Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Mediengestalter/in Bild und Ton

Passt das zu dir?

Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Mediengestalter/in Bild und Ton
Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.
Als Mediengestalter Bild und Ton planst, drehst und bearbeitest du Bild- und Tonaufnahmen für Filme, Fernsehsendungen, Livestreams, Podcasts oder Social-Media-Inhalte. Hier erfährst du, welche Aufgaben dich erwarten, wie die Ausbildung abläuft, welches Gehalt du verdienen kannst und welche Zukunftsperspektiven der Beruf bietet.
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Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton
bei Akademie der media GmbH
Ausbildung zum Mediengestalter (Bild und Ton) (m/w/d)
bei VRM Service GmbH & Co. KG
Was macht ein Mediengestalter Bild und Ton?
Mediengestalter bzw. Mediengestalterinnen für Bild und Ton sorgen dafür, dass Medienproduktionen technisch und gestalterisch funktionieren. Du bist also nicht einfach nur die Person hinter der Kamera, sondern arbeitest an vielen Schritten einer Produktion mit: von der technischen Vorbereitung über die Aufnahme bis zur Bearbeitung des Materials.
Vor einer Produktion prüfst du zum Beispiel, welche Kameras, Mikrofone, Lichtquellen und Programme gebraucht werden. Während der Aufnahme achtest du darauf, dass Bildausschnitt, Tonqualität, Licht und Technik stimmen. Danach sicherst und sortierst du das Material, schneidest Szenen zusammen, bearbeitest Tonspuren und bereitest die fertigen Dateien für die Veröffentlichung vor.
Wie sieht der Arbeitsalltag als Mediengestalter Bild und Ton aus?
Dein Arbeitsalltag kann sehr unterschiedlich sein. An einem Tag bereitest du im Betrieb Technik für einen Dreh vor, am nächsten bist du bei einer Aufnahme vor Ort und danach sitzt du am Schnittplatz, um Bild und Ton zu bearbeiten. Je nach Arbeitgeber arbeitest du im Studio, im Schnittraum, bei Außendrehs, auf Veranstaltungen oder direkt bei Kundinnen und Kunden.
Besonders wichtig ist dabei Teamarbeit. Du sprichst dich mit Redaktion, Regie, Technik oder Auftraggebern ab und musst oft schnell reagieren, wenn sich vor Ort etwas ändert. Bei Liveproduktionen, Events oder Außendrehs lässt sich nicht jede Szene einfach wiederholen. Da hilft es, wenn du konzentriert bleibst, schnell reagierst und auch bei technischen Problemen ruhig arbeitest.
Typische Aufgaben als Mediengestalter Bild und Ton
- Drehs, Aufnahmen und Produktionen vorbereiten
- Kamera-, Ton- und Lichttechnik auswählen und einrichten
- Kameras, Mikrofone, Stative, Licht und weiteres Equipment aufbauen
- Bildausschnitte, Tonpegel und Beleuchtung kontrollieren
- Video- und Tonaufnahmen durchführen
- Studioaufnahmen, Außendrehs, Livestreams oder Events begleiten
- Rohmaterial sichern, sichten und ordnen
- Videos schneiden und Tonspuren bearbeiten
- Beiträge für verschiedene Kanäle exportieren und bereitstellen
- technische Probleme während einer Produktion lösen
- mit Redaktion, Regie, Technik oder Kundinnen und Kunden zusammenarbeiten
Wo arbeitet man als Mediengestalter Bild und Ton?
Professionelle Bild- und Tonproduktionen entstehen längst nicht mehr nur bei Fernsehsendern. Auch Unternehmen, Agenturen, Veranstalter oder Streaming- und Onlineanbieter brauchen Leute, die Videos, Tonaufnahmen, Livestreams oder Eventproduktionen technisch und gestalterisch umsetzen.
Dein Arbeitsplatz kann deshalb sehr unterschiedlich aussehen. Du arbeitest zum Beispiel im Studio, im Schnittraum, im Regieraum, im Tonstudio, bei Außendrehs oder direkt auf Veranstaltungen. Manchmal bist du den ganzen Tag am Schnittplatz, manchmal baust du Technik für eine Liveübertragung auf oder begleitest einen Dreh vor Ort. Je nach Betrieb kann dein Alltag also eher planbar oder ziemlich abwechslungsreich sein.
