Ausbildung als Fluggerätelektroniker/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
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Karrierepfad Fluggerätelektroniker/in

 

Ausbildung zum/r Fluggerätelektroniker/in

Nach dreieinhalb Jahren machst du deine Abschlussprüfung und darfst dich danach offiziell Fluggerätelektroniker/in nennen. Du kannst jetzt ins Berufsleben starten oder dich bereits nach der nächsten Aufstiegsmöglichkeit umsehen. Ausbildungsbetriebe nehmen dich dabei an die Hand und geben dir viele Möglichkeiten. Ob eine Weiterbildung als Techniker oder Meister oder ein Studium – wir zeigen dir nun, was nach deiner Ausbildung als Fluggerätelektroniker/in auf dich wartet.

Spezialisierung

Jeder hat etwas, das er besonders gerne macht oder besonders gut kann. Es gibt zahlreiche Anpassungsweiterbildungen, mit denen du dich spezialisieren und noch weiter qualifizieren kannst. Der Flugzeugbau fasziniert dich? Dann spezialisiere dich mit Weiterbildungen in Richtung Fluggerät-Herstellung. Du willst lieber dafür sorgen, dass auch alte Maschinen noch topfit sind? Dann suche dir Schulungen im Bereich Fluggerät-Instandhaltung. Du kannst dir sicher sein: Betriebe unterstützen dich in deiner persönlichen Entwicklung, sodass du bei überdurchschnittlichen Leistungen bald als Fachspezialist oder als Leiter eines Projektteams eingesetzt werden kannst.

Industriemeister im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrttechnik

Manche Weiterbildungen helfen dir direkt beim beruflichen Aufstieg. So zum Beispiel die Prüfung zum Industriemeister. Mit deinem Meistertitel überwachst, planst und steuerst du sämtliche Arbeitsprozesse in der Montage, Produktion und Instandhaltung der elektronischen Systeme. Im Laufe der Weiterbildung werden dafür deine mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse vertieft, außerdem lernst du, wie man ein Team leitet und die Organisation von Projekten übernimmt. Du kannst die Weiterbildung in Form von Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernunterricht absolvieren, die Dauer variiert dadurch und liegt zwischen sieben Monaten und zweieinhalb Jahren. Die Weiterbildung als Industriemeister ist kostenpflichtig und wird von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen angeboten.

Techniker

Als staatlich geprüfter Techniker kannst du bei der Entwicklung und Konstruktion von elektronischen Geräten und Anlagen mitwirken. Ebenso kannst du im technischen Service oder Vertrieb arbeiten. Ähnlich wie die Meister-Fortbildung variiert auch hier die Dauer je nach Form der Weiterbildung. Zwischen zwei und vier Jahre solltest du investieren. Auch diese Weiterbildung wird von öffentlichen und privaten Bildungsinstituten angeboten und ist kostenpflichtig.

Studium

Hast du Abitur oder Fachhochschulreife, kannst du auch noch ein Studium beginnen und einen akademischen Abschluss machen, z.B. als Bachelor Elektrotechnik oder Luft- und Raumfahrttechnik. Damit steigen deine Chancen auf höhere Positionen und ein besseres Gehalt weiter an. Du kannst keinen entsprechenden Schulabschluss vorweisen? Das muss kein Hindernis sein, denn bei vielen Ausbildern kannst du dein Fachabitur gemeinsam mit dem Ausbildungsabschluss erlangen. Und auch als Meister darfst du dich für viele Studiengänge einschreiben. 

 

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...Störungen in Fluggeräten aufspüren und beheben.
  • ...Navigations- und Kommunikationsgeräte installieren und prüfen.
  • ...die notwendige Software auf den Systemen installieren und in Betrieb nehmen.
  • ...deine Arbeitsabläufe protokollieren und detailliert auflisten.
  • ...die einzelnen Prozesse beim Flugzeugbau im Schlaf aufsagen.
  • ...wichtige Dokumente und Handbücher auch auf Englisch verstehen.
  • ...jedem erklären, wie so ein Flugzeug unter der Haube aussieht.
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