Ausbildung als Metall- und Glockengießer/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Gehalt & Verdienst Metall- und Glockengießer/in

Was besteht aus Kupfernickel und Nickel-Messing, hat einen Durchmesser von 23,25 Millimetern und wiegt 7,5 Gramm? Richtig, die 1-Euro-Münze. Und davon wirst du demnächst einen ganzen Haufen besitzen, denn die Ausbildung als Metall- und Glockengießer wird natürlich auch bezahlt. Na gut, wir hoffen, dass dich daneben auch ein paar Scheinchen aus Papier erwarten, schließlich soll all die schweißtreibende Arbeit auch gebührend entlohnt werden. Jedenfalls, so viel vorweg, erwartet dich mehr als nur mit Eisen und Kupfer – denn daraus bestehen die 1- bis 5-Cent-Münzen. 

Am liebsten würden wir dir jetzt glockenklar und auf den Cent genau erzählen, wie viel du in deiner Ausbildung und danach verdienst. Können wir aber nicht, denn dein Gehalt ist abhängig von einer ganzen Menge Faktoren. So musst du zum Beispiel gucken, ob der Betrieb, in dem du arbeitest, an einen Tarifvertrag gebunden ist. Wenn ja, dann ist klar geregelt, was du wann verdienst, wie viel du für Überstunden bekommst oder mit welcher Berufserfahrung eine Lohnerhöhung ansteht. Es gibt aber nicht nur den einen Tarifvertrag, sondern mehrere. So hat zum Beispiel jedes Bundesland eigene Lohntabellen, und auch in den verschiedenen Branchen gibt es unterschiedliche Tarife. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Arbeitgeber an die Tarife der Metallindustrie gebunden ist, während ein anderer zum Handwerk gehört. In der Industrie verdienst du dabei meistens etwas mehr als im Handwerk.

Ist dein Arbeitgeber an keinen Tarif gebunden, dann spielt ebenfalls die Lage, aber außerdem auch die Größe des Betriebs eine bedeutende Rolle bei der Höhe deines Gehaltes. Kleinere Familienbetriebe zahlen zum Beispiel in der Regel weniger als große Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern, und im Osten Deutschlands verdient man meistens noch immer etwas weniger als im Rest der Bundesrepublik.

So, jetzt aber zu den harten Zahlen: Im ersten Ausbildungsjahr bekommst du, abhängig von den eben genannten Faktoren, zwischen 300 und 740 Euro im Monat. Im zweiten Jahr darfst du dich schon über 340 bis 780 Euro, im dritten dann über 420 bis 850 Euro monatlich freuen.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 300-740 €
    1. Lehrjahr
    300-740 €
  2. 340-780 €
    2. Lehrjahr
    340-780 €
  3. 420-850 €
    3. Lehrjahr
    420-850 €
  4. Einstiegsgehalt
    2000-2400 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 2000 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2800 €
  2. Metallbauer/in
    Minimum: 1800 €
    Metallbauer/in
    Maximum: 2800 €
  3. Metallbildner/in
    Minimum: 1500 €
    Metallbildner/in
    Maximum: 2700 €
  4. Goldschmied/in
    Minimum: 1500 €
    Goldschmied/in
    Maximum: 2000 €
  1. Dieser Beruf
  2. Metallbauer/in
  3. Metallbildner/in
  4. Goldschmied/in

Nach deiner Ausbildung erwartet dich dann der erste größere Lohn, wobei auch hier alle genannten Faktoren wie Größe, Lage und Tarifgebundenheit deines Arbeitgebers mit hineinspielen. Als frischgegossener Metall- und Glockengießer bekommst du zwischen 2000 und 2400 Euro im Monat. Arbeitest du bei einem Betrieb in West- oder Süddeutschland, der nach dem Tarif der Industrie zahlt, erwartet dich das höchstmögliche Gehalt. Bei einer Drei-Mann-Firma in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen solltest du dich eher am unteren Ende dieser Skala orientieren.

Im Laufe der Jahre wächst dann nicht nur dein Know-how, sondern auch dein Lohn – bis zu 2800 Euro monatlich sind auf jeden Fall drin. Wenn du noch höher hinaus möchtest, solltest du über eine Weiterbildung nachdenken. Als Technischer Fachwirt kannst du beispielsweise bis zu 4000, als Meister sogar um die 5000 Euro verdienen. Doch ob als Azubi oder als Meister: Alle Zahlen hier sind Bruttowerte, du musst also noch ein paar Abzüge für Steuern und Versicherungen einplanen. Was dann davon übrig bleibt, landet als Nettogehalt auf deinem Konto.

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