Typische Arbeitgeber und Einsatzorte für Mediengestalter Bild und Ton sind:
- Fernsehsender und Radiosender
- Film- und Fernsehproduktionsfirmen
- Tonstudios und Synchronstudios
- Werbe- und Medienagenturen
- Streaming- und Onlineanbieter
- Unternehmen mit eigener Video- oder Content-Abteilung
- Eventagenturen und Messeveranstalter
- Theater, Konzertveranstalter oder Sportveranstalter
- öffentliche Einrichtungen, Behörden oder Verbände mit eigener Medienproduktion
- Studios, Schnitträume, Regieräume, Tonstudios oder Außendrehorte
Welche Voraussetzungen braucht man als Mediengestalter Bild und Ton?
Für die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe entscheiden also selbst, wen sie einstellen. Gute Chancen hast du vor allem, wenn du technisches Interesse, Kreativität und erste Erfahrungen mit Medien mitbringst.
Welche Schulfächer sind wichtig?
- 🇩🇪Deutsch, weil du Inhalte verstehen, Interviews vorbereiten und mit anderen abstimmen musst.
- 🏴Englisch, weil viele Programme, Tutorials und Fachbegriffe auf Englisch sind.
- 🔢Mathe und Physik, weil du technische Zusammenhänge besser verstehst, zum Beispiel bei Licht, Ton oder Bildsignalen.
- 🖥️Informatik, weil du viel mit Software, Dateiformaten und digitalen Arbeitsabläufen arbeitest.
- 🎨Kunst oder Musik, weil Gestaltung, Bildaufbau, Rhythmus und Tongefühl im Beruf eine Rolle spielen.
Hilfreich ist es außerdem, wenn du dich schon mit Videos, Fotos, Tonaufnahmen oder Schnittprogrammen beschäftigt hast. Das können Schulprojekte, eigene YouTube- oder Social-Media-Videos, ein Praktikum, ein Medienkurs oder die Mitarbeit bei Veranstaltungen sein. Du musst aber noch kein Profi sein. Wichtig ist, dass du Lust hast, Technik zu verstehen und im Team an Produktionen zu arbeiten.
Passt die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton zu mir?
- ... gerne Videos, Fotos, Podcasts oder andere Medieninhalte erstellst.
- ... Technik spannend findest und wissen willst, wie sie funktioniert.
- ... kreativ bist, aber auch sorgfältig arbeiten kannst.
- ... gerne im Team arbeitest.
- ... kein Problem mit wechselnden Aufgaben und Arbeitsorten hast.
- ... auch unter Zeitdruck konzentriert bleiben kannst.
- ... Lust hast, dich immer wieder in neue Programme und Technik einzuarbeiten.
- ... jeden Tag feste Arbeitszeiten und denselben Arbeitsplatz möchtest.
- ... ungern mit Technik arbeitest.
- ... keine Geduld für Aufbau, Vorbereitung und Nachbearbeitung hast.
- ... lieber komplett allein arbeitest.
- ... schnell gestresst bist, wenn etwas nicht nach Plan läuft.
- ... nur kreativ sein willst, aber dich nicht für technische Details interessierst.
Was ist der Unterschied zu anderen Medienberufen?
Rund um Medien, Gestaltung und Technik gibt es viele Ausbildungsberufe, die ähnlich klingen. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich. Der wichtigste Punkt: Mediengestalter Bild und Ton arbeiten vor allem mit Video, Audio, Kamera, Licht, Ton und Schnitt. Andere Medienberufe haben oft andere Schwerpunkte.
Mediengestalter Bild und Ton vs. Mediengestalter Digital und Print
Der größte Unterschied liegt im Medium. Als Mediengestalter Bild und Ton produzierst du audiovisuelle Inhalte, also alles, was mit bewegtem Bild und Ton zu tun hat. Dazu gehören zum Beispiel Videos, Livestreams, Podcasts, Fernsehbeiträge oder Eventaufnahmen.
