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Holzblasinstrumentenmacher/in

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Die wichtigsten Infos.
Allgemeine Infos
Wie Wilhelm Busch einmal so schön sagte: „Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“ Und weil der Ton die Musik macht, kannst du nach einer Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher schon bald dazu beitragen, dass die Geräusche deiner Instrumente nicht zu Ohrenbluten führen. Vorausgesetzt dich verbindet auch etwas mit den Instrumenten, denn hinter einer Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher steckt meist sehr viel Liebe und Leidenschaft. Dieser Beruf ist nichts für die musikalisch weniger Begabten unter uns.
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Was ist ein Holzblasinstrument?
Ob Saxophon oder Querflöte, ob Klarinette oder Oboe, sie alle haben eines gemeinsam, nämlich dass sie Holzblasinstrumente sind. Und wenn du dich jetzt wunderst, warum ein Instrument aus Metall zu den Holzblasinstrumenten zählt, dann hast du dazu guten Grund. Die Erklärung ist, dass jedes Instrument, bei dem der Ton im Mundstück mit einem feinen Rohrblatt erzeugt wird, in diese Kategorie fällt.
Was macht ein Holzblasinstrumentenmacher?
Bei einer Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher lernst du also nicht nur mit Holz, sondern mit den verschiedensten Materialien zu arbeiten. Als Holzblasinstrumentenmacher stellst du außerdem nicht nur Instrumente her, du arbeitest auch oft mit Orchestern und Bands zusammen, dabei wartest und reparierst du deren Instrumente. Um in der Lage zu sein, diese vielen verschiedenen Aufgaben erfüllen zu können, lernst du deswegen bei der Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher eine Menge handwerklicher Techniken. Unter anderem wird dir gezeigt, wie verschiedene Materialien zu verarbeiten sind, wie man Mechanikteile zusammenpasst oder wie man ein Instrument spielbar macht, zusammenbaut und überprüft.
Was brauche ich für eine Ausbildung zur Holzblasinstrumentenmacher?
Handwerkliches Geschick ist bei dieser Ausbildung dringend nötig, denn ein Instrument zusammenzubauen bedeutet viel feinmechanische Arbeit. Es ist auf jeden Fall ein großer Vorteil, wenn du zu Beginn deiner Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher schon mindestens eines der Instrumente spielen kannst. Eine Voraussetzung ist dies allerdings nicht. Du musst aber dazu bereit sein, dies noch zu erlernen. Ohne wenigsten ein paar Grundgriffe zu können kann man auch nicht testen, ob sich gut anhört, was du da produzierst.
Wenn du über eine Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher nachdenkst, solltest du außerdem nicht menschenscheu sein, denn du wirst dich häufig in Situationen befinden, in denen du Kontakt zu Kunden hast. Du musst schließlich etwas verkaufen und herausfinden, wie das in Auftrag gegebene Instrument klingen und gestaltet werden soll. Selbst wenn du hauptsächlich Instrumente wartest, bleibt ein enger Kundenkontakt nicht aus.
Wo kann ich die Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher machen?
Was du auch einplanen solltest, ist dass es in Deutschland nur drei Berufsschulen gibt, in denen eine Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher möglich ist. Diese befinden sich in Klingenthal in Sachsen, Mittenwald in Bayern und in Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Und da Lehrlinge oft sehr weit zu den Berufsschulen fahren müssen, wird dort blockweise an mehreren Wochen am Stück unterrichtet. Für die Fahrt zu der Berufsschule und auch für die dortige Unterkunft können so Extrakosten entstehen, die nicht immer vom Betrieb übernommen werden. In manchen Fällen können Auszubildende aber auch Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen.
Abgeschlossen wird die dreijährige Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher mit einer Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfung.
- Holzblasinstrumente deine Lieblingsinstrumente sind.
- du die Instrumente, die du baust auch spielen kannst, jedenfalls ein bisschen.
- es kein Problem für dich ist, wenn es auch mal lauter wird.
- deine Nase äußerst empfindlich ist und du vom Geruch von Dingen wie Klebstoff und Lack Kopfschmerzen bekommst.
- dir eine Stauballergie Probleme bereitet - hier fliegen Späne!
- du ein Grobmotoriker bist.
- Fräsen, Sägen, Löten, Verschrauben, Nieten, Bohren, Drechseln, Schleifen und Feilen wie ein Profi. Du wirst ein handwerkliches Gesamtkunstwerk sein.
- genau einschätzen, welche Instrumentenform für welchen Klang am besten geeignet ist.
- mit allen möglichen Werkstoffen wie Holz, Metall und Kunststoff, umgehen und sie in etwas Schönes formen.
- durch dein handwerkliches Geschick Geld sparen, indem du sämtliche Geschenke nur noch selbst machst.
- Holzblasinstrumente nur nach Gehör stimmen.
