Ausbildung zur Kosmetikerin machen
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 1-3 Jahre
Arbeitszeit werktags, Wochenendarbeit möglich
1. Ausbildungsjahr 550-730 Euro
2. Ausbildungsjahr 590-820 Euro
3. Ausbildungsjahr 710-950 Euro
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Ausbildung als
Kosmetikerin

Schulische und duale Ausbildung

Micro-Peeling, Wimpernwelle, Camouflage – während andere bei diesen Begriffen nur Bahnhof verstehen, hast du den Durchblick und weißt, dass es sich um die wunderbare Welt der Kosmetik handelt. Denn du hast schon längst jeden Trend ausprobiert und durchstöberst am liebsten täglich Zeitschriften und Internet nach Neuheiten. Bevor du abends losziehst, bekommen deine Freunde eine Typ- und Stylingberatung verpasst. Klar also, dass Kosmetikerin dein Traumberuf ist. Um Kosmetikerin zu werden, gibt es verschiedene Wege. So kannst du entweder an einer dreijährigen dualen Ausbildung teilnehmen oder dich in einer Kosmetikfachschule ausbilden lassen.

Dein Berufsalltag dreht sich rund um die Themen Pflege und Schönheit, allen voran die Bereiche Haarentfernung, Haut- Hand- und Fußpflege. Damit der Kunde nicht nur schön, sondern auch entspannt das Kosmetikstudio verlässt, gehören auch Massagen und Entspannungsanwendungen zu deinem Programm. Du benötigst also nicht nur jede Menge Fingerspitzengefühl und großes Interesse an Kosmetikprodukten, sondern auch ein gutes Händchen für den Umgang mit Kunden. Anstellung für eine Ausbildung zum Kosmetiker findest du nicht nur in Kosmetiksalons, so werden Kosmetikerinnen auch in Kuranlagen und Wellnesshotels, in Drogeriemärkten, Parfümerien und bei Hautärzten benötigt.

Während der Ausbildung zur Kosmetikerin wird es so schnell nicht langweilig, denn es warten abwechslungsreiche Themen auf dich. So erfährst du, wie die verschiedenen Hauttypen unterschieden und gepflegt werden und welche Inhaltsstoffe in den verschiedenen Produkten zu finden sind. Von Packungen über Dampfbäder und Masken bis hin zu Kompressen lernst du das volle Hautpflegerepertoire eines Kosmetikers kennen. 

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Aber nicht nur die Haut, sondern auch die Haare und insbesondere die Haarentfernung spielen in der Kosmetik eine große Rolle. Ob mit Wachs, Laser, Pinzette oder Cremes – du lernst, wie man den Haaren an den Kragen gehen kann. Besonders künstlerisch wird es, wenn die Nagelpflege auf dem Programm steht. Formen, stylen, gestalten – als Kosmetiker holst du das Beste aus den Finger- und Zehennägeln heraus. Egal also ob dekorative- oder pflegende Kosmetik, du machst das Leben deiner Kunden etwas schöner. 

Berührungsängste darfst du als angehende Kosmetikerin definitiv nicht haben, denn während der Ausbildung zur Kosmetikerin wirst du regelmäßig selbst zum „Versuchskaninchen“. So ist es unter den Kosmetik-Azubis üblich, die verschiedenen Anwendungen aneinander zu testen und auszuprobieren. Während du also die eine oder andere Massage genießen darfst, musst du auch mal damit rechnen, dass du mit schiefen Augenbrauen oder bunten Nägeln nach Hause kommst. 

Wusstest du schon, dass...

  • …in der EU seit Anfang 2013 keine Kosmetikprodukte verkauft werden dürfen, die mit Hilfe von Tierversuchen hergestellt wurden?
  • …die Deutschen rund 150 Euro im Jahr für Kosmetik ausgeben?
  • …Schwarzkopf 1929 das erste flüssige Haarwaschmittel auf den Markt brachte?
  • …die Verzierung des Körpers so alt ist wie die Menschheit selbst?
  • …Kosmetiker nicht nur Methoden zur Verschönerung, sondern auch zur Entspannung und zum Wohlbefinden anwenden?

