Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 210-450 Euro
2. Jahr: 250-560 Euro
3. Jahr: 340-700 Euro

Friseur/in

Ein Friseur schneidet den ganzenTag nur Haare? Von wegen, zu dem Beruf gehört eine ganze Menge mehr! Dubrauchst nicht nur ein Gespür für Trends und Stil, sondern solltest auchkreativ und aufgeschlossen sein. Während deiner Ausbildung zum Friseur lernstdu die verschiedensten Schneide- und Färbetechniken kennen. HandwerklichesGeschick solltest du also genauso mitbringen wie Freude am Umgang mit Menschenund der Beratung von Kunden. Friseure verschönern nicht nur jeden Tag andere Personen,sondern müssen auch Terminpläne koordinieren und ihre Arbeitsmaterialienpflegen. Damit eine Braut auch am Samstag mit einer tollen Hochsteckfrisur zuihrer Hochzeit gehen kann, müssen Friseure oft auch am Wochenende arbeiten.Dafür lernst du viele interessante Menschen kennen und hast dieunterschiedlichsten Aufgaben.  

Du lernst während der Ausbildung zum Friseur alle Abläufe kennenlernen, diezur Ausübung des Berufs dazugehören. Denn die Arbeit ist vielfältig und beginntnicht erst mit dem Schneiden der Haare: Zunächst werden die Termine koordiniertund die Kunden empfangen sowie beraten. Nicht jeder Kunde hat klareVorstellungen von dem, was ihm steht und was er möchte. Du lernst daher, denKunden umfassend zu beraten. Dazu gehört beispielsweise die Einschätzung seinerKopf- und Gesichtsform sowie der Hautfarbe. Zudem erfährst du welche Farben undwelche Schnitte am besten zu den jeweiligen Kunden passen und wie du deineIdeen und Vorschläge vermitteln kannst. Es ist somit auch jede MengeKreativität gefragt. Während deiner Ausbildungszeit wirst du zum fachkundigenBerater und Ansprechpartner bei Fragen rund um Frisur, Farbe und Stil. 

Natürlich ist die Arbeit als Friseurauch ein Handwerk, daher erlernst du die verschiedenen Techniken und Kniffe.Dabei geht es nicht nur um das Schneiden der Haare, sondern auch um dasFrisieren und Färben. Du wolltest schon immer außergewöhnliche Hochsteckfrisurengestalten? In der Ausbildung zum Friseur zeigt man dir, wie du deine Ideenumsetzen kannst. Wer weiß, vielleicht wird ja bald eine Braut mit von dirgestylten Haaren vor den Traualtar schreiten. Natürlich fällt auch in einemFriseursalon Papierkram an. Teil deiner Aufgaben wird also auch sein Daten zuerfassen, Termine zu koordinieren und eine Kundenkartei zu pflegen – alles, waszum Alltag der Salonarbeit dazugehört.

Wusstest du schon, dass...

  • ein Londoner Friseur satte 23.000 Euro für einen Haarschnitt nimmt? Das „Rundum-sorglos-Paket“ umfasst neben dem Schnitt auch die Unterhaltung mit einer Liveband.
  • der heutige Star-Friseur Udo Walz bei seiner Gesellenprüfung den 598. Platz unter 600 Lehrlingen belegte?
  • es bei der Namenswahl der Friseursalons kaum Grenzen gibt? – von „Kaiserschnitt“ über „Notaufnahme“ und „4 Haareszeiten“ bis hin zu „O’Haara“ und „Bel Hair“.
  • es in Deutschland rund 73.500 Friseure gibt?
  • Frauen im Durchschnitt rund 42 Euro für einen Friseurbesuch ausgeben, während es bei Männern nur rund 15 Euro sind?

Die Ausbildung zum Friseur dauert drei Jahre und findetsowohl in dem Ausbildungsbetrieb, also einem Friseursalon, als auch in derBerufsschule statt. Bist du besonders geschickt und hast sehr gute Noten in derSchule, könntest du deine Ausbildung in Absprache mit dem Betrieb verkürzen.Üblicherweise wird die Abschlussprüfung in diesem Fall um ein halbes Jahrvorgezogen. Generell benötigst du keinen bestimmten Schulabschluss um dieAusbildung zum Friseur machen zu dürfen. In der Praxis hat sich aber gezeigt,dass überwiegend Bewerber mit einem Hauptschul- oder Realschulabschlussangenommen werden. Einen Bewerbungsvorteil könnten dir gute Chemie- undDeutsch-Noten verschaffen. Die zeigen nämlich, dass du in der Lage bist die chemischenProzesse bei Haarbehandlungen zu verstehen und du dich gut ausdrücken kannst.

Nach deiner Ausbildung zum Friseur muss noch lange nichtSchluss sein. Vielleicht träumst du ja von deinem eigenen Salon. Dieser Traumkann Realität werden, wenn du die Meisterprüfung ablegst.  Dafür besuchst du ein sogenanntesBildungszentrum der Handwerkskammern. Die Weiterbildung kann zwischen 3 Monatenund 2 Jahren dauern. Dies liegt daran, dass man die Ausbildung sowohl inTeilzeit neben der Arbeit oder aber auch in Vollzeit absolvieren kann.

Und wer sagt eigentlich, dass Friseure immer in einemSalon arbeiten? Spezialisiere dich und arbeite später beim Theater, Film oderFernsehen.
Du solltest Friseur/in werden, wenn …
  1. du ein Gefühl für Trends besitzt und gerne neue Styles entwickelst.
  2. du gern mit Menschen zusammen bist und gut beraten und auch zuhören kannst.
  3. du geschickt mit der Schere umgehen kannst und kreativ bist.
Du solltest auf keinen Fall Friseur/in werden, wenn …
  1. du allergisch gegen chemische Substanzen bist.
  2. du zwei linke Hände hast.
  3. es dir schwer fällt, immer freundlich zu sein.
Das Friseur/in-Quiz
Frage / 3

Ein Kunde zahlt 20 Euro für einen Haarschnitt. Mit einer 10er-Karte bezahlt er nur 18 Euro pro Haarschnitt. Wie groß ist der Preisnachlass in Prozent?

Leider falsch! Der Preisnachlass beträgt 10%. Rabatte sind im Dienstleistungsbereich üblich und müssen schnell und spontan berechnet werden.
Richtig! 10% beträgt der Preisnachlass. Rabatte sind im Dienstleistungsbereich üblich und müssen schnell und spontan berechnet werden.

Welches Oxidationsmittel wird vorwiegend zum Blondieren verwendet?

Leider falsch! Zum Blondieren wird hauptsächlich Wasserstoffperoxid verwendet. Es zerstört die eigenen Farbpigmente im Haar.
Richtig! Zum Blondieren wird vorwiegend Wasserstoffperoxid verwendet. Es zerstört die eigenen Farbpigmente im Haar.

Wie viele Zentimeter wächst das Haar durchschnittlich im Jahr?

Leider falsch! Beim Durchschnitt der Bevölkerung wächst das Haar zwischen 12 und 15 cm im Jahr.
Richtig! Beim Durchschnitt der Bevölkerung wächst das Haar zwischen 12 und 15 cm im Jahr.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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