Gehalt
Der Ton macht die Musik und die Art der Arbeit macht das Gehalt des Holzblasinstrumentenmachers. Ob als Angestellter im Betrieb, als Restaurator von alten Instrumenten oder auch im Qualitätsmanagement, es gilt: Das Gehalt als Holzblasinstrumentenmacher ist nicht einheitlich und hängt immer von den jeweiligen Anforderungen der Stelle ab. Wie in allen anderen Berufen auch, zählt natürlich auch hier, wie viel Berufserfahrung man bereits gesammelt hat und wie groß die Verantwortung ist, die man trägt.
Wie viel verdient ein Holzblasinstrumentenmacher in der Ausbildung?
Seit 1. Januar 2020 gibt es auch für Auszubildende einen Mindestlohn. Als Holzblasinstrumentenmacher bekommst du in deinem ersten Ausbildungsjahr mindestens 724 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr bekommst du mindestens 854 Euro und im dritten Jahr steigt deine Ausbildungsvergütung auf mindestens 977 Euro brutto im Monat an.
Wichtig: Sollte dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden sein, gelten die darin festgehaltenen Vergütungszahlen!
Dein Ausbildungsgehalt als Holzblasinstrumentemacherin hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel macht es einen Unterschied, ob du nach einem Tarifvertrag im Tischler-Handwerk oder der Holz verarbeitenden Industrie bezahlt wirst. In der Industrie wird traditionell etwas besser bezahlt. Da beträgt dein Ausbildungsgehalt im ersten Ausbildungsjahr zwischen 640 und 1.300 Euro brutto im Monat. Im dritten Ausbildungsjahr sind dann knapp 780 bis 1.120 Euro möglich.
Wie viel verdient ein Holzblasinstrumentenmacher nach der Ausbildung?
Der Verdienst als Holzblasinstrumentenbauer von Betrieb zu Betrieb und von Region zu Region unterschiedlich. Es kann zum Beispiel sein, dass du im Osten von Deutschland ein geringeres Gehalt erhältst, als in den restlichen Gebieten. Das ist aber nicht zwangsläufig so.
Es macht natürlich außerdem einen Unterschied, ob du aus dem Betrieb heraus zu einem anderen Arbeitsplatz wechselst. So kannst du zum Beispiel in der Qualitätskontrolle arbeiten. Das Gehalt als Holzblasinstrumentenmacher in diesem Bereich beträgt ungefähr 2700 Euro, in manchen Fällen sogar mehr.
Als Restaurator von Holzblasinstrumenten hängt der Verdienst am Ende des Monats oft davon ab, wie viele Aufträge du in diesem Monat hattest und wie groß diese waren. Es ist außerdem ein Unterschied, ob du angestellt bist, in einem Museum oder vielleicht in einem Musikgeschäft arbeitest, oder ob du selbstständig bist. Durchschnittlich kann man aber bei dieser Tätigkeit mit ungefähr 18,90 Euro die Stunde rechnen.
Wie viel kann ich als Holzblasinstrumentenmacher später verdienen?
Wenn du im Bereich des Verkaufs und der Kundenberatung arbeitest, dann ist der Verdienst als Holzblasinstrumentenmacher auch höher als der von Angestellten im Betrieb. Als Verkaufsberater kannst du zwischen 2000 und 2400 Euro verdienen. Allerdings ist für diese Art von Beruf auch ein Talent bei Verkaufsgesprächen wichtig. Je mehr du verkaufst, desto mehr kannst du auch verdienen.
Solltest du dich entschließen, an deine Ausbildung noch einen Meister zu hängen, dann bedeutet das normalerweise auch, dass du mehr verdienst. Das durchschnittliche Gehalt als Holzblasinstrumentenmacher der seinen Meistertitel in der Hand hält und einen relativ gut laufenden Betrieb führt, liegt zwischen 3000 und 3500 Euro.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher
Nach drei Jahren und bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung hältst du deinen Gesellenbrief in der Hand. Danach kannst du Holzblasinstrumente bauen, reparieren und restaurieren.
Weiterbildung zum Restaurator
Einige Holzblasinstrumentenmacher arbeiten auch im Museum. Dafür ist allerdings üblicherweise eine Weiterbildung zum Restaurator von Holzblasinstrumenten erforderlich. Im Museum ist der Arbeitsplatz die Restaurierungsabteilung wo du dich um die Restaurierung von antiken Instrumenten kümmerst.
Holzblasinstrumentenmachermeister
Wenn dir eine Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher nicht reicht, dann kannst du überlegen, ob du deinen Meister machen willst. In diesem Fall dauern Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung in Voll- oder Teilzeit meist zwischen anderthalb und zwei Jahren. Man kann aber auch ohne diese Kurse seine Meisterprüfung ablegen.