Als Mediengestalter Digital und Print gestaltest du dagegen eher grafische Medien. Dazu zählen zum Beispiel Websites, Flyer, Plakate, Magazine, Anzeigen, Logos oder Social-Media-Grafiken. Dort geht es stärker um Layout, Typografie, Farben, Bildbearbeitung und Gestaltung für digitale oder gedruckte Medien.
Kurz gesagt:
Bild und Ton = Kamera, Mikrofon, Licht, Schnitt.
Digital und Print = Layout, Grafik, Design, Druck und digitale Gestaltung.
Ist Mediengestalter das Gleiche wie Grafikdesigner?
Nein. Ein Grafikdesigner oder eine Grafikdesignerin gestaltet vor allem visuelle Inhalte, zum Beispiel Logos, Plakate, Webseiten, Verpackungen oder Werbemittel. Dabei stehen Design, Farben, Formen, Schrift und Bildsprache im Mittelpunkt.
Mediengestalter Bild und Ton arbeiten dagegen mit bewegten Bildern und Ton. Sie filmen, nehmen Ton auf, schneiden Videos, bearbeiten Audiospuren und begleiten Produktionen technisch. Gestaltung spielt zwar auch eine Rolle, aber der Beruf ist deutlich stärker mit Kamera-, Ton-, Licht- und Produktionstechnik verbunden.
Mediengestalter Bild und Ton vs. Film- und Videoeditor
Der Beruf Film- und Videoeditor war früher ein eigener Ausbildungsberuf. Seit der Neuordnung der Ausbildung sind viele Inhalte in der Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton enthalten. Das passt auch zur heutigen Medienproduktion: Wer Videos produziert, muss oft nicht nur schneiden, sondern auch Technik verstehen, Material aufnehmen, Ton bearbeiten und Inhalte für verschiedene Kanäle aufbereiten.
Der Schnitt und die Postproduktion bleiben aber wichtige Spezialisierungen. Wenn dir vor allem das Bearbeiten von Videomaterial, Storytelling im Schnitt, Farbkorrektur, Tonbearbeitung oder Effekte Spaß machen, kannst du dich nach der Ausbildung stärker in diese Richtung entwickeln.
Welche alternativen Berufe gibt es zum Mediengestalter Bild und Ton?
Wenn dich die Ausbildung interessiert, könnten auch andere Berufe aus den Bereichen Medien, Gestaltung, Technik oder Kommunikation zu dir passen. Die Unterschiede liegen vor allem darin, ob du lieber mit Kamera und Ton arbeitest, Inhalte gestaltest, Veranstaltungen technisch betreust oder Medienprojekte organisierst.
Ähnliche Ausbildungsberufe sind zum Beispiel:
- Mediengestalter Digital und Print: Du gestaltest digitale und gedruckte Medien, zum Beispiel Websites, Flyer, Plakate, Anzeigen oder Social-Media-Grafiken. Der Beruf passt zu dir, wenn dich Design, Layout und Bildbearbeitung mehr interessieren als Kamera, Ton und Schnitt.
- Fachkraft für Veranstaltungstechnik: Du planst und betreust die Technik bei Konzerten, Messen, Shows oder Events. Dabei arbeitest du viel mit Licht, Ton, Bühnen- und Videotechnik.
- Fotograf: Du konzentrierst dich stärker auf einzelne Bilder, Bildgestaltung, Licht und Motive. Video und Ton spielen hier eine deutlich kleinere Rolle.
- Gestalter für immersive Medien: Du entwickelst Inhalte für Virtual Reality, Augmented Reality oder 3D-Anwendungen. Der Beruf ist spannend, wenn dich digitale Welten, Animation und neue Technologien interessieren.
- Kaufmann für audiovisuelle Medien: Du arbeitest eher organisatorisch und kaufmännisch in der Medienbranche. Dabei geht es zum Beispiel um Planung, Finanzierung, Rechte, Verträge und Produktionsabläufe.