Viele Wege führen nach Rom – dieser Spruch trifft auf die Kosmetikausbildung ganz besonders zu. Denn du hast die Qual der Wahl und kannst dich zwischen betrieblicher und schulischer Ausbildung entscheiden. Die betriebliche Ausbildung dauert drei Jahre und findet in der Regel in einem Kosmetikstudio oder auch in einem Wellnesshotel statt. Du bekommst während der Zeit eine Ausbildungsvergütung und wirst neben der Arbeit im Studio eine Berufsschule besuchen. Wählst du eine Berufsfachschule für deine Ausbildung zum Kosmetiker, dauert die Ausbildung oft nur ein Jahr. Auf ein Gehalt musst du allerdings verzichten, denn die meisten Schulen sind privat und kostenpflichtig. Mitbringen solltest du sehr großes Interesse für die aktuellen Kosmetiktrends und viel Fingerspitzengefühl. Da der Kunde bekanntlich König ist solltest du viel Spaß daran haben, deine Mitmenschen zu verwöhnen und zu beraten. Nicht zu unterschätzen sind die Lerninhalte. Denn um die Wirkweise der Produkte zu verstehen und zu vermitteln, werden dir umfassende Kenntnisse der chemischen Zusammensetzung vermittelt. Neben der Chemie stehen aber auch die Fächer Anatomie, Physiologie, Dermatologie und Ernährungsberatung auf dem Stundenplan.

Nach deiner Kosmetikausbildung kannst du in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. So kannst du als angestellte Kosmetikerin in einem Salon, Wellnesshotel oder einer Kuranlage deine Kunden verwöhnen. Viele Kosmetiker streben darüber hinaus eine Selbstständigkeit an. Hier ist natürlich Realismus gefragt, denn um als Selbstständiger von dem Beruf leben zu können, benötigst du einen großen Kundenstamm. Kosmetiker kommen aber ebenso im Bereich Verkauf und Beratung in Drogerien und Parfümerien unter. Möchtest du dein Können weiter ausbauen, kannst nach deiner Ausbildung zur Kosmetikerin du an verschiedenen Weiterbildungen, wie der zum Nageldesigner oder Make-up Artist teilnehmen und deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt vergrößern. 

Prominenter macht Ausbildung als Kosmetikerin

Prominenter

"Sie hat aber auch alles!“ – Daniela Katzenberger geht ihren Weg und erfüllt sich ihre größten Träume. Ganz Deutschland kennt die quirlige Blondine nun schon seit Jahren: vom Versuch, bei Hooters in Amerika einen Job zu bekommen, über die Eröffnung ihres eigenen Cafés auf Mallorca, bis hin zum eigenen TV-Format „Daniela Katzenberger – natürlich blond“. Doch bevor die Kultblondine so berühmt wurde, hat sie nach ihrem Realschulabschluss eine schulische Ausbildung zur Kosmetikerin abgeschlossen, was auch erklärt, weshalb sie immer perfekt gestylt ist. Im Jahr 2008 bewarb sie sich bei der Casting-Agentur TV Gesichter (www.tv-gesichter.de) und wurde mit der VOX- Sendung „Auf und davon – mein Auslandstagebuch“ berühmt. Seitdem ist „die Katze“ nicht mehr zu stoppen. Neben ihren eigenen Fernsehsendungen hat sie mittlerweile drei Parfüms, mehrere Schuhkollektionen sowie zwei Bücher veröffentlicht und ist ein beliebtes Werbegesicht.

Du solltest Kosmetikerin werden, wenn...

  1. ...es dir Freude bereitet den Tag mit Menschen zu verbringen, die du verwöhnen darfst.
  2. ...du sehr großes Interesse an Beauty und Pflege hast und keinen Trend verpasst.
  3. ...wenn es dir leicht fällt, andere zu beraten und zu überzeugen.

Du solltest auf keinen Fall Kosmetikerin werden, wenn...

  1. ...chemische Inhaltsstoffe bei dir Allergien auslösen.
  2. ...deine Hände unruhig und zittrig sind.
  3. ...du mit „schwierigen“ Menschen schnell die Ruhe verlierst.

Das Kosmetikerin-Quiz

Was macht der Kosmetiker mit der Goldeneye-Methode?



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