Arbeitsumfeld
Du arbeitest an Bahnhöfen, in Verkehrsmitteln, Büros oder Sicherheitszentralen. Dabei berätst du Fahrgäste und organisierst Abläufe im Team.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Kaufmann/-frau für Verkehrsservice
Du arbeitest an Bahnhöfen, in Verkehrsmitteln, Büros oder Sicherheitszentralen. Dabei berätst du Fahrgäste und organisierst Abläufe im Team.
Die Ausbildungsvergütung steigt meist mit jedem Ausbildungsjahr. Später hängt das Gehalt von Betrieb, Tarifvertrag, Erfahrung und Weiterbildungen ab.
Digitale Systeme verändern Buchung, Beratung und Störungsmanagement. Für Fahrgastinfos und Betreuung vor Ort werden weiter Fachkräfte gebraucht.
Du solltest gern mit Menschen sprechen, gut organisieren und bei Beschwerden ruhig bleiben. Verantwortungsbewusstsein und Genauigkeit helfen dir.

Seit dem 1. August 2026 gilt für neu beginnende Ausbildungen die Berufsbezeichnung Kaufmann/-frau für Mobilität und Verkehrsservice. Sie löst den bisherigen Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Verkehrsservice ab.
Als Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice berätst und betreust du Fahrgäste rund um ihre Reise. Dabei hilfst du zum Beispiel bei der Reiseplanung mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, gibst Fahrplanauskünfte und informierst bei Störungen über Ursachen und die voraussichtliche Dauer.
Du verkaufst Fahrkarten, kontrollierst Fahrausweise und kümmerst dich um Beschwerden oder Reklamationen. Außerdem überwachst du betriebliche Abläufe, planst den Einsatz von Fahrzeugen und wirkst an neuen Mobilitätsangeboten mit. In schwierigen Situationen bleibst du serviceorientiert und handelst deeskalierend.
Typische Aufgaben:
Ein Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice arbeitet in Reisezentrumsbereichen von Bahnhöfen, an Schaltern und Servicepoints sowie direkt in Verkehrsmitteln. Dazu kommen Büroräume und Sicherheitszentralen, je nach Aufgabe auch Homeoffice oder mobiles Arbeiten. Typische Arbeitgeber sind öffentliche und private Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde.
Die Arbeitszeiten hängen vom Einsatzbereich ab. Im direkten Fahrgastservice und im laufenden Verkehrsbetrieb kann Schichtarbeit dazugehören, auch am Wochenende, an Feiertagen und teilweise nachts. In Bürobereichen sind regelmäßigere Arbeitszeiten üblich.
Die Ausbildung zum Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice ist dual aufgebaut: Du arbeitest im Betrieb und besuchst die Berufsschule. Im Betrieb lernst du unter anderem, Kunden zu beraten, Mobilitätsangebote zu planen und betriebliche Abläufe zu organisieren.
In der Berufsschule vertiefst du die theoretischen Grundlagen dazu. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen: Teil 1 findet im 4. Ausbildungshalbjahr statt, Teil 2 am Ausbildungsende.
Als Kauffrau für Mobilität und Verkehrsservice dauert die Ausbildung in Vollzeit 3 Jahre. In Teilzeit verlängert sie sich; die maximale Dauer liegt dann bei 4,5 Jahren.
Während der Ausbildung zum Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice berätst du Kunden, erklärst Produkte und Serviceleistungen, nutzt Fremdsprachen und planst Mobilitätsangebote. Du bearbeitest Zahlungen, unterstützt Projekte und reagierst auf Störungen oder Notfälle. In der Berufsschule beschäftigst du dich mit Service, Betreuung, Mobilitätsplanung, Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Kauffrau für Mobilität und Verkehrsservice gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf ein paar Dinge, zum Beispiel auf deinen Schulabschluss und darauf, wie du im Umgang mit anderen bist.
Wie viel du während der Ausbildung verdienst, hängt vom Ausbildungsbetrieb und Tarifvertrag ab. Nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) kannst du beispielsweise im 1. Ausbildungsjahr 1.368 Euro, im 2. Ausbildungsjahr 1.418 Euro und im 3. Ausbildungsjahr 1.464 Euro brutto im Monat verdienen. Je nach Ausbildungsbetrieb und Tarifvertrag kann die Vergütung abweichen.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 1.368 Euro |
| 2. Jahr | 1.418 Euro |
| 3. Jahr | 1.464 Euro |
Als Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice verdienst du beim Einstieg 2.400 Euro bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung liegt das mittlere Gehalt als Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice bei 3.400 Euro bis 3.600 Euro brutto im Monat. Später sind mehr als 4.000 Euro brutto im Monat möglich. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche und Betrieb unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 bis 3.000 Euro |
| Mittleres Gehalt | 3.400 bis 3.600 Euro |
| Späteres Gehalt | ca. 4.000 Euro |
Für die Ausbildung zum Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice bewirbst du dich direkt bei Ausbildungsbetrieben. Die Auswahl läuft über die Unternehmen – sie entscheiden nach eigenen Kriterien. Schau vor der Bewerbung in die Stellenausschreibung – dort stehen die konkreten Anforderungen.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du auch in unserem Bewerbungsratgeber:
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