- Kaufmann für Marketingkommunikation: Du planst Werbekampagnen und Kommunikationsmaßnahmen. Der kreative Anteil ist hoch, aber du stehst weniger selbst hinter Kamera oder Mischpult.
Mit einem Klick auf den jeweiligen Ausbildungsberuf findest du alle Infos sowie freie Stellen.
Wie läuft die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton ab?
Die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton dauert in der Regel drei Jahre. Es handelt sich um eine duale Ausbildung. Das bedeutet: Du lernst nicht nur in der Berufsschule, sondern arbeitest auch direkt in deinem Ausbildungsbetrieb mit.
Im Betrieb bist du bei echten Produktionen dabei. In der Berufsschule bekommst du das passende Hintergrundwissen, zum Beispiel zu Medienproduktion, Technik, Gestaltung, Kommunikation, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie rechtlichen Grundlagen.
Mit der Zeit übernimmst du immer mehr Aufgaben selbst. Am Anfang lernst du vor allem die Grundlagen von Kamera, Ton, Licht und Schnitt kennen. Später arbeitest du stärker an eigenen Projekten mit und kannst je nach Ausbildungsbetrieb bestimmte Schwerpunkte setzen, zum Beispiel Kamera, Ton, Postproduktion, Studio- oder Außenproduktion.
Am Ende der Ausbildung legst du deine Abschlussprüfung ab. Danach darfst du dich offiziell Mediengestalter Bild und Ton bzw. Mediengestalterin Bild und Ton nennen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildung auch verkürzt werden, zum Beispiel wenn deine Leistungen besonders gut sind.
Was lernt man in der Ausbildung?
In der Ausbildung geht es darum, Medienproduktionen technisch, kreativ und organisatorisch umzusetzen. Du lernst also nicht nur, wie man Kamera, Licht und Ton bedient, sondern auch, wie eine Produktion geplant, vorbereitet und nachbearbeitet wird.
Ein wichtiger Teil ist (natürlich) die Arbeit mit Bild und Ton: Du übst, Aufnahmen richtig einzurichten, passende Einstellungen zu wählen und Material so zu bearbeiten, dass daraus ein fertiger Beitrag entsteht. Dazu kommen Themen wie Postproduktion, Dateiformate, Datenmanagement, Medienrecht und die Zusammenarbeit im Produktionsteam.
In der Berufsschule geht es unter anderem um Medienproduktion, Technik, Gestaltung, Kommunikation, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie rechtliche Grundlagen. Im Betrieb setzt du dieses Wissen praktisch um, zum Beispiel bei Drehs, Tonaufnahmen, Schnittprojekten oder Liveproduktionen.
Je nach Ausbildungsbetrieb können die Schwerpunkte unterschiedlich sein. In einem Betrieb arbeitest du vielleicht viel mit Kamera und Licht, in einem anderen stärker mit Ton, Schnitt, Livestreams, Studioarbeit oder Social-Media-Produktionen. So bekommst du nach und nach ein Gefühl dafür, welcher Bereich dir besonders liegt.
Zu den wichtigsten Ausbildungsinhalten gehören:
- Kamera-, Licht- und Tontechnik einsetzen
- Bild- und Tonaufnahmen vorbereiten und durchführen
- Interviews, Beiträge, Podcasts, Livestreams oder kurze Videos produzieren
- Rohmaterial sichten, ordnen und sichern
- Videos schneiden und Tonspuren bearbeiten
- grafische Elemente, Effekte oder Animationen einbinden
- Beiträge für Web, Social Media, Fernsehen oder Veranstaltungen aufbereiten
- Produktionsabläufe planen und im Team abstimmen
- technische Probleme erkennen und lösen
- Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz und Datensicherheit beachten
Was verdient man in der Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton?
Während der Ausbildung bekommst du eine Ausbildungsvergütung. Wie hoch sie genau ausfällt, hängt vor allem von deinem Ausbildungsbetrieb, der Branche und möglichen Tarifverträgen ab. Bei großen Medienhäusern oder öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten kann die Vergütung höher sein als bei kleineren Produktionsfirmen oder Agenturen.
