Ausbildung zum/zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 800-830 Euro
2. Jahr: 860-880 Euro
3. Jahr: 910-930 Euro

Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

Im ersten Jahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik bekommst du das Basiswissen vermittelt, das du für den Job brauchst. Du lernst zum Beispiel, wie man Bauzeichnungen per Hand und am Computer anfertigt. Um die genauen Baukosten einzuschätzen, musst du wissen, wie man Länge, Fläche und Volumen einer Straße, eines Tunnels oder einer Brücke berechnet und welche Baustoffe man verwendet. Hier ist Genauigkeit gefordert, denn es darf kein Material verschwendet werden.

Das zweite Jahr deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik führt dich häufig an die frische Luft – und das bei jedem Wetter. Bevor eine Straße gebaut werden kann, muss schließlich erst der Boden vermessen und überprüft werden. Ist der überhaupt fest genug? Wie viele Autos werden jeden Tag auf der neuen Straße fahren? Um das beantworten zu können lernst du, wie man Verkehrsdaten erhebt und auswertet. 

Wusstest du schon, dass...

  • die ersten breiten Straßen für religiöse Zwecke gebaut wurden? Man nannte sie ihrer Funktion gemäß „Prozessionsstraßen“.
  • es die Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik erst seit dem Jahr 2000 gibt?
  • alle Straßen Deutschlands zusammengerechnet eine Gesamtlänge von 644480 Kilometern haben?
  • im Jahr 2013 rund 2,9 Milliarden (!) Tonnen an Gütern über die deutschen Autobahnen transportiert wurden?
  • Experten vom TÜV schätzen, dass rund die Hälfte aller Betonbrücken in Deutschland dringend saniert werden müssen?
Werden Straßen um- oder neu gebaut, hat das großen Einfluss auf viele Menschen und deren Umwelt. Schließlich sind jeden Tag Millionen Autos auf den Straßen unterwegs. So große Projekte, wie du sie in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik betreust, müssen daher mehrfach geprüft und genehmigt werden. Damit das klappt, musst du dich gut mit Gesetzen und Vorschriften auskennen. Nach deinem dritten Ausbildungsjahr bist du nicht nur ein Experte für Straßenverkehrsrecht, sondern weißt auch über Umwelt- und Lärmschutzvorschriften bestens Bescheid. Außerdem weißt du jetzt, wie man Arbeitsabläufe plant und welche Sicherheitsbestimmungen auf einer Großbaustelle eingehalten werden müssen. 
Du solltest Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik werden, wenn …
  1. es dir leicht fällt, dir Dinge räumlich vorzustellen.
  2. du gern an unterschiedlichen Orten arbeitest.
  3. Organisationstalent dein zweiter Vorname ist.
Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik werden, wenn …
  1. Mathe überhaupt nicht dein Ding ist.
  2. du bei schlechtem Wetter nicht gerne rausgehst.
  3. dein Interesse für Vorschriften und Gesetzesvorgaben gleich Null ist.
Das Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Theodolit?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Theodolit ist ein spezielles Instrument, mit dem man Winkel im Gelände ausmessen kann.
Richtig! Ein Theodolit ist ein spezielles Instrument, mit dem man Winkel im Gelände ausmessen kann.

Was ist mit dem Begriff „Makadam“ gemeint?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, „Makadam“ bezeichnet eine spezielle Bauweise von Straßen, bei der drei Schichten aus unterschiedlichem Gestein übereinander aufgeschüttet werden.
Richtig! „Makadam“ bezeichnet eine spezielle Bauweise von Straßen, bei der drei Schichten aus unterschiedlichem Gestein übereinander aufgeschüttet werden.

Was macht man bei einer „Weißräumung“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, der Begriff Weißräumung kommt aus dem Winterdienst. Hierbei wird der lockere Neuschnee auf einer Straße zur Seite geschoben und der restliche Schnee so lange festgefahren, bis er eine Decke bildet, auf der man dann Split streuen kann.
Richtig! Der Begriff Weißräumung kommt aus dem Winterdienst. Hierbei wird der lockere Neuschnee auf einer Straße zur Seite geschoben und der restliche Schnee so lange festgefahren, bis er eine Decke bildet, auf der man Split streuen kann.
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Dieses Profil wurde von Laura geschrieben
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