Berufe für Soziale

Soziale Berufe: Das musst du für eine soziale Ausbildung mitbringen

Es gibt unglaublich viele Ausbildungen und Berufe im sozialen Bereich. Je nach Beruf sind die Anforderungen für die Bewerbung natürlich etwas unterschiedlich. Es gibt aber auch viele Gemeinsamkeiten. Wenn du dich in den folgenden Sätzen wiederfindest, ist eine Ausbildung im sozialen Bereich genau das Richtige für dich.

Du bist die Schulter zum Anlehnen und Ausweinen, du erziehst, kümmerst dich und packst mit an. Dir werden ein Helfersyndrom und eine soziale Ader nachgesagt, was du als Kompliment nimmst. Soziale Berufe geben dir die Chance, mit Menschen zu arbeiten, die deine Hilfe benötigen. Deshalb werden Leute wie du auch dringend benötigt. Es ist dir bei der Berufswahl sehr wichtig, dass dich die Arbeit voll und ganz erfüllt. Ob du lieber mit Kindern, Erwachsenen, Senioren, Kranken oder Menschen mit Behinderung arbeiten möchtest und eher in den medizinisch-pflegerischen, den erzieherisch-pädagogischen oder den sprachlichen Bereich gehen willst, ist natürlich dir überlassen.

Übrigens: Soziale Berufe sind oft für Menschen geeignet, die nicht so gut in Mathe sind. Finde hier weitere Berufe ohne Mathe.

Was gibt es für soziale Berufe?

Soziale Berufe haben sehr verschiedene Gebiete, in denen du auch auf viele Arten arbeiten kannst. Du solltest dich wohl erst einmal entscheiden, mit welcher Gruppe von Menschen du am liebsten arbeiten möchtest. Verbringst du deine Zeit gern mit Senioren, weil sie eine Hilfestellung im Alltag brauchen, außerdem aber auch spannende Lebensgeschichten haben und dir etwas beibringen können? Dann könntest du Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau oder Altenpflegehelfer werden. Wenn die Arbeit mit verletzten oder kranken Menschen eher etwas für dich ist, ist der Job als Rettungsassistent wie für dich gemacht – zumindest wenn du auch auf Action stehst. Ansonsten könntest du als Krankenpfleger Menschen im Krankenhaus ihren Aufenthalt angenehmer machen.

Oder möchtest du doch am liebsten mit Kindern arbeiten? Dann musst du dir erstmal überlegen, in welchem Alter du Kinder am liebsten magst. Wenn du mit Babys (und Müttern) zu tun haben willst, kannst du Hebamme werden. Du kannst dich aber auch als Kinderkrankenpflegerin oder Erzieher auf Jobs in Babystationen oder Kinderkrippen bewerben. Mit etwas älteren Kindern und Jugendlichen hast du als Erzieher zu tun.

Welche Richtungen gibt es im sozialen Bereich?

Es gibt aber auch viele soziale Berufe, in denen du die Chance hast, mit allen Altersgruppen zu arbeiten bzw. dich manchmal erst nach der Ausbildung für eine Richtung entscheiden musst. Wenn du vor allem pflegen oder helfen möchtest, kannst du eine Generalistische Pflegeausbildung, eine Ausbildung zum Familienpfleger oder eine Helferausbildung machen. Soll es aber lieber in die therapeutisch-beraterische Richtung gehen, könnten soziale Berufe in der Physio- oder Ergotherapie, der Logopädie oder der Diätassistenz dich interessieren. Dann gibt es natürlich auch noch soziale Berufe, in denen du Menschen mit Behinderung im Alltag begleitest und hilfst, so selbstständig wie möglich zu leben.

Welche dualen Studiengänge gibt es im sozialen Bereich?

Außerdem besteht noch die Option, einen sozialen Beruf (dual) zu studieren. Einer der beliebtesten Studiengänge ist das duale Studium soziale Arbeit. An manchen Hochschulen bekommst du am Ende des Studiums dann nicht nur deinen Bachelor, sondern auch den Titel staatlich anerkannter Sozialarbeiter bzw. staatlich anerkannter Sozialpädagoge. Es gibt aber wirklich jede Menge duale Studiengänge im sozialen Bereich: angefangen im Gesundheitsmanagement über Pflegemanagement bis hin zu Sozialpädagogik. Hier auf Ausbildung.de kannst du dich über alle informieren. Wir wünschen dir viel Erfolg!

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