Als grobe Orientierung kannst du mit diesen Beträgen rechnen:
| Ausbildungsjahr | Brutto im Monat |
| 1. Ausbildungsjahr | ca. 735 bis 1.200 Euro |
| 2. Ausbildungsjahr | ca. 800 bis 1.360 Euro |
| 3. Ausbildungsjahr | ca. 900 bis 1.450 Euro |
Wie viel verdient man als Mediengestalter Bild und Ton nach der Ausbildung?
Nach der Ausbildung kannst du als Mediengestalter Bild und Ton mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.300 bis 2.600 Euro brutto im Monat rechnen. Wie viel du genau bekommst, hängt stark davon ab, wo du arbeitest. Große Medienhäuser, Rundfunkanstalten oder tarifgebundene Unternehmen zahlen oft besser als kleine Produktionsfirmen oder Agenturen.
Mit mehr Berufserfahrung steigt dein Gehalt. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit nennt für Mediengestalter Bild und Ton ein mittleres Gehalt von 3.377 Euro brutto im Monat. Viele verdienen also ungefähr in diesem Bereich, manche liegen darunter, andere deutlich darüber. Besonders mit Spezialisierungen, Verantwortung oder einer Weiterbildung kannst du dein Gehalt weiter verbessern.
Ist Mediengestalter Bild und Ton gut bezahlt?
Der Beruf gehört nicht zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen, bietet aber solide Verdienstmöglichkeiten. Besonders wichtig sind die Branche, dein Arbeitgeber, deine Erfahrung und dein Spezialgebiet. Wer zum Beispiel viel Verantwortung in der Produktion übernimmt, sich auf Schnitt, Ton, Kamera, Liveproduktion oder Postproduktion spezialisiert oder später eine leitende Position erreicht, kann mehr verdienen.
Welche Karrierechancen gibt es nach der Ausbildung?
Nach der Ausbildung kannst du in vielen Bereichen der Medienproduktion arbeiten. Je nach Betrieb und Interesse spezialisierst du dich zum Beispiel auf Kamera, Ton, Schnitt, Licht, Livestreams, Postproduktion oder technische Produktionsplanung. Mit mehr Erfahrung kannst du größere Produktionen betreuen, mehr Verantwortung übernehmen oder dich in Richtung Projektleitung entwickeln.
Gerade in der Medienbranche ist es wichtig, fachlich dranzubleiben. Technik, Software und Produktionsweisen verändern sich ständig. Wer sich regelmäßig weiterbildet, verbessert seine Chancen auf spannendere Aufgaben, bessere Positionen und ein höheres Gehalt.
Mögliche Spezialisierungen als Mediengestalter Bild und Ton
- 📹️Kamera: Du arbeitest stärker mit Bildgestaltung, Kameraführung und Aufnahmetechnik.
- 📢Ton: Du kümmerst dich um Tonaufnahmen, Mischung, Sounddesign oder Audioproduktionen.
- ✂️Schnitt und Postproduktion: Du bearbeitest Video- und Audiomaterial, schneidest Beiträge und bereitest Inhalte für verschiedene Kanäle auf.
- 📺️Liveproduktion: Du begleitest Livestreams, Konzerte, Sportevents, Shows oder andere Veranstaltungen.
- 🎥Studio- und Außenproduktion: Du arbeitest an Produktionen im Studio oder direkt vor Ort bei Drehs und Events.
- 💡Technische Planung: Du organisierst Technik, Abläufe und Teams für Medienproduktionen.
Welche Karrieremöglichkeiten gibt es als Mediengestalter Bild und Ton noch?
Weiterbildungen
Wenn du dich beruflich weiterentwickeln möchtest, kommen verschiedene Weiterbildungen infrage. Möglich sind zum Beispiel Weiterbildungen zum Medienfachwirt, zum Medientechniker oder zum Meister Medienproduktion Bild und Ton.
Mit einer Weiterbildung kannst du dich stärker auf Organisation, Technik oder Führung vorbereiten. Das kann interessant sein, wenn du später Teams anleiten, Auszubildende betreuen oder mehr Verantwortung in einem Medienbetrieb übernehmen möchtest.
