Du möchtest im Beruf später Verantwortung übernehmen und dabei Menschen helfen? Du willst einen sicheren Job mit Aufstiegschancen? Am liebsten würdest du studieren und noch einiges hinzulernen, aber gleichzeitig schon richtig in die Arbeitswelt eintauchen? Das kriegen wir unter einen Hut. Im dualen Studium Sozialversicherung wirst du in Theoriemodulen mal im Sozialgesetzbuch schmökern, ein anderes Mal entscheidest du in Praxismodulen echte Fälle. Nach dem Abschluss kannst du dann im Beruf durchstarten und neben der Sachbearbeitung auch Teams anleiten und eigenständige Projekte übernehmen.
Durch das duale Studium leistest du einen wesentlichen Beitrag, damit der gesetzliche Auftrag erfüllt werden kann. Dich erwarten ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld und ein Gehalt nach Tarif.
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Lerne die BGN kennen!Viel deiner Zeit wirst du im Büro verbringen, schließlich werden täglich neue Anträge auf Rente und Rehabilitation auf deinem Schreibtisch landen. Nach deinem dualen Studium Sozialversicherung prüfst du die Fälle fachlich korrekt und nach gesetzlichen Maßstäben und bearbeitest sie dementsprechend. Bei vielen Menschen erscheinen bei den Themen Rente und Rentenleistungen nur Fragezeichen über dem Kopf. Durch dein Studium hast du vielen Leuten etwas voraus, denn du verstehst die Formulierungen von Anträgen und Formularen und weißt, was sich dahinter verbirgt. Darum bist du gefragt, wenn es darum geht, Auskünfte zu erteilen, Anfragen zu Angeboten und Anträgen zu beantworten, zu entscheiden – also den Leuten zu helfen.
Das duale Studium wird vor allem von Rentenversicherungen und Bundesgenossenschaften angeboten. Dabei gibt es den allgemeinen Studiengang und den mit Schwerpunkt Unfallversicherung.
Damit es jetzt endlich losgehen kannst, musst du nur noch einmal über deinen Abschluss und deine Noten schauen. Mit einem (Fach-)Abitur in der Tasche sollte dein „Antrag“ zum dualen Studium Sozialversicherung bestimmt schnell genehmigt werden.
Im dualen Studium Sozialversicherung verdienst du im Schnitt 1.550 Euro brutto im Monat. Als Beamtenanwärter bekommst du einen sogenannten Anwärtergrundbetrag. Du zahlst deutlich weniger Sozialbeiträge und hast einen höheren Netto-Lohn als Angestellte.
Wie viel du genau verdienst, hängt von der ausbildenden Behörde ab. In Schleswig-Holstein liegt der monatliche Anwärtergrundbetrag z. B. bei 1.545 Euro, während in Bayern 1.564 Euro gezahlt werden. Bundesbehörden vergüten ihre Beamtenanwärter im gehobenen Dienst mit 1.744 Euro im Monat.
Dein Einstiegsgehalt nach dem dualen Studium Sozialversicherung unterscheidet sich dann je nach Bundesland, nach dessen Tarif du bezahlt wirst. Meistens erfolgt eine Einstufung in die Entgeltgruppe A9. Damit bekommst du zu Beginn im Monat 3.000 Euro brutto oder mehr. Mit der Zeit wirst du dann weiter hochgestuft. Als Beispiel: Beim Bund verdienst du in Besoldungsgruppe A 13, Stufe 8, aktuell 6.428 Euro brutto im Monat.
Duales Studium Sozialversicherung
Nach deinem Studium ist es mit dem Lernen nicht ganz vorbei. Die Rechtsgrundlagen ändern sich immer wieder und wie du es wahrscheinlich auch aus den Nachrichten kennst, tut sich auch bei den Rentenleistungen was. Egal ob Rente mit 65, 67, ob Kürzungen oder Erhöhung – du musst in deinem Job auf dem Laufenden bleiben. Auch deine Karriere muss nicht zum Stillstand kommen. Nach dem dualen Studium Sozialversicherungen gibt es Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten. Diese können berufsbegleitend intern oder extern stattfinden und mit ihnen hast du die Chance, beruflich ein ganzes Stück aufzusteigen.
