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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 700 Euro
2. Jahr: 800 Euro
3. Jahr: 900 Euro

Hotelfachmann/-frau

Internationale Businessleute, die eine Tagung absolvieren, Großfamilien, die ihren All-Inclusive-Sommerurlaub gemeinsam verbringen oder zwei Menschen auf ihrem ersten Date im Restaurant eines Nobel-Hotels – es gibt viele verschiedene Anlässe, als Gast in ein Hotel zu gehen. Was alle gemeinsam haben: Um sie kümmert sich die Hotelfachfrau.

Was macht eine Hotelfachfrau?

Küchenarbeiten: Den Salat als Vorspeise, Kartoffeln als Hauptspeise und Eis als Dessert – als Hotelfachfrau kennt man nicht nur die Speisekarte auswendig, sondern hilft auch bei der Zubereitung in der Küche mit. Dabei achtet man natürlich auf die herrschenden Hygienevorschriften.

Restaurantarbeiten: Man berät Gäste bei der Auswahl der Speisen, empfiehlt das Tagesgericht und den passenden Rotwein dazu. Zudem serviert man die Gerichte, bringt die Rechnung und kassiert ab. Verfügt das Hotel über eine Terrasse oder einen Biergarten, übernimmt man auch dort die Gästebetreuung. Man achtet darauf, dass jeder Gast versorgt ist und die Außenanlagen immer im vorzeigbaren Zustand sind.

Housekeeping: Staubwischen, die Betten neubeziehen und das Badezimmer mit Hygieneartikeln ausstatten – auch Aufräumarbeiten, besser bekannt als Housekeeping, gehören zum Arbeitsalltag einer Hotelfachfrau. Denn sie muss unter anderem dafür sorgen, dass die Zimmer sauber sind, bevor neue Gäste diese beziehen.

Rezeption: Den Check-In durchführen, über Frühstückzeiten informieren und den Weg zum Zimmer erklären – typische Aufgaben einer Hotelfachfrau oder eines Hotelfachmannes, wenn sie oder er an der Rezeption eingeteilt ist. Zudem kennt man sich mit der Hotel-Software aus, wo die Zimmerreservierungen hinterlegt sind und auch das Beantworten von telefonischen Anfragen gehört zu diesem Bereich.

Im Büro: Wurden Bewertungen für das Hotel abgegeben, zu denen man Stellung nehmen muss? Hinter den Kulissen des Hotels muss man sich um organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben kümmern. Dazu zählen auch die Buchhaltung und das Personalwesen.

Insider: Die Hotelfachfrau bei H-Hotels.com

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Nach deiner Ausbildung als Hotelfachfrau oder Hotelfachmann kannst du bei H-Hotels.com in den unterschiedlichsten Abteilungen tätig werden. Dabei gibt es für alle eine Gemeinsamkeit: Du hast täglich Kontakt zu Menschen.

Du kannst natürlich in den klassischen Bereichen des Hotelgewerbes starten, die du bereits im Rahmen deiner Ausbildung kennenlernst. Dazu zählen Empfang, Service, Housekeeping oder Reservierung. Weitere Abteilungen, wie Einkauf, Eventmanagement oder Vertrieb, werden nicht direkt mit dem Beruf verbunden, tatsächlich kannst du aber als ausgebildete Hotelfachfrau oder ausgebildeter Hotelfachmann auch in einer dieser Abteilungen arbeiten.

Bei H-Hotels.com haben die Hotels durchgehend an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Trotzdem gibt es Abteilungen mit klassischen Bürozeiten, zum Beispiel im Bereich Reservierung.

H-Hotels.com verfügt in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 60 Hotels. Neue Häuser in anderen Ländern, darunter Ungarn, sind in Planung. Übrigens: Als Mitarbeiter kannst du dich natürlich über attraktive Mitarbeiterkonditionen in den Hotels der gesamten Gruppe freuen.