Studium
Auch ein Studium kann nach der Ausbildung eine Option sein, vor allem wenn du die Hochschulreife hast. Passende Studiengänge sind zum Beispiel Medienproduktion, Medientechnik, Film und Fernsehen, Kamera, Audiovisuelle Medien, Kommunikationsdesign oder Medienwissenschaft.
Ein Studium kann sinnvoll sein, wenn du dich fachlich weiter spezialisieren, stärker konzeptionell arbeiten oder langfristig in Richtung Redaktion, Regie, Produktion oder Leitung gehen möchtest.
Selbstständigkeit
Mit genug Berufserfahrung kannst du dich auch selbstständig machen, zum Beispiel als Kameramann oder Kamerafrau, Cutter, Tontechniker, Videoproduzentin oder Freelancer für Medienproduktionen. Dafür brauchst du nicht nur fachliches Können, sondern auch Organisation, Kundenkontakt, Kalkulation und ein gutes Netzwerk.
Gerade am Anfang ist es sinnvoll, erst Berufserfahrung zu sammeln und Kontakte in der Branche aufzubauen. Selbstständigkeit klingt oft glamouröser, als sie ist. Am Ende musst du nicht nur drehen und schneiden, sondern z. B. auch Rechnungen schreiben und Angebote kalkulieren.
Hat der Beruf Mediengestalter Bild und Ton Zukunft?
Ja, der Beruf hat Zukunft. Hochwertige Medieninhalte werden nicht nur für Fernsehen und Film, sondern auch für Social Media, Streaming, Unternehmen, Events und Podcasts produziert. Dadurch sind Mediengestalter Bild und Ton heute vielseitiger gefragt als früher.
KI wird viele Arbeitsschritte unterstützen, etwa beim Schnitt oder der Tonbearbeitung. Kreative Entscheidungen, Kameraarbeit, Licht, Ton und Liveproduktionen bleiben aber Aufgaben, bei denen Menschen unverzichtbar sind.
Wie bewirbt man sich um eine Ausbildung als Mediengestalter Bild und Ton?
Bei der Bewerbung zählt nicht nur dein Schulabschluss. Viele Betriebe möchten sehen, dass du wirklich Interesse an Medien, Technik und Gestaltung hast. Deshalb können eigene Projekte ein großer Vorteil sein, zum Beispiel Videos, Fotos, Podcasts, Musikaufnahmen, Social-Media-Clips oder Arbeiten aus der Schule.
Auch ein Schülerpraktikum kann dir helfen. Dabei merkst du, ob dir die Arbeit mit Kamera, Ton, Licht und Schnitt wirklich liegt. Gleichzeitig zeigst du dem Ausbildungsbetrieb, dass du den Beruf nicht nur spannend findest, sondern schon erste praktische Erfahrungen gesammelt hast.
Wenn du Arbeitsproben hast, solltest du sie gut auswählen. Es müssen keine perfekten Produktionen sein. Wichtig ist, dass man erkennt, was du gemacht hast und worauf du geachtet hast: zum Beispiel Bildgestaltung, Schnitt, Tonqualität, Licht, Kreativität oder technisches Verständnis. Lieber wenige gute Beispiele als zehn halbfertige Clips ohne roten Faden.
In deiner Bewerbung kannst solltest du z.B. ...
- … eigene Video-, Foto-, Audio- oder Social-Media-Projekte.
- … Erfahrungen mit Schnittprogrammen, Kameras, Mikrofonen oder Lichttechnik.
- … Schulprojekte, Medien-AGs oder Projektkurse.
- … Praktika in Medienbetrieben, Agenturen, Tonstudios oder der Veranstaltungstechnik.
- … Mitarbeit bei Konzerten, Theateraufführungen, Vereinsveranstaltungen oder Livestreams.
- … Interesse an Film, Fernsehen, Streaming, Podcasts oder Social Media.
- … Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und technisches Verständnis.
Brauchst du weitere Hilfe bei deiner Bewerbung? Hier findest du Vorlagen für Anchreiben und Lebenslauf sowie alle Infos, die du beim Schreiben deiner Bewerbung brauchst:
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