Duales Studium Chemie

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Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
3-3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 505 - 550 Euro
2. Jahr: 580 - 620 Euro
3. Jahr: 670 - 690 EUro

Duales Studium Chemie

Hattest du früher schon richtig Spaß an deinem Chemiebaukasten? Selber zu experimentieren und Ideen zu verwirklichen? Du hast nie damit aufgehört? Dann solltest du unbedingt über ein duales Studium Chemie nachdenken und deiner Experimentierfreudigkeit freien Lauf lassen. Als Student in der Chemieindustrie prägst du den modernen Alltag. Gemeinsam in einem Team sorgst du für stetig neue Entwicklungen und hilfst bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder der Herstellung umweltfreundlicher Materialien. Das duale Studium Chemie bereitet dich bestens für den späteren Berufseinstieg vor. Du verbindest Praxis und Theorie ideal miteinander und lernst dein Wissen aus der Hochschule direkt anzuwenden. Nutze das, was dir Spaß macht, und lass deine Zukunft nicht länger warten.

Das duale Studium Chemie dauert ca. 3 Jahre. In dieser Zeit verbringst du deine theoretischen Stunden in der Hochschule und deine praktischen im Unternehmen. Hier lernst du alles, was du für deinen späteren Beruf brauchst und kannst dich währenddessen ganz nach deinem Belieben spezialisieren. Durch das duale System hast du später den Vorteil, dass du enorm viel Praxis vorweisen kannst, die dir den Einstieg in den Beruf erleichtert. Und mit viel Ehrgeiz kannst du vielleicht sogar deinen Chef überzeugen, dich nach deinem Studium fest einzustellen.  

Im ersten Lehrjahr bekommst du erst einmal die Grundlagen der organischen und anorganischen Chemie beigebracht. Du lernst die verschiedenen Stoffe und Elemente kennen und wie diese miteinander reagieren. Dabei wäre es natürlich ideal, wenn du aus der Schule schon ein wenig Basiswissen mitbringst und natürlich das nötige Interesse. 

Später in der Praxis lernst du z.B. den Beruf als Chemikant und seine Bereiche noch besser kennen. Forschung und Entwicklung, Aufbau und Planung der Produktion sowie die Steuerung und Überwachung der Maschien gehören in jedem Fall zu deinen Hauptaufgaben während deines dualen Studiums Chemie. Denn am Ende kennst du dich nicht nur im wissenschaftlichen Bereich aus, sondern hast auch technisches Know-how.

Um in einen Ausbildungsbetrieb reinzukommen, musst du dich natürlich erstmal bewerben. Auch bei einem dualen Studium Chemie musst du ein normales Bewerbungsverfahren durchlaufen. Wir empfehlen dir, dich erst nach einem Ausbildungsplatz umzugucken und dich dann bei der Partnerhochschule einzuschreiben. Grundsätzlich brauchst du für ein duales Studium Chemie das Fachabitur, um an einer Hochschule zugelassen zu werden. Damit du aber dein Studium auch noch erfolgreich meisterst, ist es wichtig, dass du Interesse an der Natur und der Beschaffenheit alltäglicher Stoffe mitbringst. Auch ein technisches Interesse und ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick sind von Vorteil. Und eine 5 in naturwissenschaftlichen Fächern kommt selbstverständlich auch nicht besonders gut an beim potentiellen Arbeitgeber.

 

Wusstest du schon, dass...

  • Shampoo nicht in Salzwasser schäumt? Grund dafür ist die physikalische Chemie. Im Leitungswasser gehen die positiven und negativen Ladungen eine Verbindung ein, in der Seifenblasen entstehen. Im Salzwasser verhindern Natrium-Ionen diesen Prozess
  • die leuchtende, gelbe Flamme um bis zu 900°C kühler ist als die rauschende Flamme?
  • Backpulver eigentlich nichts anderes ist als Natrium mit Zusätzen? Erschreckend, dass man sich einen so explosiven Stoff in den Kuchen mischt, oder?
  • der deutsche Chemiker Henning Brand Phosphor entdeckte, als er Urin untersuchte? Er erhielt die weißliche, im Dunkeln selbstleuchtende Substanz durch Erhitzen von Urin unter Luftabschluss.
  • alle organischen Verbindungen Kohlenstoff enthalten?

Ein weiterer klasse Vorteil beim dualen Studium ist, dass du bereits Geld verdienst und dein Betrieb in der Regel auch deine Studiengebühren übernimmt. Schließlich bist du für deinen Arbeitgeber eine lohnenswerte Investition und eine Arbeitskraft, die qualitativ etwas zum Betrieb beisteuert. Wenn du alles gemeistert hast, darfst du dich hochoffiziell Chemieingenieur nennen. Hast du Glück, wirst du nach deinem Studium direkt übernommen, falls nicht, hast du aber gute Chancen auf eine Anstellung. Denn du findest nicht nur in Unternehmen der chemischen Industrie einen Job. Dank deines vielseitigen Know-hows kannst du auch im Anlagenbau, im öffentlichen Dienst oder sogar im Patentwesen arbeiten. Allgemein sind Anstellungen in allen Unternehmen der freien Wirtschaft möglich, die etwas mit chemischen Substanzen zu tun haben.

Und wenn du noch höher hinaus möchtest, hast du selbstverständlich auch die Möglichkeit, noch deinen Masterabschluss oben drauf zu legen. Damit hast du sehr gute Chancen auf eine leitende Position.

Du solltest ein Duales Studium Chemie belegen, wenn …
  1. naturwissenschaftliche Fächer dir Spaß machen.
  2. dich interessiert, woraus die Welt gemacht ist.
  3. du Lust hast, Dinge ganz genau aufzuschreiben und zu dokumentieren.
Du solltest auf keinen Fall ein Duales Studium Chemie belegen, wenn …
  1. du grundsätzlich den Chemieraum in die Luft gejagt hast
  2. sich beim Anblick eines Reagenzglases dein Magen zusammenzieht
  3. Sauerstoff und Stickstoff für dich das gleiche sind.
Das Duales Studium Chemie-Quiz
Frage / 3

Was sind die Bläschen im Sprudel?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, die Bläschen im Sprudel entstehen durch Kohlenstoffdioxid, das mit dem Wasser reagiert und zu Kohlensäure wird.
Richtig! Die Bläschen im Sprudel entstehen durch Kohlenstoffdioxid, das mit dem Wasser reagiert und zu Kohlensäure wird.

Wozu wird eine Pipette bentutz?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, die Pipette wird als Saugheber benutzt. Mit ihrer Hilfe können Flüssigkeiten maßgenau abgenommen werden.
Richtig! Die Pipette wird als Saugheber benutzt. Mit ihrer Hilfe können Flüssigkeiten maßgenau abgenommen werden.

Was weist man mit einer Knallgasprobe nach?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, bei der Knallgasprobe wird ein Reagenzglas, das mit dem zu prüfendem Gas gefüllt ist, vor eine Brennerflamme gehalten. Wird dann ein "Knall" erzeugt, ist Wasserstoff nachgewiesen.
Richtig! Bei der Knallgasprobe wird ein Reagenzglas, das mit dem zu prüfendem Gas gefüllt ist, vor eine Brennerflamme gehalten. Wird dann ein "Knall" erzeugt, ist Wasserstoff nachgewiesen.
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Dieses Profil wurde von Marina geschrieben
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