Stunden am Stück fahren. Spätestens dann muss eine Pause von mindestens 45 Minuten gemacht werden.

Wie schnell darf man auf einer englischen Autobahn höchstens fahren (PKW)?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein PKW darf auf einer englischen Autobahn höchstens 112 km/h fahren. Die ungewöhnliche Geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich durch die Umrechnung von Meilen auf Kilometer erklären.
Richtig! Ein PKW darf auf einer englischen Autobahn höchstens 112 km/h fahren. Die ungewöhnliche Geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich durch die Umrechnung von Meilen auf Kilometer erklären.

Welche Führerscheinklasse benötigt man um einen 7,5 Tonner fahren zu dürfen?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, um einen 7,5 Tonner fahren zu dürfen, benötigt man den Führerschein der Klasse C.
Richtig! Um einen 7,5 Tonner fahren zu dürfen, benötigt man den Führerschein der Klasse C.
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