Selbständigkeit
Nachdem du deine Meisterprüfung erfolgreich bestanden hast, kannst du dich auch selbstständig und deinen eigenen Betrieb aufmachen. Allerdings solltest du dafür schon einiges an Erfahrung gesammelt haben, die richtigen Kontakte sowie ein ausreichendes Startkapital mitbringen.
- die ersten bekannten Flöten aus Knochen, z.B. aus Schwanenknochen, hergestellt wurden?
- Holzblasinstrumente zu den ältesten Instrumenten überhaupt zählen?
- bei der Growl-Technik Saxophonisten beim Spielen gleichzeitig einen Ton singen oder brummen, um einen Ton aggressiv und rau klingen zu lassen?
- die Technik, das Instrument in einer höheren Tonlage zu spielen, Überblasen heißt?
- der Name "Oboe" aus dem französischen kommt und "hohes" oder "lautes Holz" bedeutet?
Bewerbung
Du bist fasziniert von Musik und insbesondere von den Instrumenten, mit denen diese erzeugt wird. Da es Zeit wird, die ersten Ausbildungsbewerbungen zu schreiben, möchtest du dich nun daran machen, als Holzblasinstrumentenhersteller eine Bewerbung zu schreiben. Mit viel Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick fertigst du Querflöten, Saxophone und Co und überprüfst auch noch, ob sie richtig funktionieren. In Zusammenarbeit mit Orchestern und Musikläden bist du oft auch für die Reparatur von verschiedenen Blasinstrumenten zuständig. Damit du dich voll dieser Leidenschaft widmen kannst, gilt es zunächst, deine Ausbildungsbewerbung als Holzblasinstrumentenmacher zu schreiben. Bei uns findest du alle Tipps und Infos, damit auch deine Bewerbungsmappe den richtigen Ton trifft.
Worauf muss ich bei der Bewerbung achten?
Möchtest du als angehender Holzblasinstrumentenmacher deine Bewerbungsunterlagen zusammenstellen, benötigst du auf jeden Fall folgende Dokumente: ein Anschreiben, deinen Lebenslauf und die Kopien deiner Zeugnisse. Ein geradliniges und einheitliches Design kommt hier besser an als viele unterschiedliche Schriftfarben, Grafiken oder eine verschnörkelte Schrift. Achte auch darauf, dass alles ordentlich aussieht und keine Tippfehler enthalten sind! So hinterlässt deine Bewerbung als Holzblasinstrumentenhersteller schon einmal einen positiven ersten Eindruck.
Das Herzstück deiner Ausbildungsbewerbung als Holzblasinstrumentenhersteller ist das Anschreiben. Dieses sollte etwa eine DIN A4-Seite umfassen und ist zunächst wie ein Brief aufgebaut. Das heißt du trägst in den Briefkopf Absender und Empfänger ein, dann folgen Datum, Betreff und Begrüßung. Im Text kannst du dann deine Motivation erklären, warum du gern Holzblasinstrumentenhersteller werden möchtest. Erfahrungen, Interesse und detaillierte Informationen über die Arbeit in diesem Beruf könntest du hier zum Beispiel vermitteln. Außerdem kannst du hier deine Stärken darstellen, die dich zum richtigen Kandidaten für den Ausbildungsplatz machen. Handwirkliches Geschick, die Liebe zum Detail und musikalisches Verständnis kommen zum Beispiel gut an. Wenn du dir die Formalien noch einmal genauer ansehen möchtest, kannst du Hinweise und Tipps hier nachlesen.
Als nächstes erstellst du den Lebenslauf für deine Bewerbung als Holzblasinstrumentenherstellerin. In diesem trägst du chronologisch die Schulen ein, die du besucht hast als auch absolvierte Praktika. Danach kannst du deine Kenntnisse in Bereichen wie Fremdsprachen oder EDV angeben und auch ein paar Hobbys aufzählen. Nimm hier optimaler Weise diejenigen, die zum Beruf des Holzblasinstrumentenmachers passen, also beispielsweise welche Instrumente du spielst. Schickst du ein Foto im Lebenslauf mit, solltest du dieses beim Fotografen machen lassen – Automatenbilder oder private Aufnahmen kommen zu unprofessionell rüber.
Kleider machen Leute, richtig? Deshalb möchtest du bestimmt gern wissen, was ein passendes Outfit für dein Bewerbungsgespräch als Holzblasinstrumentenmacher sein könnte. Deine Alltagskleidung mit Lieblingsjeans und Pullover sind natürlich zu wenig, aber ein teurer Anzug muss auch nicht eingekauft werden. Der gute Mittelweg ist zum Beispiel ein schickes Hemd beziehungsweise eine hübsche Bluse, eine gut sitzende Stoffhose oder ein Rock und geschlossene Schuhe. Mit diesem Bewerbungs-Outfit bist du weder overdressed noch wirkst du unseriös oder desinteressiert durch zu alltägliche Kleidung.
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