Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 610-690 Euro
2. Jahr: 840-1060 Euro
3. Jahr:

Tiefbaufacharbeiter/in

In der Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter bist aber nicht nur unter der Erde im Einsatz, sondern auch unter freiem Himmel. Hauptsächlich bist du auf allen möglichen Baustellen im Einsatz. Du führst Erdarbeiten durch, etwa wenn du Baugruben herstellst, und bereitest Baustellen vor, indem du sie absicherst und die nötigen Maschinen anforderst. Dabei arbeitest du immer nach detaillierten Vorgaben und strikten Plänen. Du bedienst Maschinen wie Bagger, sicherst Gruben gegen abrutschende Erde oder legst Gräben und Bauflächen trocken.

Je nach Ausbildungsstätte wählst du einen Schwerpunkt aus den Bereichen Straßenbau, Rohrleitungsbau, Kanalbau, Brunnen- und Spezialtiefenbau oder Gleisbau. Im Straßenbau planierst und asphaltierst du Verkehrswege, im Rohrleitungsbau bist du dagegen für das Verlegen von Gas- und Wasserleitungen sowie Kabelschächten zuständig. Mit dem Schwerpunkt Kanalbauer pflasterst du Kanäle, baust Einstiegsschächte und stellst Hausanschlüsse her. Im Brunnen- und Spezialtiefbau bist du mit der Installation von Wasserförderungsanlagen beschäftigt, während du als Gleisbauer zum Beispiel Schienen verlegst.

Wusstest du schon, dass...

  • der Beruf Tiefbaufacharbeiter 1974 anerkannt wurde?
  • die U-Bahnlinie 3 im chinesischen Guangzhou mit 60.400 Metern der längste Tunnel der Welt ist?
  • der Marianengraben im Pazifischen Ozean die tiefste Stelle der Erde ist? Der Tiefseegraben erreicht eine Maximaltiefe von 11.034 Meter.
  • Maulwürfe gar nicht ganz blind sind? Sie können immerhin zwischen hell und dunkel unterscheiden.
  • Deutschland mit knapp 34.000 Kilometern das längste Schienennetz Europas hat?

Was ein echter Tiefbaufacharbeiter können muss, das lernt man nicht in der Schule. Deswegen ist für die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter auch ein Hauptschulabschluss völlig ausreichend. Klar, Mathe und Physik zu mögen schadet hier sicher nicht, aber in erster Linie musst du körperlich fit sein. Zum Beispiel wenn es darum geht, schwere Pflastersteine zu heben, prall gefüllte Schubkarren zu bewegen oder große Maschinen zu bedienen. Da du meistens im Freien arbeitest, sollten dir auch die unterschiedlichsten Witterungsverhältnisse nichts ausmachen. Mal stehst du im Regen, mal knallt die Sonne auf dich nieder, mal steckst du knöcheltief in Schnee und Schlamm. Auch der Lärm der Maschinen sollte dich nicht stören, ebenso wenig wie die Dämpfe, die, wenn du zum Beispiel mit Teer hantierst, ätzend sein können.

Die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter dauert ungewöhnlicherweise nur zwei Jahre. Die eine Hälfte dieser Zeit lernst du in der Berufsschule alles Theoretische über die Herstellung von Bauteilen oder die Sicherung von Baustellen. Die restliche Zeit bist du im Handwerksbetrieb oder auf Baustellen in Action. Allerdings hast du die Möglichkeit, eine einjährige aufbauende Ausbildung anzuhängen, die dich dann in einem Schwerpunkt weiterbildet, sodass du dich nicht nur Tiefbaufacharbeiter, sondern zum Beispiel Kanalbauer oder Straßenbauer nennen darfst. 

Du solltest Tiefbaufacharbeiter/in werden, wenn …
  1. du Maulwürfe um ihre Grabwerkzeuge beneidest.
  2. dein Körper in Topform ist.
  3. weder Hitze, Kälte noch Nässe dich davon abhalten können, nach draußen zu gehen.
Du solltest auf keinen Fall Tiefbaufacharbeiter/in werden, wenn …
  1. Lärm und Schmutz nichts für dich sind.
  2. du lieber mit dem Kopf als mit den Händen arbeiten möchtest.
  3. schon eine Turnhalle Platzangst bei dir auslöst.
Das Tiefbaufacharbeiter/in-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Drainage?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, eine Drainage ist ein Schutzsystem gegen Vernässungen.
Richtig! Eine Drainage ist ein Schutzsystem gegen Vernässungen.

Welche Maulwurfart gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, einen Gebrauchtwagenmaulwurf gibt es nicht
Richtig! Die Maulwurfart Gebrauchtwagenmaulwurf gibt es nicht.

Woher kommt das Sprichwort „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, das Sprichwort „Wer anderen eine Grube gräbt…“ geht auf einen biblischen Vers zurück.
Richtig! Das Sprichwort „Wer anderen eine Grube gräbt…“ geht auf einen biblischen Vers zurück.
Dein persönliches Ergebnis Du hast 0 von 3 Fragen richtig beantwortet!
Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
Du möchtest Eva etwas zu diesem Beruf fragen oder Feedback geben?
Eva kontaktieren
Bewirb dich vor allen anderen für diesen Beruf mit unserem Jobletter
Handdrawn arrow mine shaft Benachrichtigungen aktivieren
  • Passende Jobs direkt in deiner Nähe
  • Sofort Bescheid wissen, sobald es neue Stellen gibt
  • Alles komplett kostenlos