Beamter Sozialversicherungen (höherer Dienst)
Solltest du nach deinem Studium verbeamtet werden, bietet dir auch der öffentliche Dienst Aufstiegschancen. Nach dem gehobenen Dienst, für den du mit einem Bachelor-Abschluss geeignet bist, kannst du dich betriebs- und abteilungsintern für den höheren Dienst ausbilden lassen. Es ist aber auch genauso gut möglich, in ganz neue Abteilungen zu wechseln oder dich in anderen Behörden weiterbilden zu lassen, um dein Fachwissen zu erweitern.
Masterstudium
Nach deiner Ausbildung kannst du etwas Berufserfahrung sammeln, bevor du eine höhere Position anstrebst. Du kannst dich aber ebenfalls direkt im Anschluss durch ein weiteres Hochschulstudium für den höheren Dienst qualifizieren. Als Studiengänge bieten sich die Master-Studiengänge Versicherungsbetriebswirtschaft, Verwaltungsmanagement oder öffentliches Recht an. Hier kannst du je nachdem, welche Bereiche dir während deines Studiums oder deiner beruflichen Arbeit am meisten Spaß gemacht haben, deinen zukünftigen Schwerpunkt wählen.
Hast dich am meisten für die Bilanzen, für wirtschaftliche Aspekte interessiert? Dann wäre die Versicherungsbetriebswirtschaft für dich die richtige Spezialisierung. Du hast deine Führungsqualitäten entdeckt oder weiter ausgebildet und die Projektleitung liegt dir förmlich im Blut? Dann versuche es mit dem Master-Studium Verwaltungsmanagement und steige weiter auf in die Führungsetage, um später Abteilungsleiter zu werden.
Wenn du dich besser als jeder andere durch den Paragraphendschungel gekämpft hast, dann informiere dich genauer über den Master öffentliches Recht. Mit dem Master hast du dann auch die Möglichkeit, in den höheren Beamtendienst einzusteigen.
Selbstständigkeit
Du hast den Master, z.B. in Versicherungsbetriebswirtschaft? Dann kannst du auch dein eigener Chef als Versicherungsmakler werden. Mit dem Schritt zur Selbstständigkeit sind viele Risiken, aber auch sehr große Freiheiten verbunden. Allerdings solltest du hierfür im besten Fall Berufserfahrung mitbringen und einen Businessplan haben.
Promotion
Wenn dich die wissenschaftliche Arbeit während des Studiums in deinen Bann gezogen hat, solltest du vielleicht auch eine Promotion in Erwägung ziehen. Das Schreiben der Doktorarbeit ist sehr theoretisch und hierbei kannst du deine bisherigen Kenntnisse nochmals vertiefen. Der Doktortitel verhilft dir ebenfalls dazu, schneller eine höhere Position mit mehr Projekt- und Personalverantwortung zu bekommen.
Als Erstes solltest du natürlich checken, ob du alle nötigen Voraussetzungen erfüllst, diese können von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen. Findet das Studium an einer Fachhochschule statt, benötigst du beispielsweise die entsprechende fachgebundene, für eine Universität die allgemeine Hochschulreife. Außerdem brauchst du für eine Anmeldung an der passenden Hochschule auch einen Ausbildungsvertrag. Kurz: Deine Bewerbung auf ein duales Studium in der Sozialversicherung geht als Erstes zum Unternehmen.
War deine Bewerbung auf ein Duales Studium in der Sozialversicherung erfolgreich, dann dürfte nach Bewerbungsschluss die Einladung zum persönlichen Kennenlernen folgen. Hier gilt es den guten Eindruck aus dem schriftlichen Teil im Gespräch zu bestätigen – das funktioniert nicht nur durch Persönlichkeit, sondern auch durch dein Auftreten. Später im Beruf musst du vertrauenswürdig und seriös wirken, warum also nicht schon im Bewerbungsgespräch damit anfangen? Je nach Unternehmen empfiehlt sich also der Business-Look mit (Hosen-)Anzug oder eine etwas lockerere Variante.
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