Warum sollte man Hotelfachfrau werden?

Das Hotel- und Gastronomiegewerbe ist einer der stärksten Wirtschaftszweige Deutschlands – und weil es so viele verschiedene Arten von Übernachtungsmöglichkeiten gibt, ist die Auswahl an Arbeitgebern dementsprechend sehr groß. Im Vergleich zu anderen Berufen in der Branche gilt: Hotelfachleute haben eine bessere Chance auf eine Anstellung in einem großen Hotel als etwa Restaurantfachleute, weil sie mit allen Abteilungen vertraut sind. Zudem sind die Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich sehr vielversprechend, wenn man als Hotelfachfrau etwa ein Studium absolviert.

Wo kann ich als Hotelfachfrau arbeiten?

Am häufigsten findest du natürlich in Hotels, Gaststätten, Herbergen oder Pensionen eine Beschäftigung. Darüber hinaus kannst du aber auch in Restaurants oder in Kurkliniken arbeiten.

Wie sind die Arbeitszeiten als Hotelfachfrau?

Hotelfachmänner oder -frauen arbeiten zu sehr unterschiedlichen Zeiten und häufig im Schichtdienst. Hat man Frühdienst, fängt man beispielsweise um vier Uhr morgens an und beendet seinen Arbeitstag gegen Mittag. Spätschichten beginnen meistens nachmittags und gehen in die Nacht hinein. Wenn man beispielsweise am Empfang eingesetzt wird, kann es vorkommen, dass man die ganze Nacht arbeitet. Übrigens: Für minderjährige Azubis gelten besondere Arbeitszeiten, da sie laut Jugendarbeitsschutzgesetz nicht nachts arbeiten dürfen.

Welche Arbeitskleidung tragen Hotelfachleute?

In der Regel tragen Hotelfachfrauen vorgeschriebene Arbeitskleidung. Was genau sie anhaben, hängt vom Hotel und der Abteilung ab. Arbeitet man an der Rezeption, zieht man oftmals ein Jackett oder einen Blazer an, der mit schwarzen Hosen, knielangen Röcken und schwarzen geschlossenen Schuhen kombiniert wird. Manchmal tragen Hotelfachfrauen auch Halstücher.

In der Küche tragen Hotelfachfrauen aus Hygienegründen ein Haarnetz. Wenn man Aufräumarbeiten verrichtet, trägt man Gummihandschuhe und als Servicekraft im Restaurant wird beispielsweise eine weiße Bluse vorgeschrieben.

Was muss ich für ein Typ sein, um Hotelfachfrau zu werden?

Organisationstalent: An der Rezeption musst du unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig erledigen: Das Telefon klingelt, jemand möchte einchecken und ein anderer Gast sein Gepäck im Kofferraum verstauen. Als Hotelfachfrau weißt du, wer wann dran ist und setzt deshalb Prioritäten.

Macher: Seien es Aufräumarbeiten auf den Zimmern oder Hilfe bei der Speisenzubereitung – du setzt Arbeitsaufträge direkt in die Tat um und unterstützt deine Kollegen.

Entertainer: Die Betreuung der Gäste macht einen Großteil der Ausbildung aus. Man beantwortet Fragen, gibt Empfehlungen oder erzählt etwas über die Geschichte des Hotels. Dabei bist du stets höflich und entgegenkommend.

Insider: Die Ausbildung bei H-Hotels.com

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Um dir den Ausbildungseinstieg zu erleichtern, findet ein einwöchiges H-Hotels Boot Camp statt. Hier lernst du die anderen Auszubildenden und auch erste Arbeitsabläufe kennen. Bei all deinen Fragen steht dir ein Pate aus einem höheren Ausbildungsjahr zur Seite.

