Arbeitsumfeld
Du arbeitest in Produktions-, Lager- oder Versandhallen. Dort richtest du Maschinen ein, überwachst Abläufe und behebst Störungen.

Passt das zu dir?

Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Medientechnologe/-technologin Druckverarbeitung
Du arbeitest in Produktions-, Lager- oder Versandhallen. Dort richtest du Maschinen ein, überwachst Abläufe und behebst Störungen.
Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Später zählen Betrieb, Branche, Erfahrung und Weiterbildungen.
Für Bücher, Etiketten, Verpackungen und Werbemittel braucht es Fachkräfte, die digitale Anlagen einrichten, überwachen und warten.
Sorgfalt, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick helfen dir. Bei Störungen solltest du schnell und sicher reagieren.



Als Medientechnologe Druckverarbeitung stellst du Printerzeugnisse aus Vorprodukten fertig. Dabei prüfst du Auftragsunterlagen und Materialien, richtest Verarbeitungsanlagen ein und startest die Produktion. Du überwachst den Materialfluss und die Prozessabläufe, behebst Störungen und passt Maschineneinstellungen an, wenn etwas nicht stimmt. Am Ende kontrollierst du die fertigen Produkte auf Vollständigkeit und Qualität und machst sie lager- oder versandfertig.
Typische Aufgaben:
Ein Medientechnologe Druckverarbeitung arbeitet in Produktionshallen, Lagerhallen und Versandräumen. Beschäftigung findet er in industriellen Betrieben der Zeitungs-, Akzidenz- und Buchproduktion sowie in Verlagen.
Die Ausbildung zum Medientechnologen Druckverarbeitung läuft dual ab: Du arbeitest im Ausbildungsbetrieb und besuchst die Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder in Blockform statt. Bei Bedarf nimmst du an überbetrieblichen Lehrgängen teil. Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres schreibst du eine Zwischenprüfung, nach dem 3. Ausbildungsjahr folgt die Abschlussprüfung.
Die Ausbildung zur Medientechnologin Druckverarbeitung dauert in Vollzeit 3 Jahre. In Teilzeit ist sie ebenfalls möglich und dauert maximal 4,5 Jahre.
Während der Ausbildung zum Medientechnologen Druckverarbeitung prüfst du Vorprodukte, übernimmst Auftragsdaten und richtest Maschinen ein. Du steuerst und überwachst Produktionsprozesse, behebst Störungen und sicherst die Produktqualität.
Dein Ausbildungsbetrieb legt außerdem Wahlqualifikationseinheiten passend zu seinen Produktionsverfahren fest. Dazu gehören zum Beispiel Linienführung, Klebebindetechnik oder Sammelhefttechnik. So spezialisiert sich die Ausbildung auf die Verfahren, die in deinem Ausbildungsbetrieb tatsächlich eingesetzt werden.
In der Berufsschule lernst du unter anderem, Vorprodukte und Werkstoffe zu beurteilen, Verarbeitungstechniken auszuwählen und Fertigungsabläufe zu planen. Dazu kommen Deutsch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf Dinge wie deinen Schulabschluss und deine persönliche Art.
In der Ausbildung zum Medientechnologen Druckverarbeitung kannst du beispielsweise 1.152 Euro im 1. Ausbildungsjahr, 1.209 Euro im 2. Ausbildungsjahr und 1.267 Euro im 3. Ausbildungsjahr erhalten. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 1.152 Euro |
| 2. Jahr | 1.209 Euro |
| 3. Jahr | 1.267 Euro |
Als Medientechnologe Druckverarbeitung kannst du zum Einstieg etwa 2.400 bis 2.700 Euro brutto im Monat verdienen. Mit Berufserfahrung sind etwa 2.900 bis 3.300 Euro brutto im Monat realistisch. Später können rund 3.500 Euro oder mehr möglich sein. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche, Betrieb und Erfahrung unterschiedlich ausfallen.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 bis 2.700 Euro |
| Mittleres Gehalt | 2.900 bis 3.300 Euro |
| Späteres Gehalt | 3.500 und mehr |
Für die Ausbildung zum Medientechnologen Druckverarbeitung bewirbst du dich direkt bei einem Ausbildungsbetrieb. Der Betrieb wählt aus – nach eigenen Kriterien.
Schau vor deiner Bewerbung in die Stellenausschreibung: Dort steht, welche Anforderungen der Betrieb nennt.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du in unserem Bewerbungsratgeber:
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