Ausbildung zum Redakteur Redakteur/in

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Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst (möglich)
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 1826 Euro
2. Jahr: 2117 Euro
3. Jahr:

Redakteur/in

Du weißt immer als erster Bescheid, was in der Weltpassiert. Du bist neugierig, gehst Dingen auf den Grund und liebst es, neueKontakte zu knüpfen. Deine Freunde schalten nicht den Fernseher an, sondern telefonierenmit dir, wenn sie wissen wollen, was es in der Welt Neues gibt. Natürlich träumstdu schon ewig davon die nächste Karla Kolumna zu werden. Dann ist eine Ausbildung als Redakteurgenau das Richtige für dich.

Esgibt verschiedene Möglichkeiten eine Ausbildung zum Redakteur zu machen. Du kannst zum Beispiel nachdeinem bestandenen (Fach-)Abitur auf eine Journalistenschule gehen.Journalistenschulen werden meist von großen Verlagen geleitet. Bevor dort jedesJahr eine Handvoll Schüler aufgenommen werden, müssen diese jede Menge Tests bestehen.Zwischendurch gibt es mehrere Praxisphasen, bei denen die Schüler die Arbeit inRedaktionen kennenlernen. Eine Alternative sind Studiengänge wie Journalismus,Publizistik und Medienwissenschaften an einer Universität oder Fachhochschule.Das Studium dauert in der Regel drei Jahre und wird mit dem Titel Bachelor ofArts beendet. In den meisten Fällen ist es Pflicht, während des Studiums einPraktikum zu machen, damit man so ein wenig Praxiserfahrung bekommt. Die wohl üblichsteAusbildung zum Redakteurist das Volontariat. Das Volontariat wird als einzige der dreiAusbildungsmethoden bezahlt. Es dauert zwei Jahre und neben der täglichenArbeit in einer Redaktion besucht man auch ab und zu Schulungen.
Für die Ausbildung als Redakteur solltest du unbedingt kritikfähig sein.Es ist nicht böse gemeint, wenn ein von dir geschriebener Text korrigiert wird,deshalb solltest du dir sowas nie zu Herzen nehmen. Wichtig für den Beruf sindauch Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit, denn nicht jeden Tag scheint dieSonne, es gibt auch traurige Ereignisse, über die berichtet werden muss. Hinzukommt das Einhalten der Deadlines. Wenn ein Artikel am nächsten Tag in derZeitung erscheinen soll, muss der Text bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertigsein. Du solltest außerdem gute Deutschkenntnisse und ein generelles Interessean Sprache und Grammatik haben und sehr internetbegeistert sein. Gut wärenatürlich auch, wenn du dich in den sozialen Netzwerken zuhause fühlst. Besondersgute Chancen auf einen Ausbildungsplatz als Redakteur hast du, wenn du bereitsErfahrungen in diesem Bereich hast. Vielleicht kannst du ja in derSchülerzeitung deiner Schule erste Erfahrungen sammeln? Oder starte doch ganzeinfach deinen eigenen Blog oder Youtube-Kanal.

Wusstest du schon, dass...

  • Redakteure die Berufsgruppe mit dem meisten Kaffeeverbrauch sind?
  • das Wort Redakteur von dem lateinischen Wort „redigiere“ stammt und somit „in Ordnung bringen“ bedeutet?
  • „was mit Medien“ heutzutage eine der häufigsten Antworten auf die Frage nach dem Berufswunsch bei Teenagern ist?
  • es schon bei den Römern im 1. Jahrhundert v. Chr. Redakteure gab? „Acta Diurna“ hieß das damals täglich erscheinende Informationsblatt.
  • der Spruch „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“, einer der bekanntesten Sprüche im Journalismus ist? Er bedeutet, dass dem Schreiber eines Textes das Thema nicht unbedingt gefallen muss, wichtig ist nur, dass es den Leser interessiert.

Einen typischenTagesablauf als Redakteur gibt es nicht. Jeder Tag ist anders. Es wirdrecherchiert, telefoniert, geschrieben und korrigiert und natürlich werden auchTermine wahrgenommen. Im Normalfall nimmst du als Redakteur einen Termin wahr,bei dem es zum Beispiel darum geht, dass der Bürgermeister in der Stadt eineneue Parkbank einweiht. Du sprichst dort mit den Anwesenden und machstvielleicht auch ein Foto und notierst dir alle wichtigen Dinge. Anschließendkehrst du in die Redaktion an deinen Schreibtisch zurück und verfasst einenText darüber. Der Text wird von den Kollegen korrekturgelesen, ehe er veröffentlichtwird. Als Redakteur arbeitest du auch crossmedial. Das heißt, der Text, den dufür die gedruckte Zeitung verfasst hast, bereitest du auch noch auf, um ihn aufdie Website zu stellen und ihn auf Facebook und Twitter zu verlinken. 

Du solltest Redakteur/in werden, wenn …
  1. du gerne neue Kontakte knüpfst.
  2. schreiben deine Leidenschaft ist.
  3. du kreativ bist und ständig neue Ideen hast.
Du solltest auf keinen Fall Redakteur/in werden, wenn …
  1. dir Deutsch nicht liegt.
  2. Kontakt mit anderen Menschen nicht dein Ding ist.
  3. du nicht kritikfähig bist.
Das Redakteur/in-Quiz
Frage / 3

Wo arbeiten Redakteure?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Redakteure arbeiten unter anderem beim Fernsehen, Radio oder der Tageszeitung.
Richtig! Redakteure arbeiten unter anderem beim Fernsehen, Radio oder der Tageszeitung.

Was bedeutet crossmediales Arbeiten?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, der Redakteur schreibt seinen Artikel für mehr als ein Medium. Einen Text, den er für die Printausgabe der Tageszeitung verfasst hat, bereitet er auch für das Online-Portal auf und verlinkt es anschließend noch auf Facebook.
Richtig! Der Redakteur schreibt seinen Artikel für mehr als ein Medium. Einen Text, den er für die Printausgabe der Tageszeitung verfasst hat, bereitet er auch noch für das Online-Portal auf und verlinkt es anschließend noch auf Facebook.

Was versteht man unter Keyword?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Keyword ist ein sich mehrfach wiederholendes Schlagwort zur Verbesserung der Sichtbarkeit des Textes in der Suchmaschine.
Richtig! Unter dem Begriff Keyword versteht man ein sich mehrfach wiederholendes Schlagwort zur Verbesserung der Sichtbarkeit des Textes in der Suchmaschine.
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Dieses Profil wurde von Carina geschrieben
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