Alle angehenden Hotelfachleute durchlaufen in ihrer Ausbildung zwei Schwerpunkte – die Bereiche Empfang und Service. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Du kannst diese jedoch durch ein (Fach-)Abitur und eine sehr gute Zwischenprüfung auf bis zu zwei Jahre verkürzen. Zudem hast du bei H-Hotels.com die Möglichkeit, sogenannte Minipraktika in ausbildungsfremden Abteilungen zu absolvieren, darunter HR, Marketing oder Softwaresupport.

Gemeinsam lernen und sich individuell auf die Abschlussprüfung vorbereiten? Das ist in der unternehmenseigenen Trainingsakademie der H-Hotels-Gruppe möglich. Dein Können kannst du auch bei dem Young Star Award – einem Wettbewerb im zweiten Ausbildungsjahr – unter Beweis stellen. Gehörst du hier zu den besten drei Azubis, warten attraktive Preise auf dich. Außerdem erscheinst du auf einem Plakat, das in allen Hotels der Gruppe angebracht wird. Holst du den ersten Platz in der Kategorie „Bester Cocktail“, wird dein selbst kreierter Cocktail ein ganzes Jahr in die Barkarten der H-Hotels aufgenommen.

Größter Benefit unabhängig vom Young Star Award: H-Hotels.com übernimmt die ausgelernten Azubis im Rahmen der H-Hotels-Jobgarantie direkt in ein festes Arbeitsverhältnis.

Wie läuft die Ausbildung als Hotelfachfrau ab?

Angehende Hotelfachleute absolvieren eine dreijährige duale Ausbildung. Das bedeutet, dass man den theoretischen Teil in der Berufsschule und die Praxisphasen im Ausbildungsbetrieb verbringt. Die Berufsschule besucht man im ersten Ausbildungsjahr oftmals an zwei Tagen in der Woche, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr nimmt man hingegen nur noch einmal wöchentlich am Unterricht teil.

Die Praxisphasen absolviert man im Ausbildungsbetrieb. Dabei durchläuft man mehrere Abteilungen wie beispielsweise das Front Office – besser bekannt als Rezeption –, die Küche oder das Restaurant. Wie viele Bereiche man kennenlernt, hängt immer von der Größe des Hotels ab.

Was lernt eine Hotelfachfrau in der Berufsschule?

In der Berufsschule stehen sowohl berufsspezifische als auch berufsübergreifende Inhalte auf dem Lehrplan. Fachspezifische Themen sind beispielsweise Warenwirtschaft, Gastorientierung und Hotelorganisation. Zu den allgemeinen Fächern zählen Politik, Englisch, Deutsch und Sport.

Manche Berufsschulen bieten sogenannte Differenzierungskurse, also eine Art Wahlkurse, an. Dann kann man zusätzlich zu den vorgeschriebenen Fächern beispielsweise einen Wein-, Koch-, Cocktail- oder Sprachkurs belegen.

1. Ausbildungsjahr:

Zuerst geht es um den Bereich Gastorientierung, bei der man sich mit der Getränkekunde sowie Gläser-, Besteck- und Geschirrkunde beschäftigt. Auch wie Getränke und Speisen serviert werden, erlernt man als angehende Hotelfachfrau bereits im ersten Jahr. Zudem setzt man sich mit der Betriebsführung auseinander und lernt, wie Anmeldungen registriert oder abgelehnt werden, und welche Richtlinien im Bereich Datenschutz beachtet werden müssen. Auch Englischkurse besucht man direkt am Anfang der Ausbildung.

2. Ausbildungsjahr:

Nun stehen die Beratung und der Verkauf im Restaurant im Fokus. Wie werden Gäste richtig beraten? Wie geht man mit Reklamationen um? Wie führt man professionell Gespräche mit Kunden, die sich vielleicht beschweren oder besonders spezifische Fragen haben? Diese und viele weitere Fragen werden im zweiten Ausbildungsjahr beantwortet. Auch die Warenwirtschaft steht auf dem Lehrplan. Dann lernt man unter anderem Bestellungen aufzugeben und Verkaufspreise wirtschaftlich zu ermitteln. Ein weiterer Themenbereich ist der Warendienst, in dem vermittelt wird, wie Gästezimmer gereinigt und hergerichtet werden.

3. Ausbildungsjahr:

Im letzten Ausbildungsjahr vertieft man seine Kenntnisse auf dem Gebiet Gastorientierung. Jetzt geht es um den Empfangsbereich und wie man beispielsweise Angebote erstellt, Gästeaufträge durchführt und die Hotelkasse führt. Des Weiteren macht man sich mit Themen des Marketings vertraut und erlernt, wie man Konzepte entwickelt und durchführt. Wie das Personal am besten eingesetzt wird, erfährt man schließlich, wenn es um das Thema Wirtschaftsdienst geht.

Was lernt eine Hotelfachfrau in der Praxis?

Während der Ausbildung lernt man im Ausbildungsbetrieb alle Abteilungen kennen – eine feste Reihenfolge gibt es dabei aber nicht. Im ersten Ausbildungsjahr verrichtet man beispielsweise Arbeiten in der Küche und hilft bei der Zubereitung von Salaten mit. An einem anderen Tag hilft man im Restaurant aus, nimmt Bestellungen auf und serviert Getränke. Zudem arbeitet man beispielsweise am Frühstücksbuffet mit.

Im zweiten Ausbildungsjahr führt man Verkaufsgespräche, serviert Speisen und kann sogar an der Gestaltung der Speisekarte mitwirken. Des Weiteren lernen angehende Hotelfachleute, wie Gästezimmer gereinigt und ordnungsgemäß hergerichtet werden. In größeren Gaststätten kann man sogar an der Erstellung eines Marketingkonzepts mitwirken.

Im letzten Ausbildungsjahr wird man häufiger am Empfangsbereich eingesetzt, wo man Check-Ins durchführt, Gästewünsche umsetzt und Gäste betreut. Zudem kann es vorkommen, dass die Auszubildenden an der Vorbereitung von Veranstaltungen beteiligt sind, beispielsweise, wenn sie in einem Messehotel tätig sind.

Du solltest Hotelfachmann/-frau werden, wenn …
  1. es dir leicht fällt, auch in stressigen Situationen freundlich zu bleiben.
  2. du bei der Arbeit aktiv sein möchtest und gern Neues ausprobierst.
  3. du gern im Team und mit Kunden zusammenarbeitest.
Du solltest auf keinen Fall Hotelfachmann/-frau werden, wenn …
  1. du geregelte Arbeitszeiten haben möchtest
  2. dir der Umgang mit Kunden keinen Spaß macht.
  3. du in stressigen Situationen den Überblick verlierst.
Das Hotelfachmann/-frau-Quiz
Frage / 3

Was versteht man unter B&B?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist 2, denn B&B steht für Bed & Breakfast und meint einen Hotelaufenthalt (Bett) mit Frühstück.
Richtig! B&B steht für Bed & Breakfast und meint einen Hotelaufenthalt (Bett) mit Frühstück.

Welche Bett-Art gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist 2, das Florentinerbett, denn im Gegensatz dazu ist das Queensize-Bett das kleinste Doppelbett, das Kingsize-Bett das größte Doppelbett, das Hotels anbieten.
Richtig! Richtig, denn das Queensize-Bett ist das kleinste Doppelbett, das Kingsize-Bett das größte Doppelbett, das Hotels anbieten.

Was ist eine schwarze Brigade?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist 2, das Servicepersonal. Die Köche nennt man aufgrund ihrer Kleidung "weiße Brigade", die Servicemitarbeiter, die vorwiegend in schwarz arbeiten, die "schwarze Brigade".
Richtig! Richtige Antwort ist 2, das Servicepersonal. Die Köche nennt man aufgrund ihrer Kleidung "weiße Brigade", die Servicemitarbeiter, die vorwiegend in schwarz arbeiten, die "schwarze Brigade".
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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